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Gegen den #EU – #China-Gipfel in #Leipzig

UPDATE: Nachdem Regierungskreise in den letzten Wochen wiederholt darauf bestanden den EU-China-Gipfel in Leipzig wie geplant stattfinden zu lassen, teilte nun der deutsche Regierungssprecher am 03.06.20 mit, dass der Gipfel verschoben wird.

Eine neuer Termin soll schnell gefunden werden. Leipzig soll weiterhin Tagungsort bleiben. Die Einsicht, dass auch Staats- und Regierungschef*innen, sowie mehrere tausend Mitarbeiter*innen und Journalist*innen bei einer solchen Veranstaltung nicht vor dem Coronavirus geschützt werden können, brauchte einige Zeit. Wichtig war es der Deutschen Regierung und dem Europäischen Rat wohl auch, dass es nicht so aussieht, als ob die Verschiebung des Gipfels etwas mit den aktuellen Entscheidungen der chinesischen Staatsführung zu tun hat. Trotz des neuen Sicherheitsgesetzes für Hongkong wurde nur noch stärker an dem Treffen festgehalten.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Trotz des ungewissen Datums halten wir daran fest:

Wenn es soweit ist, kommt nach Leipzig um mit uns zusammen den Gipfel anzugreifen! Den Herrschenden keine Ruhe – nicht hier in Leipzig und nicht anderswo! Nein zum EU-China-Gipfel!

Weitere Infos folgen. Die Vorbereitungen gehen weiter!

https://keingipfel.noblogs.org/post/2020/06/06/gipfel-verschoben/

Aufruf von „Kein Gipfel“, zu Aktionen gegen den EU-China-Gipfel in Leipzig, vom 13. September bis 15. September 2020 (verschoben).

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Feministische Praxis unter der Pandemie – das Private bleibt politisch

Wir, Solidarisch gegen Corona, dokumentieren einen Beitrag des Arbeitskreises MoRA – MitordentlicherRadikalität aus Leipzig, der sich angesichts zunehmender häuslicher und genderbasierter Gewalt unter der COVID19-Pandemie formiert hat. MoRa ruft am 16.05.2020 zu einem Aktionstag gegen sexualisierte und häusliche Gewalt und Femizide im Leipziger Auwald auf, in dem es Anfang April zu einem Femizid gekommen ist. Die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, so stellen sie in ihrem Text heraus, führen nicht nur zu einer Zunahmen häuslicher Gewalt, sondern bringen eine feministische Organisierung und Gegenwehr vor große Schwierigkeiten. Wie kann das Private und Individualisierte, auf das Frauen weltweit derzeit zurückgeworfen werden, von einer politischen Praxis wieder eingeholt werden? Wie weit trägt ein feministischer Aktivismus, der sich in die digitalen Welten verlagert hat? Wie kann über das Internet hinaus eine feministische Gegenöffentlichkeit wieder und weiter hergestellt werden? MoRa wollen sich mit euch über eure feministischen Praxen unter der Pandemie austauschen und laden zum Diskutieren ein.

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