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Grupo Barbaria: Niemand bleibt zurück?

Ein weiteren Beitrag von Grupo Barbaria (Spanisches Territorium).

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Grupo Barbaria: Tage des Schnees und des Elends

Spanisches Territorium. In den letzten Tagen erlebten wir einen Schneefall, der Filomena getauft wurde, der in vielen Provinzen im Landesinneren Spaniens beispiellos ist und auch Orte betrifft, in denen es selten schneit – geschweige denn überhäuft- wie Madrid und sein Ballungsraum oder die Provinzen Toledo und Ciudad Real. Es hat nicht an Opportunisten gefehlt, die darin eine Widerlegung – und nicht nur ein weiteres Symptom – des Klimawandels sehen wollten, den der Planet als Ergebnis eines Modells sozialer und produktiver Beziehungen – die des Kapitals – erleidet, das nicht notwendigerweise die begrenzten Ressourcen und die Natur, die sie extrahiert, berücksichtigen kann, insofern seine Funktion darin besteht, ein ins Unendliche tendierendes Wachstum der Wirtschaft aufrechtzuerhalten.

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Zero-Covid ist eine Nullnummer und über das Sein oder Nichtsein der sozialen Revolution

Ein weiteren Beitrag über die #ZeroCovid Kampagne. Dieser Beitrag wurde geschrieben von der Soligruppe für Gefangene. (Triggerwarnung: Der Text ist voller Sarkasmus, Ironie und Zynismus)

Zero-Covid ist nicht nur ein weiteres Produkt linker Intellektueller, so wie Cola-Zero das entleerte Produkt des Kapitals ist. Beide bieten dir was gesundes an, das ist das Wunder des Warenfetischismus, du wirst und sollst dich gut dabei fühlen. Wie Cola-Zero zerfällt, wenn man seine Bestandteile untersucht, zerfällt auch die Zero-Covid Kampagne zu dem, was sie letztlich ist; zu einer Illusion die nicht der Menschheit dient, sondern nur den Interessen der herrschenden Klasse.

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Alfredo M. Bonanno: Warum eine Avantgarde?

Ein weiteres Essay von Alfredo M. Bonanno: Warum eine Avantgarde?

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[Contra la Contra #3] Zusammenbruch des kapitalistischen Systems? – Einige Anmerkungen zu den aktuellen Ereignissen

Seit 2019 zeigt die Weltwirtschaft Anzeichen einer Verlangsamung und prognostiziert für 2020 eine bevorstehende Krise. Als ob dies nicht schon genug wäre, hat sich seit Anfang dieses Jahres der zwischen den USA und Russland geführte Handelskrieg um den Ölpreis verschärft, was zu einem drastischen Rückgang des Rohölpreises geführt hat, wovon diejenigen Länder profitieren, die über ausreichende Reserven verfügen (Russland und Saudi-Arabien), um ihre Produktion an die niedrigen Preise anzupassen. Auf der anderen Seite hat der Ausbruch des neuen Coronavirusstamms „Covid-19“, der seit Ende letzten Jahres in China verheerende Schäden angerichtet hat, die Grenzen überschritten und den Rest der Welt in Mitleidenschaft gezogen und damit der drohenden Wirtschaftskrise vorgegriffen. Die Weltwirtschaft steckt bereits mitten in der Krise, die Verwalter der Macht warten auf die großen finanziellen Rettungsmaßnahmen, die Bourgeoisie beginnt unter dem Vorwand der glücklichen „Quarantäne“ Fabriken zu schließen und Beschäftigte zu entlassen. Die Katastrophe steht unmittelbar bevor.

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Die Pandemie ist Domestizierung

Das Zauberwort „Sicherheit“ wird angesicht des Verbrechers, des Terroristen und des Virus auferlegt, und die Gesundheitskrise zeigt, wie sehr der Staat im Namen der Gesundheit unsere Unterwerfung erlangt.“ 

Gilles Dauvé
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Frankreich: Haben Sie „Terrorismus“ gesagt? Haben Sie „ultralinks“ gesagt?

Frankreich. Seit ein paar Tagen inszenieren die Medien einen Fall von „Terrorismus“, der als „ultralinks“ bezeichnet wird. Am frühen Morgen des Dienstag, den 8. Dezember, gerade nach einem Wochenende, das von einer sehr starken Mobilisierung gegen das „globale Sicherheitsgesetz“ geprägt war, wurden 7 Personen in mehreren Städten verhaftet und 5 nach 4 Tagen in Polizeigewahrsam unter einem „antiterroristischen“ Regime für ein „gewalttätiges Aktionsprojekt“ inhaftiert.Zwei Tage zuvor hatte Macron dazu aufgerufen, „die schwarzen Blöcke“ mit allen notwendigen Mitteln zu brechen. Kurz darauf lobte ein Abgeordneter von En Marche (Auf dem Marsch) „die Professionalität der Polizeibeamten und der Teams der DGSI“ und fügte hinzu, dass „jeder Terrorismus mit der gleichen Entschlossenheit bekämpft werden muss“. Diejenige, die aus der islamistischen Ideologie stammt, sowie diejenige, die aus der „ultra-linken“ Bewegung stammt. Eine schöne Show, gut organisiert, mit dem Ziel, Repression zu legitimieren. Und um eine „ultralinke“ Vogelscheuche wiederzubeleben.

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Grupo Barbaria: Eine Welt, die verschwunden ist

Es gibt Zeiten, in denen man innehält, um sich dieses System anzuschauen, und man bekommt ein seltsames Gefühl. Das Gefühl ist ähnlich wie in einem Traum, wenn die Abfolge der Dinge mit einer Absurdität geschieht, die sowohl beunruhigend als auch natürlich ist. In einem Moment der Klarheit sagt man sich, dass es keinen Sinn hat, dass die Dinge so geschehen, und man zögert, aber die Ereignisse laufen auf Hochtouren, und man kann sich nur anpassen, sich sagen, dass es so sein muss, dass, wenn der Rest sich normal verhält, es normal sein muss, und dass man die Verwirrung, die in den Magen gelangt, überwinden wird.Es ist kein Zufall, dass während der revolutionären Welle, die 1917 begann, der Mechanismus der Entfremdung in der künstlerischen Avantgarde auftaucht. Es ist auch nicht so, dass viele derer, die sie in Gang gesetzt haben, wie Maiakovski, Einsenstein oder Brecht, ihre Tätigkeit direkt mit den Hoffnungen auf die Weltrevolution verknüpft hätten. Dieser Mechanismus, der darin besteht, die Trägheit zu durchbrechen, mit der der Empfänger die Informationen annimmt, die auf ihn zukommen, ihn zu verrücken und in ihm ein Gefühl der Fremdheit angesichts dessen, was er beobachtet, zu erzeugen, wurde in dem Versuch eingesetzt, ihn aus der Passivität herauszuholen und seinen Blick zu verändern: um ihn darauf vorzubereiten, so könnte man sagen, die neue Welt zu sehen, die geboren wurde.

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Madrid: Die Dystopie jenseits des Coronavirus – oder wie die Linke den Protest dem Faschismus schenkt

Madrid. Spanien. Analyse der Aneignung des Protests durch die Rechte und der Diskurse, die die Linke darüber artikuliert. Anarchistischer Anspruch zu verschiedenen Konfliktsituationen auf der Straße während der letzten Monate.

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La Oveja Negra Nummer 73: Die neue Normalität von immer

Der „Soligruppe für Gefangene“ hat wieder mal eine Ausgabe, nämlich die Nummer 73, hier auf Spanisch, der anarchistischen Publikation Oveja Negra die in Rosario, Argentinien, herausgegeben wird, veröffentlicht. Sie taten dies schon mal mit der Nummer 69, hier zu finden. Wieder einmal liegt der Schwerpunkt dieser Ausgabe beim Thema Coronavirus. Was aber gewiss nicht bei jeder Ausgabe der Fall gewesen ist, aber da nun das Coronavirus die kapitalistische Realität bestimmt, ist es schwierig über diese zu reden ohne das Virus zu berücksichtigen, oder zumindest was dieser mitausgelöst hat.

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