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Das alltägliche Blutbad der Ausbeutung

Die neue Wirklichkeit

Jemand meinte einmal, die Unterdrückbarkeit des Menschen kenne keine Grenzen. Der Mensch ist ein Gewöhnungstier und nach einem kurzen Schock, scheint er sich an jeden Zustand anpassen und gewöhnen zu können, egal wie erniedrigend und beengend dieser auch sein mag. Eine Weltbevölkerung unter Quarantäne, Regieren per Ausnahmezustand, Verbot jedes sozialen Lebens – und nach einigen Wochen fühlt es sich schon fast normal an. Man gewöhnt sich an die Einschränkungen – an das Home Office ebenso wie an den Verlust der Bewegungsfreiheit. In dieser harten Stunde rücken wir zusammen, zeigen uns einsichtig und zollen der Kanzlerin Respekt, dass sie den Schutz der Gesundheit über den Schutz der Wirtschaft stellt…

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Der anarchistische Genosse Gabriel Pombo da Silva von Portugal an Spanien ausgeliefert

Unser Genosse ist heute Morgen (13. Mai) dem spanischen Staat übergeben worden und befindet sich derzeit im Gefängnis von Badajoz (Extremadura). Es geht ihm gut und er ist wie stets stark. Sicherlich wird er 14 Tage in einer vorgeschriebenen Quarantäne bleiben müssen und dann vermutlich in ein anderes Gefängnis verlegt werden. In dieser Hinsicht werden weitere Informationen folgen.

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#Thessaloniki, #Griechenland: Der Polizei-Abschaum verkörpert die grenzenlose Dreistigkeit der Staatsmacht

Am Samstagabend griffen die Bullen Menschen an, die gerade auf dem Kallithea-Platz saßen, und jagten sie mit Knüppeln und Chemikalien durch die engen Straßen von Ano Poli (Thessaloniki). Gleichzeitig werden die Schulen in Betrieb genommen, die Arbeiter*innen werden jeden Morgen in Massentransportern zusammengepfercht, um zu Arbeitsplätzen zu fahren, an denen sie so gut wie nichts verdienen, große Geschäfte haben geöffnet, und es wurde gerade bekannt gegeben, dass die Bars früher als erwartet öffnen werden, zwei Tage nach dem Fest des Bürgermeisters Bakoyiannis auf dem Omonoia-Platz in Athen, zu dem sich dreimal so viele Menschen versammelten wie in Ano Poli. Der Staat zeigte, dass seine Dreistigkeit so außer Kontrolle geraten ist, dass die Polizei zum Angriff auf die Menge geschickt wurde und mindestens einer Person Kopfverletzungen zugefügt hat. Natürlich wurden während des Bürgermeisterfestes in Omonoia keine Warnungen an die Organisator*innen ausgesprochen und es kam zu keinerlei Kopfverletzungen. Vor den schicken Cafés in der Stadt, die in ihren Außenbereichen Partys mit Hunderten von Besucher*innen veranstalteten, haben die Bullen nur sehr freundliche Verwarnungen ausgesprochen.

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Enough Radio: Interview mit FAU-Gewerkschafter*in über den anhaltenden Streik der Erntearbeiter*innen in #Bornheim

Am Dienstag haben wir mit einem FAU-Gewerkschafter*in über der Streik der Erntearbeiter*innen in Bornheim gesprochen.

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Pandemie Kriegstagebücher – Erinnern

Sebastian Lotzer

Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.

Albert Camus
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Über das Enough Info-Café in Zeiten des #coronavirus Teil 4: „Eine inspirierende Woche“

Wuppertal. Eine vierte Erklärung von einigen Aktiven des Enough Info-Cafés zu Zeiten des Coronavirus. Wie erwartet gefiel unsere vorherige Erklärung nicht allen. Aber das war nicht wirklich überraschend. In der vergangenen Woche starteten wir ein gegenseitiges Hilfsprojekt (Mutual Aid) mit dem Cars of Hope Kollektivs, und es lief ziemlich gut.

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„Ungehorsam, dank dir werde ich überleben“

(La Paz, 17. März 2020, Radio Deseo).- Ich habe Corona. Denn auch wenn es scheint, als sei die Krankheit noch nicht in meinem Körper angekommen, hat sie bereits Menschen erreicht, die ich liebe. Weil das Coronavirus die Städte durchwandert, die ich in den vergangenen Wochen besucht habe; weil das Coronavirus wie mit dem Fingerschnipsen alles, absolut alles, verändert hat, als sei ein Wunder, besser, eine Katastrophe eingetreten, eine Tragödie ohne Heilmittel. Egal wo du hinkommst – es war schon vor dir da. Heutzutage lässt es sich an nichts denken, ohne das Virus mit einzubeziehen. Es scheint, als hätte nicht nur ich Corona. Nein, wir alle haben Corona. Alle Institutionen, alle Länder, alle Stadtteile und alles, was wir tun.

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#Athen: Notara 26 zur Räumung des Themistokleus -Refugee Squat

Athen. Griechenland. Erklärung von Notara 26 zur vorgestrigen Räumung des Themistokleus-Refugeesquats.

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