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Grüner Keynesianismus oder Bruch mit dem Kapitalismus?

Aus der anarchistischen Publikation aus den baskischen Ländern, Ekintza Zuzena, dieser Artikel erschien auf deren Seite am 27.12.20, die Übersetzung ist von uns. Wir finden, dass der Text interessante Punkte hat, interessante Aspekte hervorhebt, die hier im deutschsprachigen Raum zu kurz debattiert werden, aber der letzte Absatz, der ist für uns sozialdemokratisch, weil die Vergesellschaftung des Kapitalismus als die Überwindung desselben vorgeschlagen wird. Mit dieser Ansicht, sind wir nicht einverstanden, die der Vergesellschaftung und der demokratischen Kontrolle des Kapitals, dies wäre mal wieder die Vulgarisierung des Anarchismus, oder Kriegskommunismus ganz nach Lenin. Prost. Das Kapital und seine Werkhallen werden vernichtet werden, alles andere ist reformistisch und konterrevolutionär. Nochmals Prost. Bei unserem kommenden Text „Kein anarchistisches Programm“ mehr dazu.

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Robin Hood im Wald des Kapitals [Grupo Barbaria]

Wir veröffentlichen den folgenden Text, der im August 2019 für die Zeitschrift Salamandra Nr. 23-24 geschrieben wurde, im Rahmen einer Debatte darüber, ob es möglich oder wünschenswert ist, dem Kapitalismus zu entkommen, an seinem Rande zu leben, als radikalen Vorschlag für das Leben und den Kampf.

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Worte der zapatistischen Comunidades anlässlich der Demonstration gegen die Zerstörung der Natur [Wien]

Da ist eine Frau. Gegen die Zerstörung der Natur. Wien. Österreich.

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Der Kapitalismus ist für all diese Katastrophen verantwortlich [Flugblatt, Chile]

Chile. Riot Turtle hat ein Flugblatt von den Genoss*innen von Vamos hacia la vida übersetzt. Wir stellen dieses Flugblatt zum Download (PDF, unter dem Beitrag) und Verbreitung zur Verfügung, der im Rahmen der Aktionswochen erstellt wurde, in denen verschiedene antikapitalistische Gruppen und Einzelpersonen zur Mobilisierung und Agitation zur Verteidigung des Lebens, der Erde und gegen das Kapital aufgerufen haben. Diese Aufrufe fielen mit den dramatischen Ereignissen der letzten Wochen zusammen, in denen wir weltweit sehen konnten, wie wir in eine neue Phase der ökologischen Katastrophe eintreten, aus der es kein Zurück mehr gibt, eine Katastrophe, die sich nur weiter verschärfen wird, bis wir die kapitalistische Produktionsmaschine ausbremsen.

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„Ich kann dir nicht sagen warum du kämpfen musst, Ich kann dir nur sagen wie ich Widersprüche löse – Karl-Heinz Dellwo interviewt von Jose Rosales und Andrew Culp, April 2021

In diesem Interview, das über einen Monat hinweg geführt wurde, geht es um Karl-Heinz Dellwo’s Erfahrungen und Überlegungen während seiner Beteiligung an der Roten Armee Fraktion, in der Hausbesetzerbewegung vor der Zeit der RAF, die Bedeutung des Vietnamkriegs und antikolonialer Kämpfe im Allgemeinen; seine Kritik am RAF-Konzept der Stadtguerilla, seine Analyse der Aufstandsbekämpfungsstrategie des deutschen Staates, seine Erfahrungen mit einer doppelten lebenslangen Haftstrafe und seine Arbeit als Verleger und Filmemacher danach, als jemand, der im Alltag ein kämpferischer Mensch geblieben ist. Dellwo, ein ehemaliges Mitglied der RAF (Rote Armee Fraktion).

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Kommunen statt Lockdowns! – Für einen Frühling der Revolte!

Endlich wird wieder kollektiv darüber gestritten, wohin wir wollen. Das erste Mal seit langem gibt es eine linke Strategiedebatte oder zumindest Ansätze davon. Dass sich gerade an einem durch und durch staatstragenden Programm wie #ZeroCovid die Debatte entzündet, mag man verteufeln oder nicht, wir suchen es uns schlicht nicht aus. Wir sind froh, dass wieder diskutiert wird und wollen versuchen, auf einiges aufmerksam zu machen, was scheinbar in Vergessenheit geraten ist. Wir wollen nach unserem Beitrag „One Solution! ZeroCovid?“ nun die praktisch-revolutionären Momente einer direkten und solidarischen Praxis herausarbeiten und einen ergänzenden Beitrag zur Debatte leisten: zu solidarischen Beziehungen, die auf ganzer Breite uns gehören, einer Gesellschaft der gegenseitigen Hilfe. Still fighting for revolution!

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Grupo Barbaria: Niemand bleibt zurück?

Ein weiteren Beitrag von Grupo Barbaria (Spanisches Territorium).

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GameStop und Investorenaktivismus: Die wahre Geschichte ist die Sackgasse des Kapitalismus

Obwohl wir keine Marxist:innen sind, denken wir, dass es einige interessante Punkte in diesem Beitrag über die GameStop-Saga gibt. Du kannst die kapitalistische Elite nicht mit ihrem eigenen Spiel schlagen.

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Grupo Barbaria: Tage des Schnees und des Elends

Spanisches Territorium. In den letzten Tagen erlebten wir einen Schneefall, der Filomena getauft wurde, der in vielen Provinzen im Landesinneren Spaniens beispiellos ist und auch Orte betrifft, in denen es selten schneit – geschweige denn überhäuft- wie Madrid und sein Ballungsraum oder die Provinzen Toledo und Ciudad Real. Es hat nicht an Opportunisten gefehlt, die darin eine Widerlegung – und nicht nur ein weiteres Symptom – des Klimawandels sehen wollten, den der Planet als Ergebnis eines Modells sozialer und produktiver Beziehungen – die des Kapitals – erleidet, das nicht notwendigerweise die begrenzten Ressourcen und die Natur, die sie extrahiert, berücksichtigen kann, insofern seine Funktion darin besteht, ein ins Unendliche tendierendes Wachstum der Wirtschaft aufrechtzuerhalten.

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[Contra la Contra #3] Zusammenbruch des kapitalistischen Systems? – Einige Anmerkungen zu den aktuellen Ereignissen

Seit 2019 zeigt die Weltwirtschaft Anzeichen einer Verlangsamung und prognostiziert für 2020 eine bevorstehende Krise. Als ob dies nicht schon genug wäre, hat sich seit Anfang dieses Jahres der zwischen den USA und Russland geführte Handelskrieg um den Ölpreis verschärft, was zu einem drastischen Rückgang des Rohölpreises geführt hat, wovon diejenigen Länder profitieren, die über ausreichende Reserven verfügen (Russland und Saudi-Arabien), um ihre Produktion an die niedrigen Preise anzupassen. Auf der anderen Seite hat der Ausbruch des neuen Coronavirusstamms „Covid-19“, der seit Ende letzten Jahres in China verheerende Schäden angerichtet hat, die Grenzen überschritten und den Rest der Welt in Mitleidenschaft gezogen und damit der drohenden Wirtschaftskrise vorgegriffen. Die Weltwirtschaft steckt bereits mitten in der Krise, die Verwalter der Macht warten auf die großen finanziellen Rettungsmaßnahmen, die Bourgeoisie beginnt unter dem Vorwand der glücklichen „Quarantäne“ Fabriken zu schließen und Beschäftigte zu entlassen. Die Katastrophe steht unmittelbar bevor.

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