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Knast und Corona – Ein Gespräch mit zwei vom Hamburger „Parkbank“-Verfahren betroffenen Anarchist:innen

Hamburg. Im Juli 2019 wurden nachts in einem Park in Hamburg drei Anarchist:innen festgenommen, denen im weiteren Verlauf von der Hamburger Staatsanwaltschaft die Verabredung zu mehreren Brandanschlägen anlässlich des Jahrestages der G20-Proteste vorgeworfen wurde. Zwei der drei Angeklagten saßen bis zum vorläufigen Prozessende am 5. November 2020 in Untersuchungshaft in der Haftanstalt Holstenglacis. Der Prozess vor dem Hamburger Landgericht endete mit Verurteilungen zu 19, 20 und 22 Monaten Haft. Nach der Urteilsverkündung durften die zwei von Untersuchungshaft Betroffenen den Knast vorerst verlassen, die Entscheidung über die Revision beim Bundesgerichtshof steht noch aus.

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Hamburg: Update im Parkbankverfahren

Hamburg. Mit der mündlichen Urteilsverkündung und der Aufhebung der Haftbefehle gegen die drei angeklagten Anarchist*innen hatte die Hauptverhandlung im sogenannten Parkbank-Verfahren endlich ein Ende gefunden.

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#Hamburg: Zurück auf der Parkbank – Erklärung der drei verurteilten Anarchist:innen

Hamburg. Seit Anfang Juli 2019 befanden sich zwei Personen im Hamburger Gefängnis Holstenglacis in Untersuchungshaft. Zusammen mit einer weiteren Person wurden sie in der Nacht vom 8. Juli 2019 auf einer Parkbank sitzend verhaftet. Medienberichten zufolge wird den dreien das Mitführen brennbarer Flüssigkeiten und die Vorbereitung von Straftaten vorgeworfen. Am 10. Juli wurden zwei der festgenommenen Personen anschließend in Untersuchungshaft genommen. Die dritte Person wurde unter Auflagen wieder freigelassen. Das Gericht verurteilte die drei Genoss:innen Anfang dieser Woche zu Gefängnisstrafen ohne Bewährung. Die beiden Genoss:innen, die sich bis zur Urteilsverkündung 16 Monate in Untersuchungshaft befanden, wurden zu 22 und 19 Monaten und der meldepflichtige Genoss:in zu 20 Monaten verurteilt. Alle drei sind jetzt frei, d.h. die beiden inhaftierten Genoss:innen wurden aus der Haft entlassen. Es folgt eine Erklärung der drei Genoss:innen.

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