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Scheiß auf den linken Westzentrismus

Ein Kommentar von Zosia Brom (Freedom News) zum linken Westzentrismus im Zusammenhang mit dem Angriff des russischen Staates auf die Ukraine.

Bild von Jedimentat44, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

Ursprünglich veröffentlicht von Freedom News. Übersetzt von Riot Turtle.

Kommentar, 4. März

Anfang dieser Woche gab die polnische Parlamentspartei der progressiven Linken, Razem, eine Erklärung ab, in der sie ankündigte, dass sie ihre Verbindungen zu zwei europäischen Organisationen kappen wird: Progressive International und DiEM25.

„Die russische Aggression in der Ukraine verlangt von uns viel Arbeit und – leider – die Erklärung vieler Themen der westeuropäischen Linken“, erklärt Razem auf ihren sozialen Netzwerken, „Gestern hat unser Nationalrat beschlossen, Progressive International und DiEM25 zu verlassen. Warum? Aus für uns unverständlichen Gründen haben beide Bewegungen die imperialistischen und aggressiven Aktionen der Russischen Föderation nicht eindeutig verurteilt und die Souveränität der Ukraine nicht eindeutig unterstützt, wodurch dieser Krieg gefährlich relativiert wird.“

Ich unterstütze diese sehr höfliche und sorgfältig formulierte Erklärung, aber dies ist Freedom (anarchistisches Blog und Verlag in Großbritannien, Übersetzer), also möchte ich diese Botschaft von Razem anders übermitteln: Fickt. Euch. Oder zumindest: Halt die Fresse.

In diesem Text geht es nicht speziell um die westlichen Anarchist*innen. Trotz einer seltsamen „Nazi-Armee der Ukraine“ hier und da, denke ich, dass die Anarchist*innen in Bezug auf den russischen Imperialismus gar nicht so falsch liegen: sowohl gegenwärtig als auch historisch. Sicherlich muss noch einiges mehr gemacht werden, aber vor allem im Vergleich zu einigen anderen Teilen der britischen und weiteren westlichen Linken gebe ich meinen anarchistischen Genoss*innen hier eine Zwei minus. Ihr wisst immer noch einen Scheißdreck über Osteuropa und das einzige Wort in den relevanten Sprachen, mit dem ihr vertraut seid, ist „kurwa“, aber wenigstens kämpfen die meisten von euch nicht damit, zu bestimmen, wer in der aktuellen Situation der Bösewicht ist. Und nun, ihr erbärmlichen Tankies [1] und anderen Spinner*innen, möchten wir eure Aufmerksamkeit für die nächsten paar Absätze haben.

In diesem Text geht es auch nicht ausschließlich um die laufende russische Invasion in der Ukraine, sondern vielmehr um einen viel breiteren Trend in der westlichen Linken. Die nachfolgend angesprochenen Punkte lassen sich nicht nur auf den Diskurs über Osteuropa und die sogenannte postsowjetische Welt anwenden. Ähnliche Themen wurden zum Beispiel in der linke Diskussion um den Syrienkrieg in beschämender Weise zur Schau gestellt. Große Teile der Linken, unterstützt von ihrem glorreichen Anführer Jeremy Corbyn (Labour Party, Übersetzer), hatten Mühe zu erkennen, wer für die überwiegende Mehrheit der in Syrien begangenen Kriegsverbrechen verantwortlich ist (Spoiler: es war natürlich Assad, unterstützt von Putin). Auch wenn ich mich in der Vergangenheit an einigen Syrien-Solidaritätsaktionen beteiligt habe, halte ich es nicht für meine Aufgabe, über diesen Konflikt zu sprechen. Dafür gibt es bessere Leute, und wenn jemand das möchte, dann kann ich nur sagen: Bitte sehr.

Dieser Text wurde in Abstimmung mit anderen osteuropäischen Genoss*innen verfasst. Ich unterschreibe es mit meinem Namen, vor allem, damit ihr mir dann die Freude machen könnt, mich zu beschuldigen, dass ich von der CIA finanziert werde oder etwas ähnliches, aber seid euch darüber im Klaren, dass viele osteuropäische Linke hier auf der gleichen Seite stehen, und wir diskutieren das jetzt schon seit einer Weile.

Dieser Text wird ein wenig chaotisch sein, und ich bitte euch, dies zu entschuldigen. Wie die meisten Osteuropäer*innen habe ich die letzte Woche in einer Art Dunstkreis verbracht, in dem die Nachrichtenzyklen wirklich 24 Stunden dauern, es keinen Schlaf gibt und das Telefon ständig klingelt. Einige meiner Freund*innen, vor allem aus Mittel- und Osteuropa, wollen ihre Sorgen mit mir teilen, sie organisieren Unterstützungsnetzwerke, sammeln Geld, veröffentlichen „Wie fliehe ich aus der Ukraine“-Leitfäden in mehreren Sprachen, kochen, fahren verängstigte und erschöpfte Menschen zu ihren vorübergehenden Unterkünften. Viele sind zu Recht empört darüber, wie unterschiedlich der polnische Staat und die polnische Gesellschaft (und darüber hinaus die europäischen Staaten und Gesellschaften) mit einer anderen „Flüchtlingskrise“ etwas weiter nördlich, im belarussischen Teil der polnischen Grenze, oder mit der „Flüchtlingskrise“ in anderen Teilen Europas umgehen. Einige von uns sehen sich mit der sehr realen Möglichkeit konfrontiert, sich bald im Kampf wiederzufinden. Einige machen sich Sorgen um ihre Familie, die sich derzeit in einem Kriegsgebiet befinden, andere sind selbst in diesem Kriegsgebiet. Alle sind wütend. Alle sind so traurig, dass ihr es wahrscheinlich nicht verstehen werdet.

Während ihr euch auf Twitter die Köpfe heiß redet, sind wir beschäftigt.

Jeden Tag wache ich auf und der erste Gedanke in meinem Kopf ist: Die russische Armee marschiert gerade in die Ukraine ein. Nach ein paar Tagen eines schleppenden Aufmarsches sieht es so aus, als ob sie jetzt ernsthaft Kiew anvisieren würden. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal solche Sätze in der Gegenwart formulieren würde. Es ist erschreckend. Ihr, die Menschen aus dem Westen, werdet es nie begreifen. Zum Teil, weil die meisten von euch eine ganz andere Erfahrung mit der Geschichte haben, und zwar die, in einem dominierenden Land zu leben. Zum Teil, weil ihr euch nicht die Mühe macht, zuzuhören, und das habt ihr auch nie getan. Es ist einfach unbequem für euch, über eine Idee nachzudenken, die nicht in euer bereits etabliertes Weltbild passt, und seien wir ehrlich, tief drinnen denken die meisten von euch, dass eure Ideen und eure Konzepte besser und legitimer sind. Der westliche Exzeptionalismus [2] ist ein Wurm in eurem Gehirn, ein Wurm, dem ihr vorgebt zu entkommen, nur um eure Yankee- und Queen-of-England-Ignoranz zur Schau zu stellen. Ihr seid besser und legitimer. Ihr habt bessere Einsichten. Ihr seid es gewohnt, dass mensch euch zuhört. Du wirst nicht Google translate benutzen, denn wie kann es sein, dass Dinge nicht auf Englisch sind, der Terror!

Aber die Leute aus dem Westen rufen auch an, also versuche ich, die grundlegenden Dinge zu erklären, mit denen ich aufgewachsen bin, und einige der Dinge, die durch die Generationen von Traumata an mich weitergegeben wurden. Oder was die korrekte Aussprache von Charkiw ist. Oder, was das Schlimmste ist: Sie wollen mir erklären, dass es sich um einen von der NATO geschaffenen Konflikt handelt, oder, wenn sie sich etwas großzügiger fühlen, kommen sie mit einer Art „beide Seiten sind schuld“-Rhetorik daher. Seht, die Ukrainer*innen schwenken Nationalflaggen, FASCHISTEN! Wenn wir eure ganzen Regionen so einfach auslöschen und verwerfen könnten wie ihr unsere, würden wir das auf jeden Fall tun, aber leider wird das Internet wieder einmal von euch kontrolliert. Gut gemacht – eine direkte Aktion wäre jetzt ausloggen, dann wären zumindest unsere Timelines weniger verdreckt.

Euer mangelndes Wissen über die Probleme Russlands und der übrigen Teil der Welt, die früher hinter dem Eisernen Vorhang lebten, ist, offen gesagt, erstaunlich, überraschend und der Mangel an Neugier beschämend. In London und im Vereinigten Königreich habt ihr Genoss*innen, die aus all den Ländern kommen, die seit 2004 der EU beigetreten sind, und offenbar habt ihr euch nie die Mühe gemacht, auch nur zu versuchen zu verstehen, worum es bei uns geht. Wir waren für einige Dinge gut, vor allem in der linken Reflexion der Mainstream-Trope einer „polnischen Bauarbeiter*in“ oder einer „litauischen Reinigungskraft“ (gute, hart arbeitende, einfache Menschen), wir waren gut für mehr Handarbeiten. Aber nie gut genug, um wirklich eine Meinung zu haben: anscheinend sogar über die Dinge, mit denen wir aufgewachsen sind. Die einzigartige Version des Orientalismus, die ihr uns gegenüber an den Tag legt, indem ihr uns entweder als Dummköpfe oder als rassistisch, primitiv, aber ehrenhaft betrachtet – ihr wisst genau, was wir meinen, gebt es zu.

Ich kam 2004 nach Großbritannien: vor 18 Jahren. Kulturell war und ist es immer noch eine sehr bizarre Erfahrung, und vielleicht werde ich eines Tages einen weiteren Bericht darüber schreiben. Einer der Aspekte ist die Toleranz, oder einfach die Umarmung der sowjetischen Bildsprache und der sowjetischen Gefühle (die Gefühle und die Bildsprache, das möchte ich betonen, gehören euch nicht). Irgendwann habt ihr Red London, eine stalinistische Seite, zur beliebtesten linken FB-Seite des Landes gemacht. Ihr toleriert riesige Porträts von Stalin und Mao auf den 1. Mai-Demonstrationen, und verdammt noch mal, 2017 habt ihr geduldet, dass die Flagge einer Partei namens Syrian Social Nationalist Party auf der 1. Mai-Demonstration in London gezeigt wurde, obwohl sie faschistisch aussah, auch ohne jegliches Wissen über Syrien.

Für euch ist das alles nur ein Scherz, den ihr auf eine Tasse oder euer anderes Merchandise kleben könnt. Fickt euch.

Jahrzehnte nachdem die osteuropäische Version des Kommunismus zusammengebrochen ist und Russland sich in ein turbokapitalistisches, autoritäres Regime verwandelt hat, behauptet ihr immer noch, dass der Mann, der an der Spitze des Landes steht, eine Art „antiimperialistischer“ Held ist, obwohl er so ziemlich alles tut, was er kann, um sein erklärtes Ziel des Wiederaufbaus des russischen Zarenreiches und darüber hinaus sicherzustellen. In euren Köpfen stehen die NATO und andere westliche Organisationen immer auf der falschen Seite und sind immer für alles Schlechte in dieser Welt verantwortlich. Ihr könntet es natürlich googeln, aber wer würde sich die Mühe machen, wenn ihr solche intellektuellen Figuren wie Noam Chomsky mit seinen schändlichen, relativierenden Positionen habt, die euch sagen, was ihr denken sollt.

In den Wochen vor der russischen Invasion haben die Menschen aus dem Westen eine ganze Reihe von Texten auf Freedom veröffentlicht, in denen sie versuchten, dieses Narrativ zu verbreiten. Ich habe sie alle zurückgewiesen, da sie unehrlich und offen gesagt gaslight-y [3] waren. Daraufhin antwortete mir einer von Ihnen, von den ich in der Vergangenheit etwas veröffentlicht hatte, und fragte: „Wo warst du denn in den letzten 20 Jahren?“ und „‚Polnisch sein‘ ist überhaupt keine Antwort“. Ihrer Meinung nach reicht es aus, „Brite“ zu sein, um eine starke Meinung zu Themen zu haben, die andere Nationen und die Grenzen anderer Menschen betreffen. Wie wir wissen, endet es in der Regel sehr gut, wenn Briten dies tun, nicht wahr?

Also, ich erzähle euch jetzt mal ein paar Dinge über die Osteuropäer*innen, die NATO und Russland.

Wir sehen die NATO auf eine ganz andere, und ich wage zu behaupten, viel nuanciertere Weise. Wir sind keine Fans davon, und wir können mit euch in vielen, vielen Gründen übereinstimmen, sie zu kritisieren. Aber wenn ihr sagt „Scheiß auf die NATO“ oder „Beendet die NATO-Erweiterung“, dann höre ich, dass euch die Sicherheit und das Wohlergehen meiner osteuropäischen Freund*innen, meiner Familie und meiner Genoss*innen egal sind. Ihr seid bereit, meine Mutter für billige politische Argumente zu gefährden, die ihr nicht einmal umsetzen könnt, ihr Arschlöcher!

Wenn ihr von „Erweiterung“ redet, mit allem, was dieses Wort beinhaltet, meint ihr eigentlich diesen Prozess, bei dem Osteuropa, weil andere Länder 1945 über unsere Köpfe hinweg Entscheidungen getroffen haben, buchstäblich auf Zehenspitzen um Russland herumgegangen ist und es gebeten hat, uns das zu erlauben, was wir tun wollten. Dies führte schließlich dazu, dass Russland die so genannte Grundakte über gegenseitige Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen der NATO und der Russischen Föderation unterzeichnete. Dies geschah im Mai 1997, und Russland stimmte schließlich dem zu, was Ihr jetzt „Erweiterung“ nennt, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Diese Bedingungen machten uns effektiv zu zweitklassigen Mitgliedern der NATO, aber hey ho, das war alles, was wir kriegen konnten, und wir haben uns darauf eingelassen. Polen trat der NATO 1999 bei, die baltischen Staaten folgten 2004. Und im Moment möchte ich, dass sie dort bleiben, und das hat ehrlich gesagt nicht viel mit Politik zu tun. Es ist ein Selbsterhaltungstrieb, aber das ist eine andere Sache, die ihr einfach nicht verstehen werdet. Ihr redet mehr über die „NATO-Erweiterung“ als über die Tatsache, dass ihr die finanzierenden Mitglieder der NATO seid.

Außerdem spricht ihr davon, dass ihr die „NATO-Erweiterung“ stoppen wollt, aber ihr erwähnt nicht wirklich, was genau eine brauchbare Alternative dazu wäre. Das ist ganz und gar nicht akzeptabel. Es zeigt nur, dass euren Privileg darin besteht, in einem Land aufgewachsen zu sein, in dem eure Lebensgeschichte nicht mit – wie aufregend – Wutausbrüchen und Aggressionen verschiedenen Ausmaßes dieser großen, unberechenbaren Weltmacht übersät war, die davon ausgeht, dass sie sich überall durchsetzen kann, wo es keine NATO gibt. Wie genau wollt ihr also unsere Sicherheit gewährleisten? Wie sieht diese NATO-Alternative aus, für den ihr plädiert? Habt ihr daran gedacht, uns zu fragen, was wir davon halten? Oder habt ihr einfach entschieden, wie schon so oft in eurer Geschichte und gegenüber vielen anderen Ländern, denen ihr euch überlegen fühlt, dass ihr und eure Herrscher die Karten auf den Tisch legen werdet und wir uns einfach fügen müssen? Habt ihr schon euer Lineal herausgeholt, um gerade Linien auf der Landkarte zu ziehen, nur dass es diesmal die Karte des Ortes sein wird, in dem ich aufgewachsen bin?

Und das geht über das Persönliche hinaus und ist politisch – was am meisten wütend macht, ist, dass die Leute, die dieses Westzentrismus betreiben, absolut dieselben sind, die über Twitter über Trump schimpfen, aber keinen Finger rühren, um seinen Willenskraft zu brechen! Ihr seid keine Soldat*innen, ihr seid Feiglinge! Und wenn mensch ein Feigling ist, ist die einzige Selbstachtung, die mensch haben kann, irgendeine moralische Tugend oder Überlegenheit. Das mag euch Gefolgschaft verschaffen, aber es kostet Leben, es kostet Vertrauen, es kostet politische Desorientierung, es reproduziert Gefügigkeit. Antifaschismus bedeutet, die Menschen vor Personen mit struktureller Macht zu schützen. Im Moment ist das Putin. Wenn ihr seine Hegemonie über sein riesiges und wachsendes Imperium schützt, wenn ihr euch in die Hilflosigkeit hineinsteigert, dann seid ihr Teil des Aggressors. Also nimm eine Waffe in die Hand oder organisiere eine Spendenaktion oder nimm ein Geflüchtete auf, aber noch besser ist es, wenn ihr jetzt die Fresse haltet. Loggt euch aus, berührt das Gras, überlasst diesen Krieg den Leuten, die wirklich wissen, wofür sie kämpfen. Ihr kämpft für Likes – das ist demütigend – für die Linke im Allgemeinen und für künftige Generationen, die demoralisiert zurückbleiben werden, anstatt inspiriert zu werden, für eine Welt ohne Diktatoren zu kämpfen. Ja, eure Anführer*innen sind einige von denen, also kümmert euch darum, sie zu stürzen. Leider trauen wir nicht einmal den Anführer*innen, die ihr an ihre Stelle setzen würdet. Das ist der Grad des Vertrauens, den ihr verliert. Schaut in den Spiegel, zerstört den imperialistischen Ausnahmebullen in eurem Kopf. Ich wünsche euch viel Glück.

Oder lernt zumindest, unsere Namen richtig auszusprechen. JFC.

Zosia Brom (Redakteur*in bei Freedom News)

Fußnoten

[1] Tankie ist eine abwertende Bezeichnung für Kommunistinnen, insbesondere Stalinistinnen, die autoritäre Strömungen im Marxismus-Leninismus unterstützen. Der Begriff wurde ursprünglich von dissidenten Marxist*innen-Leninist*innen verwendet, um Mitglieder*innen der Kommunistischen Partei Großbritanniens (CPGB) zu beschreiben, die der Parteilinie der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) folgten. Insbesondere wurden damit Parteimitglieder*innen bezeichnet, die den sowjetischen Einsatz von Panzern zur Niederschlagung der ungarischen Aufstände von 1956 und später des Prager Frühlingsaufstands von 1968 verteidigten, oder ganz allgemein diejenigen, die pro-sowjetische Positionen vertraten. https://en.wikipedia.org/wiki/Tankie

[2] Exzeptionalismus: Der Zustand, besonders, außergewöhnlich oder einzigartig zu sein.
Die Überzeugung, dass etwas (eine Nation, eine Spezies usw.) außergewöhnlich, überlegen ist oder nicht einer etablierten Norm entspricht.
Eine Philosophie der Prävention oder der Intervention. https://en.wiktionary.org/wiki/exceptionalism

[3] Gaslighting (Substantiv) Ausübung von psychischer Gewalt, durch die das Opfer manipuliert, desorientiert und in seiner Realitäts- und Selbstwahrnehmung stark verunsichert wird. https://www.duden.de/rechtschreibung/Gaslighting. Substantive, bei denen dem -y ein Konsonant vorangeht, verändern das -y im Plural.


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