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Krieg, Faschismus und Emanzipation

Notgedrungen schreibe ich noch ein paar Zeilen zum Thema des Krieges. Seit dessen Beginn hatte dazu verschiedene Nachrichten gelesen – regelrecht konsumiert – um mir einen Überblick zu verschaffen. Das ist meine Strategie mit Ereignissen umzugehen, die mich zutiefst erschüttern. Dass darauf auch anders reagiert werden kann, ist schon klar. Dass ist eben eine Frage der Kapazitäten, also was sonst noch zu bewältigen ist, im Leben. Zugleich finde ich es auch gut, mich nicht – wie es früher oft mein Impuls war – sofort irgendwie in irgendwas hineinzustürzen, sondern zuvor darüber zu reflektieren. Mittlerweile lese ich wieder nur noch sporadisch Nachrichten. Aktuell sieht es offenbar danach aus, als würde Russland den Sieg„frieden“ durch die Annexion südöstlicher Regionen der Ukraine durchsetzen.

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Gruppe Autonomie und Solidarität: Gesundheit im Kapitalismus

Eine weitere Perspektive der Gruppe Autonomie und Solidarität. Diesmal wird aus marxistisch geprägter Sicht das Verhältnis von Kapitalismus und Gesundheit vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie betrachtet.

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Keine Militanz ist auch keine Lösung – Debattenbeitrag zur Klimagerechtigkeitsbewegung

Debattenbeitrag zur Klimagerechtigkeitsbewegung.

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Eine antifaschistische Botschaft aus den Schatten Mittel- und Osteuropas [Tschechische Republik, Ukraine]

In dieser langen Text erläutert Czech Antifa (tschechische Antifa) ihre Sicht des Ukraine-Konflikts, kritisiert die primär westliche Logik, die einen Großteil der entstandenen Debatte prägt, und spricht die ihrer Meinung nach kolonialen Überbleibsel an, die die Reaktionen auf den russischen Imperialismus handlungsunfähig macht.

Bild oben: Butscha nach der russischen Invasion in der Ukraine. Bild von Oleksandr Ratushniak, lizenziert unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International Lizenz.

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Warum die Linke in der Corona Pandemie versagt hat [Gruppe Autonomie und Solidarität]

2020 gingen erstmals Menschen auf die Straße, um gegen die (potenzielle/antizipierte) staatliche Repression im Zuge der Corona-Pandemie zu demonstrieren. Diese Menschen waren wütend und sie hatten Angst. Die Demonstrierenden waren zu Beginn hauptsächlich links eingestellt. Schnell jedoch hat eine Gruppe aus Esoteriker*innen, Verschwörungstheoretiker*innen, rechte und generell Populist*innen Oberhand in dieser Bewegung gewonnen. Innerhalb von Monaten kamen sehr viele mehr Rechte, Reichsbürger, Identitäre oder Faschos dazu. 

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Falsche Frontstellung – Gegen den Putinismus ist eine neuer Universalismus der Emanzipation gefragt

Der Überfall auf die Ukraine ist Teil einer großangelegten Offensive eines autoritären Regimes, das von der bedrohlichen Vorstellung getrieben wird, die Weltordnung in seinem Sinne verändern zu müssen. Diese Offensive richtet sich nicht nur gegen ein Land, sondern gegen alles, was in Putins Augen und denen seiner Gefolgschaft für den „verkommenen Westen“ steht. Dazu zählen insbesondere die „sexuelle Dekadenz‟, sprich Homosexualität, und die sogenannte Genderideologie sowie die Zersetzung „traditioneller kultureller Werte‟. Dahinter steht eine offen faschistische Ideologie, wie etwa der Moskauer Soziologe Greg Yudin nachgezeichnet hat.

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Falsche Vorstellungen vom Imperialismus und kollektive anarchistische Traumata [Ukraine] – Von Antti Rautiainen

Einen interessanten Beitrag von Antti Rautiainen. Wir teilen nicht alles in diesem Beitrag, aber wir halten diesen Artikel für einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über den Krieg in der Ukraine (und darüber hinaus) und die Haltung von Teilen der Linken und einiger Anarchist*innen zu diesem Krieg, insbesondere in westlichen Ländern. Enough 14.

Bild oben: Mariupol nach Beschuss und Bombardierung durch russische Truppen. Mitropolitskaya Straße, 108 am 16. März 2022. Lizenziert unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International Lizenz. Bild von Wanderer 777.

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Gruppe Autonomie und Solidarität: Profite pflegen keine Menschen – eine Zuschrift

Nach Veröffentlichung unseres zweiten Textes ‚Die soziale Frage und die neue Form von „Solidarität“‚ erreichte uns die Zuschrift einer Leserin. Sie hatte angeboten, über ihre eigenen Erfahrungen als Krankenpflegerin auf Intensivstationen während der vergangenen Jahre zu schreiben und uns dann ihren Text zugesandt. Wir möchten diesen Text als eine Art Gastbeitrag veröffentlichen, der unsere Kritik an dem Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen in der Pandemie und dem fragwürdigen Verständnis von „Solidarität“ und „Gesundheitsschutz“, um eine andere Perspektive ergänzt. Diese ist nicht zwangsläufig in allen Punkten unsere eigene, wir finden aber, dass sie gelesen werden sollte:

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Kurze Kritik der Forderung nach Chancengleichheit [Text und Audio]

Chancengleichheit heißt, dass Teilnehmer*innen in einem Wettbewerb gleiche Ausgangsbedingungen haben. Wenn von Chancengleichheit die Rede ist, ist Wettbewerb also vorausgesetzt. Wettbewerb heißt Konkurrenz, Konkurrenz heißt Gewinner*innen und Verlierer*innen. Chance bedeutet ja schon Möglichkeit etwas zu realisieren – im Gegensatz zu Sicherheit. Wenn für eine Reihe von Leuten durch vergleichsweises Antreten gegeneinander die Möglichkeit besteht, etwas zu bekommen oder zu erreichen, bedeutet das: ein Teil dieser Leute wird das nicht bekommen. Es werden auf jeden Fall welche leer ausgehen.

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Leipziger Linke in der Klimakrise – Misstrauensvorschuss statt Solidarität? [Leipzig]

Leipzig. Gedanken zu fehlendem Support Leipziger Gruppierungen bezüglich der Besetzung des Audimax durch die Gruppe „Letzte Generation – Für eine kritisch – solidarische Gegenhegemonie!

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