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Coronakapitalismus zerlegen!

Nach einer Schreibpause wollen wir, Gruppe Autonomie und Solidarität, uns nach und nach wieder mit einer Serie von eigenen ausführlicheren Texten zurück melden, bei denen es u.a. um Inflation, Möglichkeiten zum Umgang mit den Krisen, Autoritarisierung und Militarisierung sowie Perspektiven auf Gesellschaften außerhalb Europas gehen wird.

Den Anfang macht allerdings eine Zuschrift zum immer noch andauernden und wohl noch lange nachwirkenden Corona-Ausnahmezustand, den eine Gruppe von Autonomen und Linken aus Münster verfasst hat. Ihre kritischen Positionen empfinden wir als sehr teilenswert.

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No Fides: Das Jahr 2020 – ein Virus trifft auf ein NATO Papier

Vom 15. bis 19. August halten Polizei und Armee in Bern die Übung «Fides» (Vertrauen) ab. Dagegen regt sich Widerstand (nofides.noblogs.org).
Wir werden in den nächsten Wochen in unregelmässigen Abständen hier auf barrikade.info und auf unserem Blog Texte veröffentlichen, die wir zur Thematik lesenwert finden und welche möglicherweise als Grundlagen für Diskussionen dienen können. Dabei teilen wir nicht immer zu hundert Prozent alle Inhalte der publizierten Texte. Es geht uns in erster Linie darum, Grundlagen für Diskussionen zu schaffen.

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Gruppe Autonomie und Solidarität: Profite pflegen keine Menschen – eine Zuschrift

Nach Veröffentlichung unseres zweiten Textes ‚Die soziale Frage und die neue Form von „Solidarität“‚ erreichte uns die Zuschrift einer Leserin. Sie hatte angeboten, über ihre eigenen Erfahrungen als Krankenpflegerin auf Intensivstationen während der vergangenen Jahre zu schreiben und uns dann ihren Text zugesandt. Wir möchten diesen Text als eine Art Gastbeitrag veröffentlichen, der unsere Kritik an dem Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen in der Pandemie und dem fragwürdigen Verständnis von „Solidarität“ und „Gesundheitsschutz“, um eine andere Perspektive ergänzt. Diese ist nicht zwangsläufig in allen Punkten unsere eigene, wir finden aber, dass sie gelesen werden sollte:

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Autonomie und Solidarität: Anarchistische Kritik an Wissenschaft(en) und staatlichen Narrativen in der Corona-Pandemie

Noch vor Jahren zählte es zu den Selbstverständlichkeiten von Linken, die Abhängigkeiten der Wissenschaften, staatliche Narrative und die Rollen von Wirtschaft und Industrie zu hinterfragen. Seit der Corona-Pandemie steht dort aber für weite Teile der linken Szene scheinbar ein großes STOP-Schild. Kritik an den Corona-Maßnahmen ist zwar bis zu einem bestimmten Grad vertretbar, aber das Hinterfragen von staatlichen Narrativen und von staatlich angestellten bzw. von Forschungsgeldern und privaten Geldgebern abhängigen Akteur*innen aus Kreisen der Wissenschaften, soll bloß nicht zu weit gehen, ohne Empörung und Kontroversen auszulösen. Kritik an Autorität ist nach wie vor opportun, aber bitte nicht solche an epidemiologischen Narrativen, welche der Staat für seine Autorität ausnutzt. Statt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit verschiedenen, seriösen Positionen und Kritikpunkten zu suchen, wurde oftmals mit beliebigen politischen Kampfwörtern wie „Schwurbler*in“ oder „Querdenker*in“ um sich geworfen. Wir haben den Eindruck, ein Großteil will sich auch gar nicht bestimmten Fragen stellen, da diese dann kognitive Dissonanz auslösen könnten. Erstaunlich ist, wie sehr nicht wenige radikale Linke plötzlich doch ihre Prinzipien so stark umgekrempelt haben.
Wir allerdings möchten uns gegen die (selbstauferlegte) Tabuisierung von Kritik an staatlichen Narrativen stellen. Stattdessen möchten wir eine Diskussion in Bezug auf die Thematik befördern, wie sie in der radikalen Linken bisher nicht stattgefunden hat…

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Autonomie und Solidarität – (Un)-gesundheitspolitik im Kapitalismus

Mir ist wichtig vorab zu betonen, dass ich diesen Text schreibe, ohne einen medizinischen Hintergrund zu haben und das Thema rein aus meiner Perspektive als Mensch betrachte, der sich für das gesundheitliche Wohlergehen meiner Mitmenschen und unserer Gesellschaft interessiert. Jedoch nicht um das Wohlergehen um jeden Preis.
Ich bin davon überzeugt, dass der Schutz vor SARS-CoV-2 oder einem vergleichbaren Virus mit einer derart großen „Schlagkraft“ in einer nicht-kapitalistischen Welt anders aussehen würde.

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Gruppe Autonomie und Solidarität: Die Soziale Frage und die neue Form von „Solidarität“

Hier ist der zweite Text zur Corona-Krise von unserer antiautoritären Gruppe Autonomie und Solidarität. Diesmal geht es um die Folgen der vermeintlich solidarisch-alternativlosen Lockdowns für vulnerable Menschen im Sozial- und Pflegebereich. Der erste Text zur Corona-Krise der antiautoritären Gruppe Autonomie und Solidarität findet ihr hier.

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Gruppe Autonomie und Solidarität: Kritik am Umgang mit der COVID 19 Pandemie

Obwohl wir uns für Teilen der so genannten radikalen Linken im deutschsprachigen Raum nicht begeistern können (Das war spätestens im Frühjahr 2020 endgültig vorbei…), freuen wir uns, eine weitere Kritik am Umgang mit der COVID 19 Pandemie zu veröffentlichen.

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Schweden – Was aus dem Sonderweg zu lernen ist – Was bleibt von der schwedischen Corona-Politik?

Staaten sind eine zentrale Quelle von Ausbeutung, Unterdrückung, milliardenfachem Elend, Rassismus und einer nicht endenden Kette von Kriegen. Das gilt auch für Schweden.

Bild: Stockholm während der Pandemie, Dezember 2020. / Frankie Fouganthin (CC BY-SA 4.0)

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Es bleibt kompliziert!

Da die Debatte zu den rechtspopulistisch dominierten Protesten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen in verschiedenen Städten sehr unterschiedlich ausgeprägt ist, hier ein einzelnes Statement aus einem lokalen Kontext in Jena zur Diskussion.

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