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Die Revolution wird nicht im Fernsehen übertragen: On- und Offline-Arbeit vor Ort

Es gibt eine wachsende Zahl von Aufständen auf dem ganzen Planeten. Nachdem die Gilets Jaunes ihren aufständischen Widerstand auf französischem Gebiet begonnen hatten, widersetzen sich immer mehr Menschen der kapitalistischen neoliberalen Politik und der Zerstörung der Natur. Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, haben wir viele Texte über diese Aufstände auf dem Enough 14 Blog wiederveröffentlicht, leider konnten wir in diesem Jahr nicht viel von vor Ort berichten. Aber das wollen wir ändern. Im Enough 14 Info-Café haben wir viele Filmvorführungen, Info-Veranstaltungen, Debatten und Meetings organisiert. In den kommenden Monaten wollen wir unsere unabhängige Berichterstattung vor Ort wieder aufnehmen. Wir sind auch auf der Suche nach größeren Räumlichkeiten für das Enough Info-Café

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Reflexionen über die Pest

Sebastian Lotzer

beginnen wir hier. weil alles andere keinen sinn machen würde. reden wir von hier. unser ohnmacht, unser perspektivlosigkeit. unseren worthülsen, unseren leeren gesten. reden wir von dem lächeln, dass aus unseren gesichtern gewichen ist, reden wir vom grau das sich tief in unsere Seelen gefressen hat. reden wir von der monotonie unserer politischen diskussionen. reden wir davon, dass wir uns unsere eigenen versprechungen nicht mehr glauben. reden wir davon, dass wir nur noch irgendwie durchhalten, ohne aussicht auf veränderung.

winter is coming – 2018
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#Wuppertal: Protest in Zeiten von Ausnahmezustand und der SARS-CoV2-Pandemie

Wuppertal. 5. April 2020. Um die 30 Leute trafen gestern Mittag am Mirker Bahnhof in der Wuppertal-Elberfelder Nordstadt zusammen um Protest gegen die laufenden Maßnahmen während der SARS-CoV2-Pandemie in die Öffentlichkeit zu tragen.

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capulcu: Die „freiwillige“ Corona-App

Die Bundesregierung setzt für eine schrittweise Rücknahme der Corona-Kontaktbeschränkungen auf eine breite Akzeptanz für die nach Ostern herunterladbare App zur nachträglichen Kontaktrekonstruktion Infizierter. Die (berechtigte) Angst vor dem Virus wird benutzt, um einem Großteil der Bevölkerung „freiwillig“ ein autoritär hochwirksames Werkzeug zu verabreichen.

Wir kritisieren in diesem Artikel die technische Konstruktion der App, aber auch ihre sozial-technokratischen Konsequenzen. Selbst wenn das Protokollieren von Kontakten vollständig pseudonym erfolgen würde, müssen wir dringend vor dieser App warnen. In dem Moment, wo (sogar anonyme) Verhaltensdaten flächendeckend anfallen, sind die prädiktiven Modelle, die damit trainiert werden, dazu in der Lage, ganze Populationen in Risikogruppen einzuteilen und algorithmisch zu verwalten. Hinzu kommt, dass ein simples Software-Update die App in ein wirksames Tool zur individuellen Zugangsbeschränkung verwandelt. Daher unser klares Nein zur Corona-App!

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Prioritäten

Wuppertal. Die Straßen waren heute Morgen ziemlich leer. Drei Menschen nähern sich von links. Der Mann vor mir nimmt sein Telefon aus der Tasche. „Hallo, ich möchte drei Personen melden, die gegen das Gesetz verstoßen.“

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Ein überfälliger Ausbruchsversuch

Der Wahnsinn hat die Welt in Besitz genommen. Nun könnte man einwenden, dies sei keine Angelegenheit der Postmoderne, vielleicht erlebe man auch nur die Wiederkehr des Lykurgos, der für seine Untaten wahlweise dem Wahn verfiel und seinen eigenen Sohn und all seine Familie, ja seine ganzen Freundeskreis umbrachte, um sich dann selber zu richten, oder, da gehen die Überlieferungen auseinander, anschließend von den empörten Menschen gefangen genommen und dann gevierteilt worden sei. So oder der so, der Wahn greift um sich, greift nach den dir Nächsten, nach denen, an denen noch gestern dein Herz hing oder in die du Hoffnung gesetzt hast.

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#Paris, 29. März: Ich wurde zum ersten Mal seit Einführung der Ausgangssperre kontrolliert

Paris. 29. März 2020. Ich [1] teile einen Bericht über meine erste Kontrolle, in Paris, seit der Einführung der Ausgangssperre. Ich hoffe, weitere zu lesen, damit wir eine bessere Vorstellung davon bekommen, welche Spielräume wir in dieser neuen Normalität noch haben.

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Andere Fragen stellen: Handlungsautonomie in Zeiten des #Coronavirus

Diesen Text ist einen weiteren Beitrag in einen offensiven Diskurs rund um einen antiautoritären Umgang mit dem Virus und den einhergehenden Maßnahmen durch den Staat.

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Autonome Perspektiven auf Wirtschaft, Staat, #Coronavirus

Über das Verhältnis zwischen Staat – Korona – Wirtschaft und etwas über autonome Gesundheitsversorgung.

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Die Waffe der Kritik kann nicht die Kritik der Waffen ersetzen

“das in dem milieu, in dem wir kämpfen – postfaschistischer staat, kosumentenkultur. metropolenchauvinismus, massenmanipulation durch die medien, psychologische kriegsführung, sozialdemokratie – dass gegen die repression, mit der wir es hier zu tun haben, empörung keine waffe ist. sie ist stumpf und hohl. wer wirklich empört, also betroffen und mobilisiert ist, schreit nicht, sondern überlegt sich, was man machen kann”

kassiber von ulrike meinhof, märz 1976
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Lukas Holfeld und Karl-Heinz Dellwo Über „Die subjektlose Herrschaft des Kapitals“ in Zeiten der #Coronavirus #Pandemie

Das Freies Sender Kombinat aus Hamburg im Gespräch mit Lukas Holfeld und Karl-Heinz Dellwo. In die zweite hälfte geht es auch um den Stillstand der kapitalistische Maschinerie in Zeiten der Coronavirus Pandemie.

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