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Ich bin ein ukrainischer Sozialist*in. Hier ist der Grund, warum ich Widerstand gegen die russische Invasion leiste [Ukraine]

Ein Beitrag über Solidarität und Widerstand in der Ukraine von Taras Bilous. Da wir uns selbst nicht als Sozialist*innen betrachten, teilen wir logischerweise nicht alle Ansichten in diesem Beitrag, aber wir denken trotzdem, dass es wichtig ist, eine weitere Stimme aus der Ukraine zu Wort kommen zu lassen.

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„Die Linke im Westen muss umdenken“ – Anmerkungen zum Krieg aus Kiew – ein Gespräch mit Taras Bilous

Wenn Linke weiter der Nato die Schuld für die russische Invasion geben, zeigen sie nur, dass sie die veränderte Situation nicht begriffen haben«, sagt Taras Bilous. Der Redakteur der linken ukrainischen Zeitschrift Commons hat kurz nach dem Beginn des Krieges einen Brief an die Linke im Westen verfasst. Darin kritisierte er, dass die Menschen in den osteuropäischen Staaten und ihre politischen Vorstellungen, aber auch der aggressive Imperialismus Putins für die auf die Nato fixierte Linke im Westen nicht zu existieren scheinen. Taras Bilous ist in Kiew geblieben und hat sich einer anarchistischen Gruppe angeschlossen, die Hilfstätigkeiten organisiert und eine eigene Verteidigungseinheit aufbaut. Im Interview berichtet er, wie sich seine politische Perspektive durch den Krieg verändert hat, welche möglichen Entwicklungen er sieht, und wo die Linke im Westen umdenken muss. Das Gespräch fand am 8. März statt. Übersetzt hat Oksana Dutchak, Soziologin mit Schwerpunkt auf Arbeits- und Geschlechterverhältnissen und ebenfalls Redakteurin bei Commons. Sie hat Kiew verlassen und hält sich nun im Westen der Ukraine auf.

Bild oben: Kiew im Juli 2021. Bild: Lisa Bukreyeva

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