Enough 14 organisiert keine dieser Veranstaltungen, wir veröffentlichen diese Texte, damit Menschen in den USA und Europa sehen können, was passiert. Dieser Texte werden nur zur Dokumentation veröffentlicht.
Viktoria, Colin und Riot Turtle beantworten uns (Enough is Enough, Blog) in diesem Interview einige Fragen zum Info-Café von Enough Is Enough (EiE) in Wuppertal, welches in Dezember öffnen wird.
Wann kam euch die Idee einen Laden in der Wuppertaler Nordstadt zu eröffnen?
Riot Turtle:Die Idee gibt es jetzt seit etwa 4 Jahren. Damals gab es zum Beispiel 2 Hausbesetzungen, bei denen Menschen versucht haben ein soziales Stadtteil-Zentrum zu eröffnen. Beide Besetzungen wurden aber innerhalb von Stunden geräumt. Danach flammten immer wieder Diskussionen über die Notwendigkeit von so einem Zentrum auf. Im letzten Jahr sind dann in Wuppertal zwei mehr oder weniger linke Läden geschlossen worden: das Multi Kulti und das Café Stil Bruch. Das machte es für uns notwendig, diesen Schritt jetzt zu gehen. Wir halten es für wichtig präsenter im Viertel zu sein, in einer Zeit, in der die Gesellschaft immer weiter nach rechts rückt. Durch Privatisierungen wurde uns auch immer mehr öffentlicher Raum genommen, in dem sich Menschen ohne Konsumzwang begegnen können. Mit unserem Laden setzen wir ein Statement gegen diese Entwicklung. Außerdem hat sogar in der Wuppertaler Nordstadt eine kleine Gentrifizierung eingesetzt. Auch diesem Prozess wollen wir etwas entgegensetzen. Nach den schnellen Räumungen der Marienstraße 41 haben wir uns nun entschieden ein Ladenlokal zu mieten, damit wir Kontinuität in unsere Arbeit bringen können. Das soll jedoch nicht heißen, dass die Eigentumsfrage in Zukunft in Wuppertal nicht wieder gestellt wird.
Was genau wollt ihr überhaupt anbieten?
Colin:Wir müssen erst einmal anfangen eine Struktur in dem Laden aufzubauen, die nicht nur darauf abzielt etwas zu verkaufen, sondern auch für Menschen mit wenig Geld einen Anlaufpunkt darstellt. Neben Zapatisten Kaffee und Gebäck möchten wir genauso Tee gegen Spende anbieten. Ebenso wollen wir neben den Kleidungsstücken, die wir vertreiben, einen kleinen Bereich im Laden als Umsonstladen gestalten.
Wir sehen, dass es ein wachsendes Interesse für politische, wirtschaftliche und soziale Alternativen zum Kapitalismus gibt. Deshalb wollen wir eine Art linke Bibliothek aufbauen, in der es sowohl möglich ist, linke Bücher, Zeitschriften und Broschüren zu erwerben, als auch kostenlos im Laden zu lesen.
Und natürlich sollen auch Info-Veranstaltungen, Konzerte, Lesungen und andere Events bei uns stattfinden.
Außerdem werden wir sowohl einen Meldepunkt Rassismus als auch einen Meldepunkt Abschiebung in den Laden integrieren.
Was genau ist mit Meldepunkt gemeint?
Colin: Einen Meldepunkt Rassismus kennt mensch schon aus anderen Städten. Dort werden rassistische und andere rechte Übergriffe protokolliert, so dass wir langfristig eine Übersicht gewinnen können, um besser auf diese Angriffe antworten zu können. Genau so funktioniert dann auch der Meldepunkt Abschiebung. Wichtig ist uns hierbei gerade die Androhung von Abschiebung, der viele Geflüchtete und Migrant*innen oft über lange Zeit ausgesetzt sind.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Hopetal e.V.?
Viktoria:Hopetal e.V. ist der Verein, mit dem wir uns die Räumlichkeiten in der Wiesenstraße teilen. Hervorgegangen ist er aus Cars Of Hope, einer selbstorganisierten Initiative, die Geflüchtete auf der Balkan-Route unterstützt. Politisch sind wir uns also sehr nah, nicht zuletzt auch wegen der Idee von Hopetal die Ölbergkantine als “Nordstadt-Kantine” wieder zu beleben und eine Dauerausstellung der Arbeit von Cars Of Hope mit Geflüchteten umzusetzen.
Nichts desto trotz sind es zwei verschiedene Projekte, mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten.
Eure Basis ist die Wuppertaler Nordstadt. Wer genau ist eigentlich die Zielgruppe eurer Arbeit und wo ordnet ihr euch regional gesehen ein?
Riot Turtle:Enough is Enough ist ein Kollektiv, welches auf vielen Ebenen arbeitet. Angefangen hat es als Webportal mit diversen Kanälen in sozialen Medien, auf denen Informationen zu verschiedenen politischen Themen bereitgestellt werden, eben ein typisches Kontra-Info-Projekt*. Zunächst gab es das nur in englischer Sprache, doch seit ca. 1 Monat gibt’s uns auch auf deutsch. Dieses Projekt soll weiter ausgebaut werden. So wollen wir im EiE Info-Café zwei Mal im Monat eine Podcast-Sendung aufnehmen, auf deutsch und englisch. In dem Info-Laden können sich Leute bei dem Podcast einbringen. Später werden diese dann über die Webplattform auch außerhalb des Ladens zur Verfügung gestellt. Außerdem wollen wir eine Zeitschrift in deutsch und englisch veröffentlichen, die sowohl im Laden ausgelegt wird, als auch im Internet verfügbar ist. Abgesehen von der Berichterstattung aus vielen Städten Europas, wollen wir auch verstärkt über lokale Geschehnisse in Wuppertal informieren. Ziel ist es in dem Ladenlokal Leute aus der Region über internationale Kämpfe zu informieren und mit Hilfe des Internets den lokalen Widerstand in Wuppertal international bekannter zu machen. Durch die vielseitigen Angebote im Info-Café wollen wir aber auch unsere Nachbar*innen, die im Stadtteil leben, erreichen.
Welche Veränderung des Viertels erhofft ihr euch durch euren Laden?
Colin:Die Wuppertaler Nordstadt ist ein traditionell alternatives Viertel. Nur wenige 100 Meter von unserem Café ist zum Beispiel das Autonome Zentrum an der Gathe. Es ist natürlich eines unserer Ziele diese Kultur und die politischen Ideen in unserem Kiez zu tragen und auszuweiten. Dabei ist uns wichtig, dass unsere linksradikale Stadtteilarbeit sich gerade an Menschen außerhalb der klassischen autonomen Szene richtet.
Auch in Wuppertal haben Hass und rechte Hetze zugenommen, was mensch zum Beispiel an den AfD-Wahlergebnissen sehen kann. Wir glauben, dass wir dem etwas entgegen setzen können, in dem wir das Viertel zusammen bringen. Zahlreiche Beweise dafür gibt es bereits, da in der Wuppertaler Nordstadt viele Gruppen, Projekte und Einzelpersonen genau das bereits seit Jahren tun. Wir verstehen das Info-Café als Ergänzung zu diesen bereits bestehenden Initiativen.
Wenn es bei euch also keine Konkurrenz gibt, wie sieht dann die konkrete Zusammenarbeit aus?
Riot Turtle: Verschiedene Menschen vom Enough Is Enough Kollektiv bringen sich auch in anderen Gruppen ein. Dann gibt es natürlich die vorhin schon angesprochene, konkrete Zusammenarbeit mit Hopetal, Kontakte zum Foodsharing, zum Infoladen des Autonomen Zentrums und zu diversen anderen Projekten in Wuppertal. Da das Info-Café erst nächsten Monat eröffnet, werden im Moment viele Gespräche über mögliche Zusammenarbeit geführt.
So ein Ladenlokal ist ja eine Menge Arbeit. Wie genau teilt ihr die auf und wie organisiert ihr euch untereinander?
Viktoria:Kommunikation ist das A und O von jeder Zusammenarbeit. Nur, wenn wir ehrlich und offen alle Probleme ansprechen, können wir Lösungsansätze entwickeln. Wir haben teilweise einen sehr unterschiedlichen Hintergrund und dementsprechend unterschiedliche Ideen, aber auch Kapazitäten, die wir in das Info-Café stecken wollen. Da es bei uns keine Chefs gibt, werden Entscheidungen von allen getroffen, die sich einbringen. Da die Arbeit auf freiwilliger Basis beruht, stellen wir sicher, dass jeder auch nur das tut, was er tun will. Außerdem behalten wir uns so die Möglichkeit vor unser Angebot zu erweitern, wenn sich mehr Menschen bei Enough is Enough einbringen.
Werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wo seht ihr euch und die Wuppertaler Nordstadt in einem Jahr?
Riot Turtle: Eine schwierige Frage, da es zur Zeit sehr viele unsichere Faktoren gibt. Wir haben uns selbst ja auch nicht gerade eine leichte Aufgabe gestellt. Die Gesellschaft spaltet sich immer mehr auf und genau gegen diese Spaltung wollen wir vorgehen. Ich denke, dass es uns in der Nordstadt gelingen kann, um hier auch schon in einem Jahr sichtbare Erfolge zu erzielen. Und sei es nur, dass die Idee der Selbstorganisation weiter verbreitet ist.
Viktoria:Ich glaube, dass es im Sommer 2018 auch in Deutschland heiß hergehen wird. Die Entwicklungen in anderen Ländern zeigen, dass eine frustrierte und aufs Abstellgleis verfrachtete Jugend irgendwann aufbegehrt. Der immergleiche, neoliberale Kurs der Regierung und Opposition führen zu einer wachsenden Akzeptanz in der Bevölkerung für einen Widerstand dagegen. Und wie bereits weiter oben erwähnt, gibt es auch ein steigendes Interesse für Alternativen zum Kapitalismus. Mit dem Info-Café können wir sehr konkret im Kleinen vorleben, wie wir uns eine andere Welt vorstellen.
Colin:Ich denke, dass es ein heißes Jahr wird. Vermehrt Fascho-Übergriffe, die Bullen, die komplett freidrehen, aber auch Widerstand, der sich ihnen und den herrschenden Verhältnissen entgegen stellt. Zusätzlich steht auch viel an: Die Nazi-Demos in Dortmund und Wuppertal, der erste Mai und verschiedenste Nacht-und-Nebel-Aktionen, die immer häufiger passieren. Da die Polizei mit ihren Repressionsmöglichkeiten immer mehr Menschen bedroht, bleibt vielen Aktivist*innen nur noch die Möglichkeit ganze andere und vielleicht auch ganz neue Wege zu gehen. Ein gutes Beispiel sind die massenhaften Graffitis, die in der Nordstadt aufgetaucht sind. Das langfristige Ziel ist und bleibt natürlich der Umbruch zu einer solidarischen Gesellschaft.
Wie kann man euch helfen?
Viktoria:Unsere Struktur lebt von aktiver Beteiligung. Wir würden uns daher sehr darüber freuen, wenn sich langfristig noch mehr Menschen bei Enough Is Enough einbringen und ihre eigenen Ideen im Info-Café verwirklichen.
Aber natürlich brauchen wir auch eine Menge Geld, für die Miete, das Mobiliar, den ersten Einkauf von Produkten, Getränken und Essen, sowie laufende Kosten wie eine Internetverbindung, Telefon, Strom und andere anfallende Gebühren und Fixkosten. Ihr könnt unsere Crowdfunding Kampagne unterstützen, auf unser PayPal-Konto (info@enoughisenough14.org) spenden oder auch direkt an unser Konto bei der GLS-Bank.
Wenn ihr kein Geld übrig habt, könnt ihr unsere Spenden-Aufrufe, Postings, Tweets und Videos weiter verbreiten und so unsere Reichweite erhöhen. Vielleicht findet sich ja in eurem Verwandten- und Bekanntenkreis jemand, der unsere Arbeit auch unterstützen möchte. Und natürlich freuen wir uns über jeden Besuch in unserem Laden in der Wiesenstraße, der bereits in Dezember offen sein wird.
*Medienarbeit, gemacht von Aktivist*innen, um ihre eigene Sichtweise zu verbreiten, ohne Sachzwänge, denen werbefinanzierte Mainstream-Medien unterliegen.
Bankkontoverbindungfür das Enough is Enough Info Café (Spenden):
Kontoinhaber: Renatus Schuijlenburg
IBAN: DE03 4306 0967 4120 6275 00
Verwendungszweck: EiE Info-Café
Support das Enough is Enough Info-Café in Wuppertal
Im April 2018 eröffnet Enough is Enough ein Info-Café in Wuppertal. Neben Veranstaltungen, und natürlich auch etwas zu trinken und zu essen, wird es dort u.a. Broschüren, Bücher, T-Shirts und einige andere Sachen geben. Wir werden auch andere Projekte wie z.B. Vio.me (eine selbstverwaltete Fabrik in Thessaloniki) und einige Zapatistische Kollektive in Chiapas unterstützen.
Insgesamt gibt es zwei Räume in dem neuen Laden. Einer davon wird von Hopetal e.V. betrieben werden. Der neue Verein wird dort u.a. Präsentationen von dem Hopetal-Projekt Cars of Hope und der Arbeit mit Geflüchteten auf der Balkanroute veranstalten. Hopetal wird in den Räumen auch ein monatlichen Umsonst-Laden und eine Nordstadt-Kantine, bei der Menschen gegen eine Spende essen können, organisieren. Auch wird es einen Meldepunkt für rassistische Übergriffe und von Abschiebung bedrohte Menschen geben.
In Zeiten, in denen die Gesellschaft immer weiter nach rechts rückt, halten wir es vor unverzichtbar uns noch aktiver in unserem Stadtteil einzubringen und neben einigen, schon existierenden Projekten mit einem zusätzlichen Anlaufpunkt Präsenz zu zeigen.
Wir brauchen dabei eure Unterstützung, denn es fallen viele Kosten an, um die Räumlichkeiten zu renovieren, einzurichten und einen ersten Vorrat an Broschüren, Bücher, T-Shirts, Getränke und Speisen und Getränke einzukaufen.
Ihr könnt uns unterstützen, indem ihr unsere Enough is Enough Soli-T-Shirts in unserem Online-Shop (https://enoughisenough14.org/product-tag/enough-is-enough/) bestellt, oder durch eine Spende auf unser PayPal Konto: info@enoughisenough14.org
SŪNZǏ BĪNGFǍ NR. #43 – 13. Dezember 2022 ALS PDF DATEI: Online lesen (PDF): sunzibingfa43 Print-Version (PDF): sunzibingfa43-print Bonus im PDF: Auszüge aus Souvernirs d’un Révolté von Romain Louvel – Eine Interpertation der Erzählung von Alexandre Marius Jacob Themen in diese Ausgabe: Happiness Is a Warm Gun Kommuniqué Numero Zero Morgen war Schahrivar 1401: Anmerkungen […]
Sunzi Bingfa Redaktion All things are ready, if our mind be so. William Shakespeare Zweieinhalb Jahre Sunzi Bingfa, vierundvierzig Ausgaben. Tausende Seiten geschrieben, übersetzt, lektoriert. Lange Tage, lange Nächte, zu viele Zigaretten, zu viel Koffein, zu wenig geschlafen, recherchiert, gefeilt, immer auf der Suche, müde, erschöpft, stolz. Am Anfang war da dieser Mangel und eine […]
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Kommt vom 5.-7. September nach Wuppertal! Autonomes Zentrum verteidigen! Das erste Septemberwochenende möchten wir vom Bündnis 8. März gerne dem solidarischen Kampf um den Erhalt des Autonomen Zentrums an der Gathe widmen. Die Bedrohung des AZs durch die DITIB und die Stadt Wuppertal bedeutet einen Angriff auf uns alle! Die DITIB steht mit ihrer Nähe […]
Das AZ Gathe ist bedroht! In der letzten Zeit kam vermehrt die Frage auf, wie es ums AZ Wuppertal steht. Wir wollen darauf jetzt mit einer herzlichen Einladung zu den Aktionstagen nach Wuppertal antworten: Seit über 50 Jahren kämpfen wir in Wuppertal für selbstverwaltete Zentren, seit 25 Jahren ist das Autonome Zentrum an der Gathe. […]
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zeit.de Am Dienstagvormittag zückt die Polizei also ihr „großes Besteck“, wie Einsatzführer sagen. 500 Beamtinnen und Beamte rücken zur Razzia aus, allein in Berlin fahren an 14 Adressen die Mannschaftswagen vor, in Mitte, in Neukölln, in Treptow-Köpenick, in Kreuzberg. Im Reichenberger Kiez liegt eines der Hauptziele, das Kalabal!k, nach eigenen Angaben eine „anarchistische Bibliothek“. Für […]
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Du hast Lust, dich gemeinsam mit uns gegen Aufrüstung, Wehrpflicht, Krieg und Waffenexporte als Teil eines bundesweiten Bündnisses und einer lokalen politischen Gruppe zu organisieren? Dann komm gern vorbei! Montag * 30. März 2026 * 18:30 Uhr Onboarding für Neue * 19 Uhr Plenum * NewYorck Bethanien * Berlin-Kreuzberg Wir suchen Menschen, die Interesse daran […]
Hinter Zäunen und Planen wächst der BKA-Standort in Treptow und soll Platz für 2400 Arbeitsplätze bieten. Der Sicherheitscampus verändert die Puschkinallee. Das Bundeskriminalamt (BKA) wird immer größer. So entsteht an der Puschkinallee in Treptow ein größerer Sicherheitsstandort des BKA. Und zwar grob an der Stelle, wo sich früher der Stromkonzern Vattenfall um die Energieversorgung der […]
Filmabend in der K9, Kinzigstraße 9, Hinterhaus, 10247 Berlin-Friedrichshain, Beginn. 19.30 Uhr Am 25. März zeigen wir ein sehr mit „Mein Land wird nicht verschwinden“, einen sehr eindrücklichen Filmessay über die DDR von Andreas Goldstein. Der Autor benennt durchaus die autoritären Strukturen, will die DDR aber nicht darauf reduzieren. Er erinnert an die Hoffnungen vieler […]
Im Rahmen der Housing-Actions gibt es in Berlin zahlreiche Proteste von Mieter*innen Aufgebrachte Mieter*innen aus Prenzlauer Berg wollen sich »Wohnraum zurückholen«. So steht es auf einem großen Transparent, das sie am Freitagnachmittag auf einem Protestspaziergang zeigten. Noble Restaurants, Weinlokale und Bioläden prägen das Bild der Kieze, durch die die Demonstration führte. Die Teilnehmer*innen sind unzufrieden […]
[deutsch unten] This is a speech we held at different events and demonstrations in the last weeks: We are the R94,We are a house in Friedrichshain.We have been around since the 1990s.We fight against capitalism, colonialism, patriarchy, and all other forms of exploitation and oppression. We fight for spaces where an emancipatory way of life […]
[deutsch unten] The following is a short update about the court dates that have happened. If you want more context regarding the legal situation of Rigaer94, here are links to our recent texts. On October 8th, the decision in the trial against Kadterschmiede and Keimzelle took place at Landgericht II. Once again and as hinted […]
[eng below] Wenn hier die Straßen sprechen könnten, dann würden sie von Diskussionen, begleitet vom blauen Rauch des Tabaks, erzählen und sich dabei mit Schlappen in einen Plastikstuhl setzen. Wenn hier die Straßen sprechen könnten, dann würden sie mit deiner Stimme die Geschichte der kämpfenden Projekte erzählen, der Selbstorganisierung und Breite einer Bewegung bevor, während […]
Von RIGAER 94 bis nach ZONE NEUTRE: HÄUSERKAMPF ÜBERALL English below Heute wurde das Kollektiv Zone Neutre – eine Gemeinschaft von Genoss*innen ohne Papiere – aus dem Gebäude geräumt, das sie seit März 2025 besetzt hatten. Das Haus Dsteht an der Ecke Square de l’Aviation und Boulevard Poincaré in Brüssel.70 Menschen leben dort, darunter 18 […]
Two weeks after the raid, the first of three days of appeal hearings began on September 10 at the Regional Court 2. The lawsuits were directed against the former rent contract owners, individuals who were added to the corresponding lawsuits in the course of the raid in October 2021, against Kadterschmiede and Keimzelle, and against […]
Like the last years we open our doors again and would like to invite yout to our yard fest. We are looking forward to see familiar faces and new ones, to lots of nice conversations and exchange and to a relaxing day together. There will be info tables from different groups, as well as cold […]
[English below] Seit dem 25. April 2025 wird Leonid Medved im Register der Lafone Investments Ltd. offiziell als „anteiliger Eigentümer von 75% oder mehr“ geführt. Laut Firmenregister gehört ihm die Firma seit dem 06. April 2016. Lafone Investemnts Ltd. behauptet Eigentümerfirma der Rigaer94 zu sein. Das bestätigt, was wir seit Jahren wissen: „Es ist klar, […]
As every thursday our doors are open for you. We have Küfa in the Kadterschmiede. Thanks to all that helped at the house or took the streets, that’s what solidarity looks like!Let’s come together around a nice warm dinner :)—————————————————————— Wie jeden Donnerstag sind unsere Türe für euch geöffnet. Es findet heute eine Küfa in […]
Fast vier Jahre ist es her, aber heute war es wieder soweit: morgens um 6 wurden wir von lauten Stimmen, Motorsägen, Trennschleifern und Hämmern an den Türen geweckt. Von scheinbar 200 Bullen in der Straße stürmten etwa 100 das Haus. In der gesamten Stadt sollen 700 Bullen im Einsatz gewesen sein. Wie gewohnt machten die […]
********************************************English below************************************************* Bevorstehende Gerichtstermine – Rigaer 94 bleibt – Aufruf zur Kundgebung Diesen September finden Gerichtstermine statt, bei denen entschieden werden soll, ob die Räumung mehrerer Wohnungen sowie der Kadterschmiede und Keimzelle rechtlich möglich ist. Eine zentrale Frage ist, ob die britische Briefkastenfirma Lafone Investments Limited in Berlin legal tätig sein darf. Das zeigt einmal […]