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Kriegstagebuch aus der Ukraine [Part 2]: „Kurz bevor wir abgefahren sind, wurden wir daran erinnert wo wir uns aufhalten – Bäng! Bäng! Bäng!“

Letzten Monat publizierten wir Teil 1 von Riot Turtle’s Kriegstagebuchs zur Ukraine. Diesen Monat war er wieder in der Ukraine. Im Folgenden dokumentieren wir Teil 2.

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„Ich hörte diese furchtbaren Geräusche, das Krachen, die Schreie, und als die Leute losrannten, schloss ich mich ihnen an.“ Ein Interview mit Kristina und Stas aus Charkiw [Ukraine]

Aktivist*innen des Cars of Hope (COH) Kollektivs unterhielten sich in Lviv, Ukraine, mehrmals mit zwei Straßenmusiker*innen. Sie hatten sie auf den Straßen von Lviv kennengelernt und wurden Freund*innen. Sie haben zusammen gelacht, getrunken und viel miteinander gesprochen. Ein paar Tränen gab es auch. Ein Interview.

Nachdem die Cars of Hope Aktivist*innen Lviv verlassen hatten, erlitt Stas einen leichten Schlaganfall. Stas und Kristina brauchen Unterstützung für die medizinische Behandlung. Wie ihr Stas unterstützen könnt, erfahrt ihr am Ende des Interviews.

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Info-Abend: Cars of Hope in der Ukraine [Wuppertal]

Info-Abend: Cars of Hope in der Ukraine. Freitag den 10. Juni, 2022, 19:00 Uhr – Schmitz‘ Katze, Hochstr. 23, 42105 Wuppertal.

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Cars of Hope zum Krieg in der Ukraine – Zweiter Konvoi in der ersten Juni Woche

Wuppertal. Cars of Hope wird in Juni wieder Menschen in der Ukraine unterstützen. Einige Menschen vom Enough 14 Kollektiv fahren mit.

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Enough Radio – Interview mit Jan – Repression auf #Lesbos: „Wir arbeiten relativ klandestin“

Riot Turtle und Bratislav Metulski haben mit Jan (Punex161) über die Situation und seine Arbeit mit Geflüchteten auf Lesbos gesprochen. Ein Enough Radio Podcast.

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#Lesbos: Gebiet um #Karatepe geräumt – Menschen gezwungen, in neues Internierungslager umzuziehen

Lesbos. Griechenland. Die griechische Polizei hat heute die meisten Migrant:innen aus der Gegend um Karatepe vertrieben. Die Menschen wurden gezwungen, in ein neues Internierungslager umzuziehen. Die EU-Mitgliedsstaaten scheinen an der rechten griechischen Regierung festzuhalten, die entschlossen ist, ihre unmenschliche Politik gegen Migrant:innen fortzusetzen.

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#RefugeesGR #Athen: Nach der Räumung vom #Azadi Refugee Squat

Am 11. April räumten Polizist*innen die Azadi und Babylon refugee squats in Exarchia, Athen. Viele der Bewohner*innen sind immer noch eingesperrt. Zwei erklärungen.

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Griechenland: Die „#CaravanOfHope“ ist vorbei.

Nach zwei Tagen ist die Karawane der Hoffnung (Caravan of Hope) vorbei. Die meisten der Menschen, die sich in der Gegend von Diavata versammelt hatten, sind in ihre Unterkunft zurückgekehrt oder tun es gerade jetzt.

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Arbeiten auf der Balkanroute: Die Konfrontation mit den Folgen der EU Grenzpolitik

Text für das Antifa-Camp am 19. August 2018: Der heutige Vortrag wird von jemand anderem gemacht als vorgesehen, da ich im Moment wieder an der bosnisch-kroatischen Grenze aktiv bin. Ich schreibe das, weil ich mich für eine persönliche Erzählung entschieden habe.

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„Die Zustände in Moria sind für mich beschämend.“

Hinweis: Die auf unserem Blog veröffentlichten Artikel werden ausschließlich zur Dokumentation publiziert.

Reblogged von: Cars of Hope

steffen-coh.jpgSteffen ist zum ersten Mal für Cars Of Hope im Einsatz und hat nun seine Familie und Freunde um Hilfe gebeten. Dafür hat er einen Text verfasst, der unsere Arbeit und die Lage auf Lesbos und speziell in Moria so gut beschreibt, dass wir ihn nun auch hier veröffentlichen wollen.

Hallo liebe Familie und Freunde,

ich möchte euch gerne davon berichten, dass Lena und ich über Ostern mit der Gruppe „Cars of Hope“ zu einem humanitären Einsatz nach Lesbos fliegen werden, bei dem wir den Menschen in dem Flüchtlingslager Moria und dem davor entstandenen wilden Camp helfen möchten. Der ein oder andere von euch hat vielleicht schon von den Zuständen auf Lesbos gehört. Und wenn jemand den Einsatz dort finanziell unterstützen möchte, dann ist dies auch herzlich willkommen! 😉

Wer sich das Lesen sparen möchte, kann sich auch hier die Kurzform als Video angucken:

Warum Lesbos – was ist da los?

Die griechische Insel Lesbos liegt unmittelbar vor der Türkei und dient als Sammellager, in dem Flüchtlinge, die in die EU möchten, ausharren müssen, bis über sie entschieden wird, ob sie in der EU Asyl bekommen oder abgeschoben zurück in die Türkei abgeschoben werden.

Die Versorgung und Lebensumstände dort sind katastrophal und wenn ich bedenke, dass die Menschen dort wie in Gefängnissen verweilen müssen, weil die EU-Politik vorsieht, sie möglichst vom europäischen Festland fern zu halten, dann ist das für mich als EU-Bürger auch beschämend.

Das Lager Moria war für etwa 2000 Personen ausgelegt, derzeit leben dort über 5000 Geflüchtete. Entsprechend sind auch die hygienischen Zustände. Aktivisten sowie Geflüchtete berichten auch häufig davon, dass es nur wenige Stunden am Tag Wasser gibt und der Grundbedarf an Wasser und Lebensmitteln bei Weitem nicht gedeckt ist.

 

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Was wollen wir auf Lesbos tun?

Aktivist*innen von Cars of Hope (COH) waren schon mehrmals auf Lesbos und wissen daher, woran es den Menschen vor Ort konkret mangelt. Entsprechend sammelt COH Hilfsgüter wie z.B. Schuhe, Unterwäsche, Herrenhosen. Diese werden palettenweise per Schiff nach Lesbos geschickt, wo wir diese Hilfsgüter sowie Lebensmittel an Bedürftige verteilen.

Ein anderer Arbeitsbereich ist es, Menschen vor Ort zu begleiten. Dies kann manchmal ein offenes Ohr sein und die Botschaft, dass die Geflüchteten auf Lesbos nicht von der Welt vergessen worden sind. Dies kann aber auch die Begleitung zu Arztbesuchen sein oder Hilfe dabei, weitere Schritte zu planen (Weiterreise nach Athen bei positivem Asylbescheid, die Suche nach juristischem Beistand…). COH arbeitet mit den Geflüchteten vor Ort zusammen und versucht konkret Einzelpersonen bzw. Familien bei dem zu helfen, wo sie gerade Not haben. Bei dem letzten Einsatz war dies z.B. eine Familie, die für ihr Neugeborenes keinerlei Windeln, Kleider oder sonstige Utensilien hatte. Diese haben COH-Aktivisten dann besorgt.

Zu guter Letzt möchten wir auch auf die Zustände auf Lesbos aufmerksam machen. Je mehr Menschen davon wissen, desto wahrscheinlicher werden strukturelle Veränderungen, die wir als Einzelpersonen nicht bewirken können.

Den ganzen April über werden Mitarbeiter von COH auf Lesbos sein. Lena und ich werden vom 31.03.-06.04. die Arbeit dort unterstützen.

Cars of Hope – wer ist das?

Cars of Hope (COH) ist eine kleine Organisation, bestehend aus ganz unterschiedlichen Personen aus Wuppertal und Umgebung, die Geflüchteten helfen möchten. Dies sind u.a. Berufstätige, Studierende und teils auch Geflüchtete, die selbst erst vor kurzem nach Deutschland gekommen sind und praktischerweise Arabisch, Kurdisch und andere Sprachen sprechen, die die Muttersprachen der Geflüchteten auf Lesbos sind.

windeln.jpg2015 wurde die Organisation gegründet, um Flüchtlingen auf der Balkanroute mit Autos Lebensmittel und Kleidung zu bringen (daher der Name „Cars of Hope“). COH hilft Geflüchteten unbürokratisch und auf Augenhöhe. Dabei arbeitet COH mit vielen anderen Hilfsinitiativen zusammen, bspw. mit Warenhäusern auf Lesbos bei der Verteilung der Hilfsgüter.

Derzeit befindet sich der gegründete Verein Hopetal in dem Prozess, gemeinnützig zu werden. Da dies ein längerer juristischer Prozess ist, kann COH derzeit leider noch keine Zuwendungsbestätigungen (Spendenquittungen) ausstellen.

Mehr grundlegende und auch immer wieder aktuelle Informationen gibt es unter

Cars of Hope Blog: https://cars-of-hope.org/

Cars of Hope Facebook: https://www.facebook.com/carsofhopewtal/

Cars of Hope Twitter: https://twitter.com/carsofhopewtal

Cars of Hope YouTube Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC4k1IwP5M0OpRpx1pW1Q6xQ/videos

Möglichkeit der finanziellen Unterstützung

Je mehr finanzielle Mittel wir haben, desto mehr können wir auch vor Ort helfen. Wenn du unseren Einsatz auf Lesbos finanziell unterstützen möchtest, würden wir uns darüber sehr freuen.  

Die Arbeit von COH ist mit verschiedenen Kosten verbunden. Dies sind u.a.

– Hilfsmittel wie Hygieneartikel, Wasser, Lebensmittel, die wir vor Ort kaufen,

– Transportkosten der Hilfsgüter (der Transport einer Palette kostet zwischen 250 und 300 Euro),

– Reisekosten nach Lesbos und die Unterkunft dort (nicht jeder Mitarbeiter*in kann für die Kosten komplett selbst aufkommen, wir versuchen immer, die möglichst günstigste Variante zu buchen).

Finanzielle Unterstützung kann über das Vereinskonto, Paypal (carsofhopewtal@gmail.com) oder die aktuelle Crowdfunding-Kampagne „Ostern hinter Stacheldraht“ geschehen.  Siehe: https://cars-of-hope.org/spenden/ und https://www.youcaring.com/osternhinterstacheldraht 

Unsere Kontodaten:

Volksbank im Bergischen Land

Kontoinhaber: Hopetal e.V.

Verwendungszweck: Cars of Hope

IBAN: DE51 3406 0094 0002 9450 87

BIC: VBRSDE33XXX

 

Dankeschön fürs Lesen und liebe Grüße,

euer Steffen



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