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Erste Offene Nachbar*innenversammlung zum Luwi71-Prozess [Leipzig]

Leipzig. Fast 2 Jahre ist die zweiwöchige Besetzung der Luwi71 nun schon her. Wir erinnern uns gerne an die Zeit bevor die Cops unser neues Zuhause gestürmt und dann zugemauert haben. Das Zusammenkommen so vieler verschiedener Leute, sei es vor dem Haus, bei Nachbar*innenversammlungen oder am Abend nach der Räumung auf der Straße, hat uns ein Gefühl von Gemeinschaft und kollektivem Handeln gegeben.

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Kurzbericht zur Kundgebung „Rechte Gewalt stoppen“ am 29.06.2022 [Taucha]

Taucha. Für die Kundgebung „Rechte Gewalt stoppen – Solidarität mit den Betroffenen“ am 29.06.2022 hatten wir ausschließlich in Taucha mobilisiert. Etwas 70 Menschen verschiedenen Alters, inklusive einiger Unterstützer:innen aus Leipzig, haben an der Kundgebung teilgenommen, unter anderem auch einige Vertreter:innen der lokalen Politik. DANKE an alle, die da waren und gezeigt haben, dass die Tauchaer Stadtgesellschaft bereit ist, hier Position zu beziehen. Anlass der Kundgebung war ein massiver rechter Übergriff auf einen Jugendlichen in Taucha (1) und die zahlreichen Vorfälle aus den letzten Jahren. (2)

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Massiver rechter Übergriff in Taucha am 22.06.2022

Taucha. Triggerwarnung: Dieser Text enthält Schilderungen von Gewalt und Missbrauch.

In den frühen Morgenstunden des 22.06.2022 wurde ein 14-jähriger Tauchaer für mehrere Stunden von zwei mutmaßlichen Neonazis festgehalten, genötigt und misshandelt. „Dem Betroffenen gilt unsere Solidarität und Unterstützung. Wir sind erschrocken und wütend angesichts der menschenverachtenden Gewalt gegen den Teenager“, so eine Vertreterin von SAfT e.V. – Solidarische Alternativen für Taucha. Die Tat ist ein trauriger Höhepunkt einer schon seit mehreren Jahren zu beobachtenden Entwicklung in Taucha.

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Konsolidierung und Wartehaltung

Selbstreflexion in Umbruchszeiten

Während diese Reihe von Kurzgeschichten entsteht, wartet der Autor auf die Prüfung seiner Arbeit, mit welcher eine Lebensphase abgeschlossen wird und nach der eine ebenso ungewisse Zukunft bevorsteht. Während dessen begegnen ihm verschiedene anarchistische Denker, die ihn geprägt und beeinflusst haben. Er freut sich, sie wieder zu treffen, muss aber auch schauen, wie er mit ihnen weiter macht. Denn es ist klar, dass es sich um einen Verein weißer Typen handelt, die – wie der Autor ebenfalls – einige Probleme in ihren Leben und in ihrer Geschlechtsrolle haben… Dies gilt es zu reflektieren um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die besagten eigenwilligen Leute auf ihn wirken. Im selben Zuge wird auf einige Aspekte ihres theoretischen und aktivistischen Denkens hingewiesen, die wiederum auf subjektivistische Weise mit ihren jeweiligen Persönlichkeiten in Verbindung gebracht werden. Damit wird auch eine Brücke durch Zeit und Raum geschlagen. Ganz schön irre alles. Diese und ganz andere Texte sind bereits auf paradox-a.de erschienen.

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Rückfahrt, Umbruch, Übergang – Landauer trifft mich beim Runterkommen (vierte Geschichte)

Selbstreflexion in Umbruchszeiten

Während diese Reihe von Kurzgeschichten entsteht, wartet der Autor auf die Prüfung seiner Arbeit, mit welcher eine Lebensphase abgeschlossen wird und nach der eine ebenso ungewisse Zukunft bevorsteht. Während dessen begegnen ihm verschiedene anarchistische Denker, die ihn geprägt und beeinflusst haben. Er freut sich, sie wieder zu treffen, muss aber auch schauen, wie er mit ihnen weiter macht. Denn es ist klar, dass es sich um einen Verein weißer Typen handelt, die – wie der Autor ebenfalls – einige Probleme in ihren Leben und in ihrer Geschlechtsrolle haben… Dies gilt es zu reflektieren um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die besagten eigenwilligen Leute auf ihn wirken. Im selben Zuge wird auf einige Aspekte ihres theoretischen und aktivistischen Denkens hingewiesen, die wiederum auf subjektivistische Weise mit ihren jeweiligen Persönlichkeiten in Verbindung gebracht werden. Damit wird auch eine Brücke durch Zeit und Raum geschlagen. Ganz schön irre alles. Diese und ganz andere Texte sind bereits auf paradox-a.de erschienen.

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Gruppe Autonomie und Solidarität: Gesundheit im Kapitalismus

Eine weitere Perspektive der Gruppe Autonomie und Solidarität. Diesmal wird aus marxistisch geprägter Sicht das Verhältnis von Kapitalismus und Gesundheit vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie betrachtet.

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Abgabe – Angabe – Absage? Kropotkin begleitet mich ein Stück des Wegs

Selbstreflexion in Umbruchszeiten

Während diese Reihe von Kurzgeschichten entsteht, wartet der Autor auf die Prüfung seiner Arbeit, mit welcher eine Lebensphase abgeschlossen wird und nach der eine ebenso ungewisse Zukunft bevorsteht. Während dessen begegnen ihm verschiedene anarchistische Denker, die ihn geprägt und beeinflusst haben. Er freut sich, sie wieder zu treffen, muss aber auch schauen, wie er mit ihnen weiter macht. Denn es ist klar, dass es sich um einen Verein weißer Typen handelt, die – wie der Autor ebenfalls – einige Probleme in ihren Leben und in ihrer Geschlechtsrolle haben… Dies gilt es zu reflektieren um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die besagten eigenwilligen Leute auf ihn wirken. Im selben Zuge wird auf einige Aspekte ihres theoretischen und aktivistischen Denkens hingewiesen, die wiederum auf subjektivistische Weise mit ihren jeweiligen Persönlichkeiten in Verbindung gebracht werden. Damit wird auch eine Brücke durch Zeit und Raum geschlagen. Ganz schön irre alles. Diese und ganz andere Texte sind bereits auf paradox-a.de erschienen.

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Arbeit drucken, Druck abschütteln. Bakunin stattet mir einen Besuch ab, um mich zu agitieren

Kurzgeschichten-Reihe: „Selbstreflexion in Umbruchszeiten“

Während diese Reihe von Kurzgeschichten entsteht, wartet der Autor auf die Prüfung seiner Arbeit, mit welcher eine Lebensphase abgeschlossen wird und nach der eine ebenso ungewisse Zukunft bevorsteht. Während dessen begegnen ihm verschiedene anarchistische Denker, die ihn geprägt und beeinflusst haben. Er freut sich, sie wieder zu treffen, muss aber auch schauen, wie er mit ihnen weiter macht. Denn es ist klar, dass es sich um einen Verein weißer Typen handelt, die – wie der Autor ebenfalls – einige Probleme in ihren Leben und in ihrer Geschlechtsrolle haben… Dies gilt es zu reflektieren um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die besagten eigenwilligen Leute auf ihn wirken. Im selben Zuge wird auf einige Aspekte ihres theoretischen und aktivistischen Denkens hingewiesen, die wiederum auf subjektivistische Weise mit ihren jeweiligen Persönlichkeiten in Verbindung gebracht werden. Damit wird auch eine Brücke durch Zeit und Raum geschlagen. Ganz schön irre alles. Diese und ganz andere Texte sind bereits auf paradox-a.de erschienen.

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Warum die Linke in der Corona Pandemie versagt hat [Gruppe Autonomie und Solidarität]

2020 gingen erstmals Menschen auf die Straße, um gegen die (potenzielle/antizipierte) staatliche Repression im Zuge der Corona-Pandemie zu demonstrieren. Diese Menschen waren wütend und sie hatten Angst. Die Demonstrierenden waren zu Beginn hauptsächlich links eingestellt. Schnell jedoch hat eine Gruppe aus Esoteriker*innen, Verschwörungstheoretiker*innen, rechte und generell Populist*innen Oberhand in dieser Bewegung gewonnen. Innerhalb von Monaten kamen sehr viele mehr Rechte, Reichsbürger, Identitäre oder Faschos dazu. 

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Politische, praktische und solidarische Gemeinschaft : Prosfygika [Athen]

Athen. Griechenland. Wir sitzen in einem verrauchten Raum mit vielleicht so 10 Personen. Auf dem Tisch liegt ein Haufen von Orangen und Mandarinen neben einer Skyline von Kaffeebechern. Der Straßenlärm dröhnt, meine Finger graben sich in die Schale einer Orange, während ich abwechselnd griechischen und englischen Beiträgen zum Plenum lausche. Das Plenum geht seit ein paar Stunden, es gibt keine Pause. Zwischendurch gehen Menschen raus, holen sich Tee, Kaffee. Wir, ein Haufen deutscher Kartoffeln werden uns später darüber unterhalten, wie wenig wir gewöhnt sind, auf Plena zu sitzen, die länger als 2 Stunden gehen. Ich, in Deutschland sozialisiert und dort aktuell sich am meisten aufhaltend, bin zunächst überfordert. Wir analysieren: wir kennen die Trennung zwischen „Politik“ und „Freizeit“, wir kennen politische Aktivität u.a. auch als „Lifestyle“. Hier haben wir das Gefühl, politischer Aktivismus wird von den Menschen gelebt. Also bleiben wir die fünf Stunden, bis das Treffen, im sogenannten Socialcenter, einer der Gemeinschaftsflächen des Prosfygika, ein Ende findet.

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