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Gruppe Autonomie und Solidarität: Profite pflegen keine Menschen – eine Zuschrift

Nach Veröffentlichung unseres zweiten Textes ‚Die soziale Frage und die neue Form von „Solidarität“‚ erreichte uns die Zuschrift einer Leserin. Sie hatte angeboten, über ihre eigenen Erfahrungen als Krankenpflegerin auf Intensivstationen während der vergangenen Jahre zu schreiben und uns dann ihren Text zugesandt. Wir möchten diesen Text als eine Art Gastbeitrag veröffentlichen, der unsere Kritik an dem Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen in der Pandemie und dem fragwürdigen Verständnis von „Solidarität“ und „Gesundheitsschutz“, um eine andere Perspektive ergänzt. Diese ist nicht zwangsläufig in allen Punkten unsere eigene, wir finden aber, dass sie gelesen werden sollte:

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Autonomie und Solidarität: Anarchistische Kritik an Wissenschaft(en) und staatlichen Narrativen in der Corona-Pandemie

Noch vor Jahren zählte es zu den Selbstverständlichkeiten von Linken, die Abhängigkeiten der Wissenschaften, staatliche Narrative und die Rollen von Wirtschaft und Industrie zu hinterfragen. Seit der Corona-Pandemie steht dort aber für weite Teile der linken Szene scheinbar ein großes STOP-Schild. Kritik an den Corona-Maßnahmen ist zwar bis zu einem bestimmten Grad vertretbar, aber das Hinterfragen von staatlichen Narrativen und von staatlich angestellten bzw. von Forschungsgeldern und privaten Geldgebern abhängigen Akteur*innen aus Kreisen der Wissenschaften, soll bloß nicht zu weit gehen, ohne Empörung und Kontroversen auszulösen. Kritik an Autorität ist nach wie vor opportun, aber bitte nicht solche an epidemiologischen Narrativen, welche der Staat für seine Autorität ausnutzt. Statt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit verschiedenen, seriösen Positionen und Kritikpunkten zu suchen, wurde oftmals mit beliebigen politischen Kampfwörtern wie „Schwurbler*in“ oder „Querdenker*in“ um sich geworfen. Wir haben den Eindruck, ein Großteil will sich auch gar nicht bestimmten Fragen stellen, da diese dann kognitive Dissonanz auslösen könnten. Erstaunlich ist, wie sehr nicht wenige radikale Linke plötzlich doch ihre Prinzipien so stark umgekrempelt haben.
Wir allerdings möchten uns gegen die (selbstauferlegte) Tabuisierung von Kritik an staatlichen Narrativen stellen. Stattdessen möchten wir eine Diskussion in Bezug auf die Thematik befördern, wie sie in der radikalen Linken bisher nicht stattgefunden hat…

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Autonomie und Solidarität – (Un)-gesundheitspolitik im Kapitalismus

Mir ist wichtig vorab zu betonen, dass ich diesen Text schreibe, ohne einen medizinischen Hintergrund zu haben und das Thema rein aus meiner Perspektive als Mensch betrachte, der sich für das gesundheitliche Wohlergehen meiner Mitmenschen und unserer Gesellschaft interessiert. Jedoch nicht um das Wohlergehen um jeden Preis.
Ich bin davon überzeugt, dass der Schutz vor SARS-CoV-2 oder einem vergleichbaren Virus mit einer derart großen „Schlagkraft“ in einer nicht-kapitalistischen Welt anders aussehen würde.

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Gruppe Autonomie und Solidarität: Die Soziale Frage und die neue Form von „Solidarität“

Hier ist der zweite Text zur Corona-Krise von unserer antiautoritären Gruppe Autonomie und Solidarität. Diesmal geht es um die Folgen der vermeintlich solidarisch-alternativlosen Lockdowns für vulnerable Menschen im Sozial- und Pflegebereich. Der erste Text zur Corona-Krise der antiautoritären Gruppe Autonomie und Solidarität findet ihr hier.

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Gruppe Autonomie und Solidarität: Kritik am Umgang mit der COVID 19 Pandemie

Obwohl wir uns für Teilen der so genannten radikalen Linken im deutschsprachigen Raum nicht begeistern können (Das war spätestens im Frühjahr 2020 endgültig vorbei…), freuen wir uns, eine weitere Kritik am Umgang mit der COVID 19 Pandemie zu veröffentlichen.

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Schweden – Was aus dem Sonderweg zu lernen ist – Was bleibt von der schwedischen Corona-Politik?

Staaten sind eine zentrale Quelle von Ausbeutung, Unterdrückung, milliardenfachem Elend, Rassismus und einer nicht endenden Kette von Kriegen. Das gilt auch für Schweden.

Bild: Stockholm während der Pandemie, Dezember 2020. / Frankie Fouganthin (CC BY-SA 4.0)

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Es bleibt kompliziert!

Da die Debatte zu den rechtspopulistisch dominierten Protesten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen in verschiedenen Städten sehr unterschiedlich ausgeprägt ist, hier ein einzelnes Statement aus einem lokalen Kontext in Jena zur Diskussion.

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Eine anarchistische Ablehnung der COVID-Kulturkampf

Zu Beginn der Pandemie behauptete der Staat, Masken seien nutzlos, was jedoch auf die Knappheit und die Weigerung der Regierung zurückzuführen war, den freien Markt zu regulieren, um die Folgen der Pandemie zu lindern. Als es den Unternehmen gelang, die Nachfrage zu befriedigen, änderte sich die Sichtweise. Infolgedessen sind vermutlich viele Menschen unnötigerweise gestorben.

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Kapitalismus ist keine Verschwörungstheorie

In diesem Text über die linke Umgang mit den staatlichen Corona Maßnahmen gibt es einige Punkte, die wir nicht teilen. Aber wir teilen die Stoßrichtung dieses Textes. Vor allem die Art und Weise, wie viele Linke den Rechten Platz gelassen haben, damit die Rechten die Corona-Proteste an sich reißen konnten. Kritik an staatlichen Corona-Maßnahmen oder eine Impfpflicht mit Corona-Leugnung gleichzusetzen, ist ein Armutszeugnis, das einen notwendigen Diskurs mundtot macht. Stellt euch vor, es gibt Menschen, die geimpft sind, die Corona für eine gefährliche Krankheit halten und trotzdem gegen eine Impfpflicht, einen Gesundheitspass und andere staatliche Maßnahmen sind.

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