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Schon jetzt ist klar: die Verlegung der IAA nach München ist keine Erfolgsgeschichte für VDA und Co

München. Ein Beitrag über die gestrigen Aktionen gegen die IAA, die internationale Messe der Automobilindustrie.

Ursprünglich veröffentlicht von No Future For IAA.

Weil wir es satt haben, dass Konzerne und Autolobby handfest von der Klimakrise profitieren, haben wir ihre Party heute handfest gestört.

Schon jetzt ist klar: die Verlegung der IAA nach München ist keine Erfolgsgeschichte für VDA und Co. Die IAA muss brachial und militarisiert abgesichert werden, von einem reibungslosen Ablauf kann trotzdem keine Rede sein. Die Allmachts-Inszenierung der Polizei wurde trotz massiver Gewalt und Einschüchterung massenhaft durchbrochen.
Mit einer Hausbesetzung und der Eröffnung des ‚Open Space for Future‘ haben wir einen praktischer Schritt gegen die Privatisierung der Stadt durch die IAA unternommen, denn der städtische Raum sollte für alle Menschen frei von profitinteressen nutz- und gestaltbar sein.

Der in München ohnehin schon knappe öffentliche Raum, wurde für den VDA noch weiter privatisiert. Den ausgerechnet als Open Spaces gelabelten Werbe- und Ausstellungsflächen wurden die Vorzeigeecken der Stadt überlassen, während etwa das Protest-Camp von Beginn an mit Gängelung und mitunter geradezu lächerlichen Auflagen konfrontiert war. Was für Menschen mit Fahrrädern lediglich eine ärgerliche Einschränkung der Bewegungsfreiheit zur Folge hat, bedeutet für viele Menschen ganz konkret Ausschluss, Verdrängung und Repression. So beinhaltet die Platz- und Raumnutzungsordnung der IAA neben dem Verbot politischer Ausdrucks etwa auch Bettelverbote – durchgesetzt von privaten Securities und Staatsgewalt.

Wir wollen eine Stadt für Alle und setzen der durch tausende Bullen abgesichterten und gewaltsam durchgesetzten Raumnahme der Auto-Lobby, eine Aneignung des öffentlichen Raumes entgegen. Deswegen wurde im Rahmen der No Future For IAA Aktion ein Haus in der Karlstraße besetzt. Für Open Spaces diesen Namen verdienen. Trotz der gewaltsamen Räumung und den Angriffen der Polizei auf unseren Finger haben wir deutlich gemacht, dass wir uns vom deutschlandweit zusammengekarrten Polizeiauflauf nicht einschüchtern lassen.


Weil wir es satt haben, dass Konzerne und Autolobby handfest von der Klimakrise profitieren, haben wir ihre Party heute handfest gestört.

Schon jetzt ist klar: die Verlegung der IAA nach München ist keine Erfolgsgeschichte für VDA und Co. Die IAA muss brachial und militarisiert abgesichert werden, von einem reibungslosen Ablauf kann trotzdem keine Rede sein. Die Allmachts-Inszenierung der Polizei wurde trotz massiver Gewalt und Einschüchterung massenhaft durchbrochen.
Mit einer Hausbesetzung und der Eröffnung des ‚Open Space for Future‘ haben wir einen praktischer Schritt gegen die Privatisierung der Stadt durch die IAA unternommen, denn der städtische Raum sollte für alle Menschen frei von profitinteressen nutz- und gestaltbar sein.

Der in München ohnehin schon knappe öffentliche Raum, wurde für den VDA noch weiter privatisiert. Den ausgerechnet als Open Spaces gelabelten Werbe- und Ausstellungsflächen wurden die Vorzeigeecken der Stadt überlassen, während etwa das Protest-Camp von Beginn an mit Gängelung und mitunter geradezu lächerlichen Auflagen konfrontiert war. Was für Menschen mit Fahrrädern lediglich eine ärgerliche Einschränkung der Bewegungsfreiheit zur Folge hat, bedeutet für viele Menschen ganz konkret Ausschluss, Verdrängung und Repression. So beinhaltet die Platz- und Raumnutzungsordnung der IAA neben dem Verbot politischer Ausdrucks etwa auch Bettelverbote – durchgesetzt von privaten Securities und Staatsgewalt.

Wir wollen eine Stadt für Alle und setzen der durch tausende Bullen abgesichterten und gewaltsam durchgesetzten Raumnahme der Auto-Lobby, eine Aneignung des öffentlichen Raumes entgegen. Deswegen wurde im Rahmen der No Future For IAA Aktion ein Haus in der Karlstraße besetzt. Für Open Spaces diesen Namen verdienen. Trotz der gewaltsamen Räumung und den Angriffen der Polizei auf unseren Finger haben wir deutlich gemacht, dass wir uns vom deutschlandweit zusammengekarrten Polizeiauflauf nicht einschüchtern lassen.

Und auch sonst ging heute einiges: Die Bluelane wurde blockiert, der Odeonsplatz von zahlreichen Aktivist*innen besetzt, Königsplatz und Bosch-Werk bekamen überraschenden Besuch.

Die IAA wollte mit ihrem neuen Anstrich als Mobilitätsmesse versuchen, sich als Projekt im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu inszenieren. Diese Inszenierung wurden heute von tausenden Aktivist*innen durchkreuzt, die deutlich gemacht haben wofür die IAA wirklich steht: für die Privatisierung des öffentlichen Raums, für Ausbeutung von natürlichen Ressourcen und für ein Weiter-so mit grünem Anstrich.


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