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Pipeline-Kommunikation: Spekulativ eindeutig

Tatsächlich scheint äußerst unwahrscheinlich, dass an beiden North-Stream-Pipelines nahezu zeitgleich drei oder gar vier große Lecks aufgetreten sind, ohne dass dies absichtlich herbeigeführt wurde. Für einen gezielten Angriff sprechen auch die seismischen Erschütterungen, die von verschiedenen Stellen gemessen und bestätigt wurden. Expert*innen gehen davon aus, dass die Pipelines nun „für immer unbrauchbar“ wären. Ebenso plausibel ist auch die Einschätzung, dass hinter den Anschlägen auf die Pipelines höchstwahrscheinlich ein staatlicher Akteur steckt, da diese Ausrüstung und Fähigkeiten voraussetzen, über die vermutlich kein nicht-staatlicher Akteur verfügt. In dieser Einschätzung sind sich westliche und russische Sicherheitsexpert*innen sogar einig. Diametral entgegengesetzt sind jedoch die Schuldzuweisungen, wer wirklich dahinter steckt.

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No Fides: Migration und Militarisierung [Bern, Schweiz]

Vom 15. bis 19. August halten Polizei und Armee in Bern die Übung «Fides» (Vertrauen) ab. Dagegen regt sich Widerstand (nofides.noblogs.org).
Wir werden in den nächsten Wochen in unregelmässigen Abständen hier auf barrikade.info und auf unserem Blog Texte veröffentlichen, die wir zur Thematik lesenwert finden und welche möglicherweise als Grundlagen für Diskussionen dienen können. Dabei teilen wir nicht immer zu hundert Prozent alle Inhalte der publizierten Texte. Es geht uns in erster Linie darum, Grundlagen für Diskussionen zu schaffen.

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Europas heimlicher Krieg im Sahel

MINUSMA und EUTM Mandate wieder einmal abgenickt. Die Berichterstattung ist auf Regierungslinie.

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Und wer spricht noch von Jemen? – Inkohärenz einer kriegsverurteilenden Außenpolitik und der Krieg in Jemen

Nur wenige Tage vor dem siebten Jahrestag des Beginns des verheerenden Kriegs in Jemen tourte der deutsche Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck durch die Golfstaaten Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Ziel der Reise sei es gewesen, erste Gespräche mit Katar zur Lieferung von Flüssiggas zu führen und die Wasserstoffversorgung durch Kooperation mit den Emiraten voranzutreiben.

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Manöver und Züge stoppen – Erfahrungen einer Kleingruppe mit persönlichem Ausblick

Im Februar 2008 stoppten und blockierten Aktivist*innen der Gruppe „Militarismus jetzt stoppen“ nahe Husum/Nordfriesland einen Militärtransport für mehrere Stunden. Der Zug transportierte Fahrzeuge und Raketen für ein Manöver der Nato-Response-Force. Die Aktion ist bis heute eine der wenigen in Deutschland, bei denen Protest direkt störend in die Abläufe des Militärs vor Ort eingriff. Und die einzige derartige Kleingruppen-Aktion. Jan Hansen, damals an der Aktion beteiligt, berichtet und stellt die Frage, was sich in der Friedensbewegung ändern müsste, damit er es wieder tun würde.

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Der NATO-Prolog des Ukraine-Krieges

Die NATO, Russland und der jahrzehntelange Weg in die Eskalation.

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