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Blockade von Bahnstrecken in Solidarität mit der Gidimt’en-Aktionswoche [Montreal]

Montreal. Quebec. Mehr als 50 Menschen blockierten am Samstag, den 9. Oktober, für mehr als anderthalb Stunden fünf parallele Bahnstrecken vor einem CN-Bahnhof in Point Saint Charles, Montreal. Wir waren dort, um den Kampf der Wet’suwet’en zu unterstützen, die ihr Gebiet gegen die Coastal GasLink-Pipeline verteidigen. Es gab zwei Transparente, eines mit der Aufschrift „#AllOutForWedzinKwa 1312″ und das andere „All Out For Wet’suwet’en #ShutDownCanada„. Mehrere Züge wurden angehalten und einige umgeleitet, und einige schienen noch mindestens eine Stunde nach Ende der Blockade auf den Gleisen zu stehen. Vielleicht wegen eines Rückstaus oder wegen einer Inspektion der Gleise.

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Eine Botschaft von Geflüchtete: Nach dem Tod unseres Bruders [Calais, Frankreich]

Calais. Frankreich. Am vergangenen Dienstag, dem 28. September, starb Yasser, ein junger Sudanese , an der französisch-britischen Grenze. Trotz ihrer Trauer hat seine Familie beschlossen, Yassers Leiche in Calais zu bestatten. Yassers Verwandte und Angehörige der sudanesischen Gemeinschaft in Calais haben den folgenden Brief geschrieben.

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Aufruf zur bundesweiten Demonstration „PKK-Verbot aufheben!“ am 27.11.2021 [Berlin]

Berlin. Rise Up 4 Rojava: Aufruf zur bundesweiten Demonstration: „ PKK-Verbot aufheben! “. 27.11.21 um 12:00 Berlin Hermannplatz.

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Prozessbericht vom 17. und 18. Verhandlungstag (RAZ-RL-radikal-Prozess)

Berlin. Am Dienstag, den 05.10.21, begann der 17. Verhandlungstag im Prozess gegen unseren Freund und Gefährten pünktlich um 9:00 Uhr. Im Laufe des Tages waren sieben solidarische Menschen als Prozessbeobachterinnen und -beobachter im Gerichtssaal anwesend.

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Eilantrag, Datenleak und fragwürdige Interviews mit der Jungen Freiheit [Rigaer 94, Berlin]

Berlin. Rigaer 94. Eigentlich ist alles wie immer: Die Presse zerreißt sich ihr Maul über den sensationellen Fund eines frei verkäuflichen Luftgewehrs aka “Langwaffe”, bisher “unentdeckte Räume” und jetzt auch noch einen “meterlangen Tunnel”. Von allen Seiten werden Konsequenzen gefordert und die Faschist*innen der AfD bemühen neuerdings den Vergleich mit El Chapo Guzman und seiner spektakulären Flucht durch einen Tunnel aus dem Gefängnis und den alten Vergleich mit dem Vietcong. So gut so uninteressant, für den Verkauf weiterer Schlagzeilen oder die Vorbereitung weiterer Aktionen von staatlicher oder privater Seite gegen die Rigaer94 aber offensichtlich geeignet.

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Fridays for Sabotage? Die seltsame Faszination des Klima-Blanquismus

Wenn friedliche Massenmobilisierungen die Klimakatastrophe nicht abwenden können, ist es dann nicht an der Zeit, sich radikalere Formen des Widerstands gegen den fossilen Kapitalismus auszudenken?

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Jenaer Kontinuitäten und fehlende Konsequenzen aus dem NSU-Komplex (1): Beate Zschäpes Cousin und die Alt-Hooligans

Jena. Stefan Apel gehörte seit Anfang der Neunziger zum Kern der Jenaer Naziszene und war am Aufbau der Kameradschaft Jena mitbeteiligt. Als Cousin von Beate Zschäpe war er bestens mit der Gruppe um Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt, André Kapke etc. vertraut. Apel pflegte auch beste Kontakte ins Chemnitzer Blood & Honour-Milieu, das 1998 zur wichtigsten Unterstützungsstruktur des NSU-Kerntrios wurde. Nach der Jahrtausendwende wandte sich Apel der rechten Hooliganszene zu. Apel lebt noch heute in Jena, ist beim SV Zwätzen Mitglied der rechten Fangruppe Falken Zwätzen und bewegt sich seit knapp zwanzig Jahren im Kreise der Kameradschaft Jena-Gladbach, einer Freundschaft rechter Hooligans von FCC Jena und Borussia Mönchengladbach. Aktuell ist Apel für eine größere Hausmeisterfirma in Jena tätig und hat damit Zugang zu unzähligen Mehrparteienhäusern im Zentrum und anderen Stadtvierteln. Mit Stefan Apel beginnen wir anlässlich von zehn Jahren Selbstenttarnung des NSU eine Reihe über Jenaer Kontinuitäten und fehlende Konsequenzen aus dem NSU-Komplex.

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Nächtliche Rider-Aktionen in Solidarität mit Gorillas in Deutschland [Amsterdam]

Amsterdam. Niederlande. Wir, Fahrer*innen aus Amsterdam, unterstützen den Kampf unserer deutschen Kolleg*innen. Gestern haben wir gehört, dass Tausende entlassen wurden, weil sie bei Gorillas gestreikt haben. Also sind wir sofort losgezogen, um unsere Unterstützung auf die Amsterdamer Gorillas-Lagerhäuser zu malen. Es ist die zweite nächtliche Solidaritätsaktion.

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16. Oktober 2021: Demo gegen Repression in Halle [Saale]

Halle. Saale. Immer wieder sind Antifaschist*innen und vermehrt auch Klimaaktivist*innen von staatlicher Repression betroffen. Die autoritäre Formierung des Staates und die Kriminalisierung von linkem Protest in der Gesellschaft und der Politik nimmt weiter zu.

Deshalb gehen wir am 16.10. in Halle auf die Straße!

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Was ist COPSERVATION und was machen wir?

Mit COPSERVATION stellen wir eine umfassende Chronik von Berichten zu umstrittenem Polizeiverhalten in der BRD seit 1990 bereit und arbeiten diese kartographisch auf. Als eine Gruppe parteiunabhängiger und unentgeltlich arbeitender Menschen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Fälle kontroversen polizeilichen Handelns deutschlandweit zusammenzuführen. Grundlage für unsere Recherchearbeit sind dabei journalistisch aufgearbeitete Artikel und Berichte öffentlich zugänglicher Print- und Onlinemedien. Wir erfassen polizeiliches Handeln, das Gegenstand öffentlicher Kritik ist, sowie Berichte über Ermittlungs- und Disziplinarverfahren und juristische Verurteilungen von Polizeibeamt:innen. Die Chronik wird so wertfrei wie möglich gehalten.

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