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Über das Enough Info-Café in Zeiten des #coronavirus Teil 3: Partielle Wiedereröffnung und gegenseitige Unterstützung

Wuppertal. 11. Mai 2020. Eine weitere Erklärung von einigen Aktiven des Enough Info-Cafés zu Zeiten des Coronavirus. In dieser Erklärung haben wir einige unserer Gedanken zu aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit staatlichen Maßnahmen und dem Virus aufgeschrieben und wir haben einige Neuigkeiten aus dem Enough Info-Café. Wir sind uns bewusst, dass einige Teile dessen, was wir in dieser Erklärung aufgeschrieben haben, nicht jedem gefallen werden, aber wir meinen, dass es an der Zeit ist, die Dinge beim Namen zu nennen.

Nach einem Treffen beschloss das Enough Info-Café-Kollektiv, dass das Info-Café am Mittwoch, den 13. Mai, partiell wiedereröffnet wird. Mit einigen Einschränkungen, aber auch mit einem neuen Projekt: Unsere Freund*innen des Cars of Hope (Hopetal) Kollektivs sitzen wegen der COVID 19 Reisebeschränkungen immer noch in Wuppertal fest. Sie boten an, vor dem Info-Café ein Projekt zur gegenseitigen Hilfe (Mutual Aid) einzurichten, das ebenfalls am 13. Mai starten wird. Weitere Informationen hierzu findet ihr in dieser Erklärung.

Publiziert von Enough 14.

Siehe auch Teil 1 (hier) und Teil 2 (hier)

Corona hier, Corona da. Manchmal scheint es, als ginge es in der Gesellschaft heutzutage ausschließlich um den Coronavirus. Wir erhalten die täglichen bombardierungen mit Nachrichten der heiligen Priester des RKI, aber eigentlich wissen wir nicht viel mehr über das Virus, als wir es taten, bevor die Virologen mit ihren täglichen Gottesdiensten begannen. Tag für Tag neue umwerfende Coronavirus-Karten mit den neuesten „bestätigten Fällen“. Updates über die „Reproduktionsnummer“. „Bleiben Sie zu Hause!“ – “ Wir stehen das gemeinsam durch“ – „Solidarität“ – „Ich möchte Ihnen für Ihre Bemühungen danken“ – „Es ist noch nicht vorbei“ – „Wir befinden uns mitten in der Pandemie“. Wenn es nicht eine solche Katastrophe auf verschiedenen Ebenen wäre, wenn es nicht so viele Opfer gäbe, könnte man sagen: Es ist ein großartiges Schauspiel. Rekordzuschauerzahlen. Versteht uns nicht falsch, wir wollen das Virus nicht herunterspielen. Aber wir werden mit Statistiken, Karten und Slogans überrannt. Wir wissen eigentlich nicht sehr viel über das Virus. Manchmal haben wir das Gefühl, dass einige wirklich schlechte B-Movie-Schauspieler*innen zu versuchen zu vertuschen, dass sie eigentlich nur mit einer Art Panikfußball improvisieren, in der Hoffnung, dass niemand merkt, dass sie eigentlich auch gar nicht so viel über das Virus wissen. So gut wie nichts.

Jeder Mensch, der durch das Coronavirus sein Leben verloren hat (oder sollten wir sagen, durch das Fehlen eines funktionierenden Gesundheitssystems, das aufgrund von Kürzungen und Privatisierungen durch verschiedene Regierungen in vielen Staaten der Welt zusammengebrochen ist), ist ein großer Verlust. Aber die Menschen leiden nicht nur direkt unter COVID 19, sondern viele leiden und einige sterben sogar an den Folgen der staatliche Maßnahmen im Zusammenhang mit COVID 19. Zu den ersten Opfern dieser Maßnahmen gehörten Menschen mit psychischen Problemen, Obdachlose, Geflüchtete, Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen (wie z.B. die so genannten 450€-Jobs, andere Menschen mit niedrigem Einkommen, Menschen mit suizidalen Tendenzen und Frauen, die häufig Opfer häuslicher Gewalt werden (in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang), um nur einige Beispiele zu nennen. Wir haben aber auch beobachtet, dass einige unserer Freundinnen und Freunde seit Beginn der Kontaktverbote auf der Strecke geblieben sind und ihre Zahl steigt. Die Zahl der Single-Haushalte ist in den letzten 20 Jahren sprunghaft angestiegen. Diese Singles sitzen in ihrer Wohnung und haben oft niemanden zum Reden, keine Umarmungen. Sie haben niemanden. Ein virtuelles Gespräch ist nicht wirklich ein Gespräch. Es gibt keine Körpersprache. Es gibt keinen Gesichtsausdruck. Miteinander zu kommunizieren ist so viel mehr als der Austausch von ein paar Worten. Ein gestreamtes Konzert, eine virtuelle Info-Veranstaltung oder eine Online-Demo können kulturelle oder politische Ereignisse im wirklichen Leben nicht ersetzen. Aus diesem Grund hat das Enough Info-Café keine Web-Seminare oder gestreamte Info-Veranstaltungen, Lesungen oder Vorträge organisiert. Die Diskussionen im Info-Café, die Menschen, die dort anwesend sind, die Atmosphäre, sind nicht dieselbe, wenn sie in der virtuellen Scheinwelt stattfinden. Wir lehnten es ab, uns der Reihe von Veranstaltungen anzuschließen, die in der Scheinwirklichkeit des Internets verschoben wurden. Ja, wir arbeiten viel mit dem Internet, aber es hat große Einschränkungen. Wir halten es für wichtig, dass wir uns dessen bewusst sind. Menschen sind soziale Wesen. Sie brauchen den Kontakt mit anderen Menschen, sie müssen reden und einander in die Augen sehen. Das verhängte Kontaktverbot beraubt uns einiger unserer Grundbedürfnisse.

Es ist ein wenig überraschend, dass viele Menschen, die die autoritären staatlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit COVID 19 unterstützen, anscheinend glauben, dass die Bundesregierung sich tatsächlich Sorgen um unsere Gesundheit macht und dass die Rettung von Menschenleben eine hohe Priorität hat. Wir sprechen von einer Regierung, die im Jahr 2019 Waffenexporte im Wert von über 8 Milliarden Euro genehmigt hat, fast doppelt so viele wie im Jahr 2018. Diese Waffen werden in Syrien (unter anderem von der einmarschierten türkischen Armee in Afrin und Rojava), in Jemen (von der einmarschierten Saudi-Araberischen Armee) und an vielen anderen Orten auf der ganzen Welt eingesetzt. Diese Waffen töten. Dieselbe deutsche Regierung hat ein Programm zur Bekämpfung des Klimawandels aufgelegt, das in Wirklichkeit ein Konjunkturprogramm für die deutsche Autoindustrie ist. Dieses Programm ist eine „Reality“ Comedy-Show. Das so genannte „Kohleausstiegsgesetz“ ist unzureichend und zu spät. Es wird nur hier und da eine Nebelkerze angezündet, begleitet von Öffentlichkeitsarbeit. Aber das war’s auch schon. Die Lakaien des Kapitalismus wollen sicherstellen, dass das unmenschliche, ungerechte und perverse Wirtschaftssystem, in dem wir gezwungen werden, zu leben, überleben wird. Sie sind unter anderem bereit, einen ökologischen Kollaps zu riskieren. Mit anderen Worten: Diese Regierung weigert und versäumt es, den Klimawandel wirklich zu bekämpfen, der eine Bedrohung für das Leben von Millionen von Menschen darstellt. Seit der Umsetzung der Agenda-2010-Gesetze sind viele Menschen in die Armut abgerutscht. Vor dem Ausbruch von COVID 19 war die Arbeitslosigkeit in Deutschland auf einem historischen Tiefstand, aber Millionen von Menschen verdienten nicht genug Geld, um ihre Rechnungen zu bezahlen oder ihre Häuser angemessen zu heizen. Fast jeder fünfte Mensch in Deutschland war 2017 von Armut oder anderen Formen der sozialen Ausgrenzung bedroht. Viele Renten liegen auch unterhalb der Armutsgrenze. Im Durchschnitt sterben Männer mit sehr niedrigem Renteneinkommen fünf Jahre früher als Männer, denen es viel besser geht. Armut verkürzt das Leben. Dieselbe politische Kaste, die Gesetze und andere neoliberalen Reformen verabschiedet hat, die die Lebenserwartung von Millionen von Menschen verkürzt, hat nun plötzlich beschlossen, dass sie das Leben von uns allen retten will? Dass wir alle in einem Boot sitzen? Das kaufen wir denen nicht ab…

Es war nicht wirklich überraschend, dass die Bundesregierung begann, die staatlichen Maßnahmen zu lockern. Medien wie die Tageszeitung „Die Welt“, das „Handelsblatt“ und der kommerzielle Nachrichtensender „N-TV“ gaben den Wirtschaftskapitänen reichlich Platz, Druck auf die Regierung auszuüben. Nicht, dass sie ein Problem mit autoritären staatlichen Maßnahmen im Allgemeinen hätten, aber die Neoliberalen verloren durch das „Kontaktverbot“ viel Geld. Das Bonzenkapital wird jetzt zufrieden sein. Menschen können sich wieder in geschlossenen Räumen wie Konsumtempeln treffen (und KAUFEN! Lass den Euro rollen!), das Versammlungsrecht ist natürlich immer noch sehr eingeschränkt und in einigen Fällen sogar weiterhin untersagt. Jetzt haben wir also die Situation, dass Teile der so genannten Linken der Bundesregierung gefolgt sind und all diese autoritären staatlichen Maßnahmen nicht einmal in Frage gestellt haben, d.h. akzeptiert haben, dass viele Grundrechte über Nacht und ohne jede Debatte gestrichen wurden, während Faschist*innen und Verschwörungstheoretiker*innen mobilisieren, um genau diese Grundrechte (vermeintlich) zu verteidigen und ein Ende des „Kontaktverbots“ zu fordern. Es könnte eine Sequenz eines Monthy-Python-Films mit John Cleese als Til Schweiger [1] sein. Aber es ist nicht lustig. Überhaupt nicht. Alles steht auf dem Kopf. Alles! Und die Faschist*innen sind ziemlich erfolgreich. Viele Menschen der sogenannten bürgerlichen Mitte schließen sich ihnen an, um gegen die autoritären staatlichen Maßnahmen zu protestieren, am Wochenende gingen bundesweit Tausende in vielen Städten auf die Straße. Jene Teile der Linken, die akzeptierten, dass die Grundrechte über Nacht weggenommen wurden, ja es zum Teil sogar begrüßten, eröffneten den Rechtsextremen und Verschwörungstheoretiker*innen ein neues Spielfeld. Und diese nutzten dieses schöne Geschenk. Selbst die Tatsache, dass Grundrechte eigentlich gar nicht existieren, wenn Regierungen sie über Nacht wegnehmen können, war für diese Teile der Linken kein großes Thema. Eine gefährliche Position, und eine, die den Rechtsextremen in die Hände spielt.

Aber es gibt auch auf der Linkerseite Menschen, die weiterhin protestieren und gegen den wachsenden Autoritarismus des deutschen Staates vorgehen. Hier in Wuppertal gab es z.B. am 4. April eine spontane Kundgebung gegen die staatlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit COVID 19 und die Situation im Flüchtlingslager Moria. In anderen Städten gab es mehrere Kundgebungen und Besetzungen aus jenen Teilen der Linken, die die Maßnahmen ebenfalls nicht akzeptieren. Auch die Situation der Geflüchteten in Moria und andere Camps wurde immer wieder thematisiert. Vor allem Antiautoritäre wenden sich gegen die Kontaktverbote, die regelrechten Aufrufe von Politiker*innen, jeden zu denunzieren, der sich nicht an die Kontaktverbotsregeln hält, und die Tatsache, dass mensch sich zwar nicht mit mehr als zwei Personen treffen darf, wie z.B. in Nordrhein-Westfalen, aber gleichzeitig stundenlang in geschlossenen Räume wie z.B.Fabrikhallen oder Großraumbüros mit vielen Kolleg*innen arbeiten muss. Dort dürfen Menschen sich weiterhin infizieren, dies war auch vor die sogenannten „lockerungen“ weiterhin erlaubt.

Es wächst eine Spaltung zwischen den Teilen der so genannten Linken, die die staatlichen Maßnahmen nicht nur akzeptierten, sondern in einigen Fällen sogar die autoritäre Maßnahmen des Staates vehement verteidigten. Andere argumentierten, dass „wir“ warten müssten. Wir haben dafür eigentlich keine Worte. Aber was wir wissen… wir werden nicht warten und sind froh zu sehen, dass wir nicht die Einzigen sind.

Es ist sinnlos zu warten – auf einen Durchbruch, auf die Revolution, die nukleare Apokalypse oder eine soziale Bewegung. Weiter zu warten ist Wahnsinn. Die Katastrophe kommt nicht, sie ist schon da. Wir befinden uns bereits innerhalb des Zusammenbruchs einer Zivilisation. Aufgrund dieser Realität müssen wir uns für eine Seite entscheiden.

Der kommende Aufstand, Unsichtbares Komitee

Dies sind schwierige Zeiten. Es werden mehr Menschen an dem Coronavirus sterben. Es wird mehr Leid und trauernde Menschen geben. Im Moment kratzen einige der Auswirkungen der Kontaktverbote nur an der Oberfläche, aber in den kommenden Wochen und Monaten werden wir mehr und mehr von dem Schaden sehen, der angerichtet wurde. Was wir bereits wissen, ist, dass wir am Anfang einer riesigen Wirtschaftskrise stehen. Es ist ziemlich klar, wer für die wirtschaftlichen Verluste der Stilllegungen aufkommen soll. Es ist eine Frage der Zeit, bis die ersten Sparmaßnahmen angekündigt werden. Es ist also an der Zeit, Widerstand zu organisieren und das barbarische kapitalistische System und den Staat mit seiner autoritären und unmenschlichen Herrschaft und Ungerechtigkeit loszuwerden.

Das Enough Info-Café wird partiell wiedereröffnet

Wir haben die autoritäre staatliche Maßnahmen von Anfang an verurteilt und werden dies auch weiterhin tun. Wir haben es schon einmal gesagt und wir sagen es wieder. Wir haben das Enough Info-Café am 13. März geschlossen, 10 Tage bevor der Staat mit autoritären Kontaktverboten losgelegt hat. Aus unserer Sicht ist es ein normales verantwortungsbewusstes Verhalten, Verantwortung zu übernehmen und zu schließen, wenn es eine Situation gibt, in der wir uns über die Sicherheit der Menschen, die im Info-Café arbeiten oder es besuchen, nicht sicher sind.

Am Mittwoch, den 13. Mai wird das Enough Info-Café zum Teil wiedereröffnet. Die Tür wird um 14:00 Uhr geöffnet werden. Zum Teil deshalb, weil das eigentliche Café (Gastronomie) aus zwei Gründen bis auf weiteres geschlossen bleibt, nur der Ladenteil wird geöffnet sein. Das bedeutet, dass auch unsere Filmabende, gemeinsamen Lesungen, Vorträge und Info-Veranstaltungen bis auf weiteres ausgesetzt werden. Das gegenseitige Hilfsprojekt (Mutual Aid) mit kostenlosen Lebensmitteln, Hygieneartikeln und anderen Sachen wird erweitert und ebenfalls geöffnet sein (weitere Informationen weiter unten). Aber alles nur zum Mitnehmen. Aufgrund staatlicher Vorschriften sind alle Personen, die in den Laden gehen wollen, verpflichtet, eine Maske zu tragen. Wenn ihr keine Maske habt, ist es auch erlaubt, einen Schal zu tragen. Es dürfen nur zwei Personen gleichzeitig in den Laden gehen. Wenn Eltern mit ihrem Kind kommen, kann das Kind als zusätzliche Person in den Laden kommen. Eine weitere zusätzliche Person im Laden wird jemand aus unserem Kollektiv sein, der dort arbeiten wird. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr uns eine E-Mail an info@enoughisenough14.org schicken.

Die beiden Hauptgründe, warum das eigentliche Café (Gastronomie) bis auf weiteres geschlossen bleibt, sind die folgenden:

  1. Das Enough Info-Café ist ein ziemlich kleiner Raum, und wie wir oben bereits sagten, wissen wir immer noch nicht so viel über das Virus. Aus diesem Grund sind wir nach wie vor nicht bereit, das Risiko einzugehen, dass Menschen durch das Cornavirus in dem kleinen und geschlossenen Raum des Info-Cafés ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommen könnten.
  2. Der Staat hat Cafés Beschränkungen auferlegt. Die neue (vorübergehende?) Regelung besagt, dass Kneipen und Restaurants die Namen aller Besucher aufzeichnen müssen. Wenn wir das eigentliche Café (Gastronomie) eröffnen würden, wären wir dazu gezwungen dies zu tun. Wenn wir den Café-Teil weiterhin geschlossen halten, müssen wir das nicht tun. Wir weigern uns, die Namen aller Personen aufzuzeichnen, die das Enough Info-Café besuchen, und solange uns diese Regelung auferlegt wird, werden wir nicht einmal daran denken, den Gastronomieteil des Info-Cafés wieder zu öffnen. Wir sind keine Spitzel!

Vorübergehende Öffnungszeiten

Mittwoch 14:00 – 20:00 Uhr

Donnerstag 14:00 – 20:00 Uhr

Freitag 14:00 – 20:00 Uhr

Samstag 14:00 – 20:00 Uhr

Sonntag, Montag, Dienstag geschlossen.

Neben dem Umsonst-Regal wird auch der Laden geöffnet sein. Wir haben viele neue Bücher bestellt und natürlich haben wir auch unseren geliebten Zapatista Kaffee für euch (Bohnen normal, gemahlener Kaffee normal, Espressobohnen und Espressomahlkaffee) da. Wir bieten auch Tassen, Biokakao aus fairem Handel an (Der Kakao wird von El Ceibo in Bolivien produziert. El Ceibo ist eine große Vereinigung von etwa 50 Kooperativen mit insgesamt etwa 1.200 Mitgliedern, hauptsächlich Kleinbauernfamilien indigener Abstammung), Bio Vollrohrzucker, T-Shirts, Mützen, Kapuzenpullis und andere Artikel.

Gegenseitige Unterstützung (Mutual Aid)

Aufgrund der staatlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit COVID19 befinden sich viele Menschen in ernsthaften Schwierigkeiten. In den vergangenen Wochen wurden wir von mehreren Leuten in der Nachbarschaft gefragt, wann das Info-Café wieder eröffnet wird und ob es noch Artikel in unserem Umsonst-Regal gibt. Während unseres letzten Treffens diskutierten wir die Möglichkeit, das umsonst-Regal mit mehr grundlegenden Dingen wie Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu erweitern. Es gibt bereits einige Hilfsprojekte im Rahmen von COVID 19 in Wuppertal, aber nicht in unserem Stadtteil. Die Mitglieder*innen des Kollektivs „Cars of Hope“ (Ein Hopetal-Projekt) Kollektivs boten an, ihr Umsonst-Regal im Info-Café (das auch das Vereinslokal von „Cars of Hope“ ist), zu erweitern. Vor dem Café (im Freien) wird es zusätzliche kostenlose Lebensmittel, Hygieneartikel und andere Artikel zum Mitnehmen geben. Um Kontinuität in dieses erweiterte Hilfsprojekt bringen zu können, bittet Cars of Hope um Spenden.

Ihr könnt per Banküberweisung spenden:

Name der bank: Volksbank im Bergischen Land

Kontoinhaber: Hopetal e.V.

Verwendungszweck: Mutual Aid COVID 19

IBAN: DE51 3406 0094 0002 9450 87

BIC: VBRSDE33XXX

Ihr könnt via Pay Pal spenden:

Unterstützt COVID 19 gegenseitige Hilfe (Mutual Aid)

Unterstützt das "Gegenseitige Unterstützung" projekt von Cars of Hope im Enough Info-Café. Schon 1€ kann einen Unterschied machen.

€1,00

Einige der Aktiven des Enough Info-Café Kollektivs, 11. Mai 2020

Anmerkungen

[1] Ende April 2020 berief sich Til Schweiger in einem Instagram-Post auf das Video eines HNO-Arztes, der COVID-19 als leichte Erkältung bewertete, und kritisierte in weiteren Posts die in Deutschland umgesetzte Maskenpflicht und die Begründung des RKI, mit den Maßnahmen die Sterblichkeit durch COVID-19 zu begrenzen. Schweiger warb zudem für den Kanal KenFM. https://de.wikipedia.org/wiki/Til_Schweiger

Wir haben zwei Solidaritäts-T-Shirts (Bilder unten) für das Enough Info-Café entworfen. Ihr könnt die Enough Info-Café-Solidaritäts-T-Shirts hier bestellen: https://enoughisenough14.org/product/t-shirt-wir-werden-nicht-zur-normalitat-zuruckkehren-schwarz/ und  https://enoughisenough14.org/product/t-shirt-wir-sind-ein-bild-aus-der-zukunft-schwarz/

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