Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Grupo Barbaria: Eine Welt, die verschwunden ist

Es gibt Zeiten, in denen man innehält, um sich dieses System anzuschauen, und man bekommt ein seltsames Gefühl. Das Gefühl ist ähnlich wie in einem Traum, wenn die Abfolge der Dinge mit einer Absurdität geschieht, die sowohl beunruhigend als auch natürlich ist. In einem Moment der Klarheit sagt man sich, dass es keinen Sinn hat, dass die Dinge so geschehen, und man zögert, aber die Ereignisse laufen auf Hochtouren, und man kann sich nur anpassen, sich sagen, dass es so sein muss, dass, wenn der Rest sich normal verhält, es normal sein muss, und dass man die Verwirrung, die in den Magen gelangt, überwinden wird.Es ist kein Zufall, dass während der revolutionären Welle, die 1917 begann, der Mechanismus der Entfremdung in der künstlerischen Avantgarde auftaucht. Es ist auch nicht so, dass viele derer, die sie in Gang gesetzt haben, wie Maiakovski, Einsenstein oder Brecht, ihre Tätigkeit direkt mit den Hoffnungen auf die Weltrevolution verknüpft hätten. Dieser Mechanismus, der darin besteht, die Trägheit zu durchbrechen, mit der der Empfänger die Informationen annimmt, die auf ihn zukommen, ihn zu verrücken und in ihm ein Gefühl der Fremdheit angesichts dessen, was er beobachtet, zu erzeugen, wurde in dem Versuch eingesetzt, ihn aus der Passivität herauszuholen und seinen Blick zu verändern: um ihn darauf vorzubereiten, so könnte man sagen, die neue Welt zu sehen, die geboren wurde.

Grupo Barbaria: Eine Welt, die verschwunden ist weiterlesen
Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Madrid: Die Dystopie jenseits des Coronavirus – oder wie die Linke den Protest dem Faschismus schenkt

Madrid. Spanien. Analyse der Aneignung des Protests durch die Rechte und der Diskurse, die die Linke darüber artikuliert. Anarchistischer Anspruch zu verschiedenen Konfliktsituationen auf der Straße während der letzten Monate.

Madrid: Die Dystopie jenseits des Coronavirus – oder wie die Linke den Protest dem Faschismus schenkt weiterlesen
Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

La Oveja Negra Nummer 73: Die neue Normalität von immer

Der „Soligruppe für Gefangene“ hat wieder mal eine Ausgabe, nämlich die Nummer 73, hier auf Spanisch, der anarchistischen Publikation Oveja Negra die in Rosario, Argentinien, herausgegeben wird, veröffentlicht. Sie taten dies schon mal mit der Nummer 69, hier zu finden. Wieder einmal liegt der Schwerpunkt dieser Ausgabe beim Thema Coronavirus. Was aber gewiss nicht bei jeder Ausgabe der Fall gewesen ist, aber da nun das Coronavirus die kapitalistische Realität bestimmt, ist es schwierig über diese zu reden ohne das Virus zu berücksichtigen, oder zumindest was dieser mitausgelöst hat.

La Oveja Negra Nummer 73: Die neue Normalität von immer weiterlesen
Veröffentlicht am 1 Kommentar

Grupo Barbaria: Das Kapital tötet

Ein weiterer Artikel aus der iberischen Halbinsel der den Kontext zwischen Coronavirus und Kapitalismus klarstellt, analysiert und angreift.

Grupo Barbaria: Das Kapital tötet weiterlesen