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Civaka Azad: Aufruf zum internationalen Solidaritätstag mit #Afrin

Hinweis: Die auf unserem Blog veröffentlichten Artikel werden ausschließlich zur Dokumentation publiziert.

Reblogged von Civaka Azad.

Internationale Kampagne zur Verteidigung von Afrin (Global Call for Action) am 24. März

Stoppt den Krieg der Türkei gegen die Bevölkerung Afrins!

Verteidigt Afrin!

Den Widerstand zu unterstützen ist eine historische Pflicht!

Macht mit beim globalen Aktionstag für Afrin am 24. März 2018!

Der völkerrechtswidrige Angriff auf Afrin stellt eine neue Phase im Krieg des türkischen Staates gegen das kurdische Volk dar. Diese Invasion, die auf ethnische Säuberung abzielt, wird vor den Augen der Menschheit durchgeführt. Dieser Angriff wäre ohne die Komplizenschaft der globalen Akteure nicht möglich. Der heroische Widerstand der Kurden im Kampf um Kobane führte zum Abbruch des Friedensprozesses und zu einer Intensivierung des Krieges in den kurdischen Regionen Syriens. In den letzten zwei Jahren kam es in der kurdischen Region der Türkei zu schweren Menschenrechtsverletzungen, die zu Tausenden von Toten und Hunderttausenden Vertriebenen führten.

Jetzt eskaliert der Krieg gegen die Kurden mit dem völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türkei auf syrisches Territorium weiter. Die Kriegsverbrechen gegen das kurdische Volk in Afrin sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Widerstand der Kurden ist der Widerstand der ganzen Menschheit. Lang lebe die Basisdemokratie von Rojava und das Modell des demokratischen Konföderalismus!

Wir fordern die sofortige Umsetzung der Waffenruhe in Afrin und in ganz Syrien gemäß der Beschlüsse des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen; den sofortige Abzug der türkischen Armee, deren Präsenz in Afrin eine eklatante Verletzung des Völkerrechts darstellt; und die volle Einbeziehung der syrischen Kurden und ihrer Organisationen in den UN-geführten Friedensprozess für eine politische Lösung des syrischen Konflikts.

Die Türkei setzt das Blutbad von Afrin fort und verstößt damit gegen die Waffenstillstandsresolution der Vereinten Nationen!

Stoppt den Völkermord und die ethnische Säuberung durch die türkische Armee in Afrin!

Für einen Aktionstag für Afrin am 24. März 2018 auf der ganzen Welt!

 ErstunterzeichnerInnen

Dr. Thomas Jeffrey Miley, Dozent für Politische Soziologie, Universität Cambridge, GB; Afrin-Solidaritätsplattform Europa; Estella Schmid, CAMPACC (Kampagne gegen die Kriminalisierung von Gesellschaften), GB; David Graeber, Professor für Anthropologie an der London School of Economics, GB; Stephen Bouquin, Professor für Soziologie, Paris Universität; Federico Venturini, Mitglied des transnationalen Instituts für Sozialökologie (TRISE), Italien; Janet Biehl, Autorin, USA; Joost Jongerden, (Sozialwissenschaftler an der Universität. Wageningen/Niederlande; Rojava Solidarität-Belgien; Barbara Spinelli, Anwältin, Italien; Debbie Bookchin, Journalistin, USA; Joe Ryan, Westminster Kommission für Frieden und Gerechtigkeit, GB; Jonathan SpyerJulie Ward, Mitglied des Europäischen Parlaments;  Kariane Westrheim, PhD, Vorsitzende EUTCC & Universität Bergen; Dr Les Levidow, Autor, GB; Louise Regan, Präsidentin der britischen LehrerInnengewerkschaft NUT; Margaret Owen OBE, International Human Rights Lawyer, GB; Simon Dubbins, Direktor der Gewerkschaft Unite the Union, GB; Noura Raad, Europäisches Netzwerk migrantischer Frauen European Network of Migrant Women- ENOMW, GB; Thomas Schmidt, Generalsekretär Europäische Vereinigung von Juristinnen & Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt, Deutschland; Tony Simpson, Bertrand-Russell-Friedens-Stiftung, GB; Dr Vicki Sentas, Juristische Fakultät, Universität New South Wales, Australien; Fabio Marcelli, Jurist, Italien; Costas Mavrides, Mitglied des europäischen Parlaments; Ana Maria Palacios, FeministAlde, Pays Basque, Frankreich ; Olivier Stein, Netzwerk fortschrittlicher Juristin, Belgien; Marie-Christine Vergiat, Mitglied des europäischen Parlaments ; Georges Henri Beauthier, Jurist, Belgien.

Civaka Azad, 19. März 2018.


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#Fight4Afrin: Jetzt oder nie – Widerstand ist Leben

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Original Artikel empfangen via Submitted to Enough is Enough.

Die Revolution von Rojava geht durch ihre dunkelsten Stunden. Trotz weltweiter und ruheloser Aktionen von Millionen und unzähligen militanten Aktionen in Solidarität mit dem Widerstand von Afrin haben die Herrscher dieser Welt beschlossen die Revolution und Menschen in Rojava zu vernichten. Heute sind die faschistische türkische Armee und ihre islamistischen Söldner in die Stadt Afrin eingedrungen.

Wir sind nicht schockiert. Wir sind rasend vor Wut. Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir dazu bereit sind alles zu riskieren um diese Revolution zu retten. Jetzt ist es an der Zeit den heroischen Widerstand von YPJ / YPG und den Menschen Afrins auf der ganzen Welt zu verbreiten. Jetzt ist es an der Zeit, die Newroz-Feuer mitten im Herzen der Bestie zu entzünden. In diesen Feuern wird unsere Wut, Entschlossenheit und Hoffnung scheinen.

Jetzt werden wir den Krieg gegen den türkischen Faschismus und gegen alle die diesen unterstützen, auf die Straßen der Metropolen tragen. Wir werden unsere Hoffnungen verteidigen! Wir werden alle angreifen, die Teil dieses Komplotts gegen Afrin sind. Was auch immer notwendig sein wird, wir werden diesen Krieg jetzt stoppen!

Steht auf für Afrin und die Revolution von Rojava!

Tod dem türkischen Faschismus und seinen Kollaborateuren!

Krieg dem Krieg!

fight4afrin, 18.03.2018

https://fight4afrin.noblogs.org


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#Afrin ist nicht alleine, 24. März #WorldAfrinDay

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Reblogged von Internationalist Commune.

Am 20. Januar begann die Invasion des kantons Afrin. Die Region im westlichen teil der demokratischen Förderation Nordsyrien wird gnadenlos von Kampfjets, Artillerie und allen arten modernerwaffen die das Sigel der NATO tragen bombardiert. Um sich selbst die Hände nicht dreckig zu machen und ihre Verluste zu verschleiern nutzt die türkische Armee, jihadistische Milizen für die Angriffe . Diese Milizen waren zunächst teil Al-Qaedas, 2015 kannte man sie als Daesh (IS) und heute stellen sie sich unter die flage der FSA. Die Gewalt bilder die, die Invasoren in Socialmedia posten, deren Schreie die zum Krieg gegen die ungläubigen aufrufen, erinnert uns dass Rojava immernoch den gleichen Feind bekämpft denn sie einst in Kobane und Raqqa besiegt haben. Die Flagge unter der sie diesesmal stehen ist die der zweitgrößte Natoarmee. Dazu kommt noch dass die schwarze Flage des Daesh mehrmals mit der roten türkischen Flagge zusammengesehen wurde. Einige der von den in Afrin widerstandleistenden selbstverteidigungs Kräften getöteten kämpfer, wurden als Daesh Kommandanten identifiziert.

Der faschistische und misogyne Diktator des türkischen Staates, Recep Tayyip Erdogan, hat öffentlich gesagt das durch die Invasion gegen ein autonomes Teritorium in einem suvärenen Land, sie “Afrin ihren wahren besitzern zurückgeben” werden soll. Hinter dieser Scharade steht aber die ethnische Säuberung und ein Genocid gegen das kurdische Volk und andere Minderheiten, die seit Jahren in Afrin leben. Afrin war einer der wenigen territorien das einen relativen Frieden im blutigen syrischen Bürgerkrieg der nun seit 7 jahren andauert, genossen hatte. Viele Familien die vom Krieg vertrieben wurden, fanden in dieser Ragion Zuflucht. Nun versucht Erdogan die instabilität und das leiden des syrischen Volkes sich zum Vorteil zu machen um seine imperialistischen Machtansprüche zu legitimieren. Er träumt davon die Regionen wider zu erobern die einst vom Osmanischem-Reich besetzt waren.

Die internationale Gemeinschaft schliesst ihe augen gegenüber den Hilfe rufen die aus Afrin kommen. Der Abzug der russischen Kräfte die in Afrin stationiert waren gab der Invasion das grüne Licht und signalisiert ihre Komplizenschaft mit dem türkischen Staat. Diese Kompliezenschaft ist jedeoch nicht geringer als die der NATO-Mitgliederstaaten. Diese erlauben es der Türkei westliche Waffen und Technologie zu nutzen um Zivilisten zu massakrieren. Die demokratische Föderation-Nordsyrien war die Hauptkraft im Kampf gegen die Barbarei des IS, jedoch erscheint dies als Irrelevant für eben jene staaten, die seit 2014, jedes Massaker die die Daesh Propaganda übernommen hat bedauerten. am 24.Februar, wurde eine UN-Sicherheitsrats resolution verabschiedet die eine Waffenruhen für gesamt Syrien anordnet. Dies hatte einen Hoffnungschimmer geboten um weitere Massaker an Zivilisten zu verhindern. Nichts desdotrotz, ist das Schweigen gegenüber der Intensivierung der türkischen Angriffe unbestreitbar.

Baschar Al-Assads baath Regime, für seinen Teil, hat seine Unfähigkeit der Agression entgegen zu stehen unterbeweis gestellt, nachdem sie noch erklärt hatte dass sie Niemals die Invasion syrischen Bodens durch die Türkei erlauben würde. Trotz den Besitz von Luftabwehrsystemen die, die Türkische Luftwaffe von bombardierungen abhalten könnte, forderte das Regime die Totale unterwerfung und die Aufgabe der Autonomy an den syrischen Staat. Diese wurde durch den revolutioären den Rojava in den letzten jahren durchlaufen hat, erreicht. Es gibt keinen Zweifel dass diese Invasion das Resultat der übereinkunf von Assad, Russland und der Türkei in Sochi ist.
Die syrische arabische Armee hat beschlossen jeden direkte Konfrontation die erdogans Pläne entgegenstehen könnte zu meiden und die syrischen demokratischen Kräfte alleine zu lassen. Ihre Anhängigkeit von Russland und ihre feindschaft der demokratischen Föderation-Nordsyrien gegnüber, erlaubt es den neoosmanischen jihadistischen Kräften Afrin zu besätzen.

Die Situation ist kritisch. Die Besatzungsmacht steht an den Stadtgrenzen, einer Stadt die nichtnur ihren Bewohner zuflucht gibt sondern auch zahlreichen geflüchtetetn die ihre Dörfer wegen der Zerstörung durch türkische bombardierungen verlassen mussten beherbergt. Neben dem massiven Beschuss, gab es Berichte über den einsatz chemischer Waffen, besonders Chlorinegas gegen Zivilisten. Nichts desdo trotz ist dies nicht das gesamte Bild der Zerstörung, für die Zivilbevölkerung lebenswichtige Infrastrukturen werden gezielt angegriffen. Vor einer Woche wurde die Wasser und Stromversorgung der Stadt gekappt, was die Bevölkerung zur Flucht zwingt.
Die Belagerung hält an und die Bevölkerung sieht sich mit einem bevorstehendem Massaker konfrontiert. Gestern war es der IS in Kobane, heute ist es der türkische Staat in Afrin.

All diese Fakten zur kenntnis nehemnd, schliesst sich die internationalistische Kommune Rojava den zahlreichen Solidaritätsinitiativen mit Afrin an. Wir rufen jeden dazu auf am Tag der Aktionen und der globalen Solidarität teilzunehmen, so wie es am 1.November 2014 für Kobane stattfand. Wie Kobane widerstanden hat so wird auch Afrin widerstehen, wie Kobane gewonnen hat so wird auch Afrin gewinnen.

#WorldAfrinDay wird am 24. März stattfinden. Solidarität mit Afrin wird überall auf der Welt gehört und gespürt werden, wir werden beweisen das Afrin nicht alleine steht und das demokratische und antipatriarchele Projekt das in Afrin lebt, weltweit verteidigt wird!

#WorldAfrinDay
Hoch die internationale Solidarität
Biji Berxwedana Afrin!


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#AZ #Wuppertal Grüßt #DITIB mit #Afrin Transpi

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Autor: Riot Turtle.

Heute haben Aktivist*innen ein Transpi in Solidarität mit Afrin am AZ Wuppertal aufgehängt. An der Rückseite des Gebäudes hängt jetzt ein Transparent mit den Text “Biji” Berxwedan Afrin” (Lang Lebe den Widerstand Afrin). Die Besucher*innen der Wuppertaler DITIB Moschee werden dieses Transpi jedes Mal sehen wenn sie die Moschee besuchen. Die DITIB Moscheen in Deutschland werden durch das Erdogan Regime unterstützt.

In den vergangenen Wochen haben Kleriker in den DITIB Moscheen in Deutschland immer wieder für den „heiligen Krieg“ in Afrin gebeten. Die DITIB Kleriker werden durch Erdogan’s Regime ausgebildet und nach Deutschland geschickt. Abgesehen von das Transpi wurden diverse Stauen in Wuppertal aufgehübscht.


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#Stuttgart: Hausbesuch und Gefährderansprache wegen Solidarität mit #Afrin

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Reblogged von Initiative Kurdistan Solidarität Stuttgart.

Stuttgart: Hausbesuch und Gefährderansprache wegen Solidarität mit Afrin

Überall in Deutschland gehen Menschen gegen den Angriffskrieg der Türkei in Afrin auf die Straße. Der deutsche Staat versucht die AktivistInnen zu kriminalisieren, durch das Verbot von verschiedenen kurdischen Symbolen, Demonstrationsverbote oder auch in Form von Angriffen auf Demonstrationen.

Am 12.03.18, kam es in Stuttgart bei mindestens zwei InternationalistInnen zu sogenannten „Gefährderansprachen“. Bei dem Einschüchterungsversuch bezogen sich die Cops auf eine Internetmobilisierung für Solidaritätsaktionen mit Afrin, die gerade im Rahmen der Proteste gegen den türkischen Einmarschversuch stattfinden. Außerdem machten sie dabei deutlich, dass sie nicht nur die beiden Personen, sondern auch weitere auf dem Schirm haben und unter Beobachtung halten.

Eine weitere Genossin die mehrere Solidaritätskundgebungen angemeldet hatte wurde von der Polizei bedroht, dass wenn anschließende Demonstrationen aus der Kundgebung entstehen sollten, sie allein die Konsequenzen dafür tragen werde.

Die Einschüchterungen und Schikanen reihen sich in die Repression ein, die sich gegen die Afrin- Solidaritätsbewegungen in der BRD richtet. In der aktuellen Phase, in der in Afrin ein entschlossener Widerstand gegen den türkischen Angriffskrieg stattfindet, wächst auch die internationale Solidarität. Mit den Einschüchterungsversuchen will der deutsche Staat die Bewegung spalten und damit die Solidarität mit Afrin schwächen.

Wir lassen uns weder einschüchtern noch spalten!

Jetzt erst recht: Solidarität mit dem Widerstand in Afrin!

Achtet auf Ankündigungen und beteiligt euch an den Solidaritätsaktionen. Jeden Tag finden Kundgebungen oder Demonstrationen statt, ab 17 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz (beim Denkmal).

Internationale Solidarität aufbauen!


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#Berlin: Blockade von #Rheinmetall-Tochterfirma #Pierburg

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Reblogged von ANF Deutsch.

„Wir protestieren gegen die deutschen Waffenlieferungen an die Türkei!“ – An der Blockade beteiligten sich Mitglieder der kurdischen Jugend und der Interventionistischen Linken.

Heute morgen blockierten ca. ein Dutzend Aktivistinnen und Aktivisten die Rheinmetall- Tochterfirma Pierburg in der Siemensstraße 2 (Berlin-Wedding). An der Blockade beteiligten sich Mitglieder der kurdischen Jugend und der Interventionistischen Linken. Das Haupttor der Fabrik wurde für ca. eine halbe Stunde blockiert. Ankommende LKWs und Autos konnten nicht auf das Fabrikgelände gelangen.

Ein Aktivist erklärte: „Wir protestieren gegen die deutschen Waffenlieferungen an die Türkei! Die türkische Armee und ihre islamistischen Verbündeten ermorden heute mit deutschen Leopard-Panzern von Rheinmetall, G3-Gewehren von Heckler&Koch und Mercedes-Fahrzeugen Zivilisten in Afrin. Der deutsche Staat, die deutsche Regierung und die deutsche Wirtschaft sollten sich schämen! Diese Exporte müssen sofort enden! Wir hoffen, dass noch mehr Menschen in diesem Land sich unserem Protest gegen die deutsche Unterstützung für den Krieg der Türkei im nordsyrischen Kanton Afrin anschließen.“

Das Sicherheitspersonal und einige Angestellte reagierten mit provokativen Äußerungen, bedrohlich nahem Heranfahren mit ihren Autos und abfälligen Bemerkungen. Es kam aber auch zu spontanen Solidaritätsbekundungen durch Passantinnen und Passanten. Die Blockade wurde nach ca. einer halben Stunde durch die Aktivistinnen und Aktivisten beendet.

 


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KCDK-E: Dringender Aufruf für #Afrin – Demo Aufrufe für Heute

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Reblogged von ANF Deutsch. Screenshot Heutige Demonstrationen in Solidarität mit Afrin in Deutschland von Enough is Enough.

Der europaweit tätige kurdische Dachverband KCDK-E ruft dazu auf, „in dieser kritischen Phase“ unbedingt auf die Straßen zu gehen und auf demokratische Weise die europäische Öffentlichkeit für die Situation in Efrîn (Afrin, EIE) zu sensibilisieren.

Am 50. Tag der Angriffe des türkischen Staates mit Unterstützung von Al-Qaida-, Al-Nusra- und IS-Milizen auf den nordsyrischen Kanton Efrîn hat sich der kurdische Dachverband KCDK-E mit einem dringenden Aufruf an die Öffentlichkeit gewandt.

In einer heute herausgegebenen Erklärung verweist der KCDK-E auf die Situation in Efrîn. Vor der türkischen Militärinvasion sei die Stadt einer der ruhigsten Orte Syriens gewesen, an dem Zehntausende Menschen aus den umkämpften Gebieten des Landes Zuflucht gefunden hätten. Unter UN-Aufsicht seien dort Flüchtlingslager errichtet worden, so der KCDK-E.

Weiter heißt es in der Erklärung:

„Russland hat den Angriff des türkischen Staates auf Efrîn unterstützt und befürwortet, indem die russischen Soldaten aus Efrîn und Umgebung abgezogen wurden. Die USA  haben erklärt, dass die Zusammenarbeit mit den Kurden gegen den IS nur die Ostseite des Euphrat betreffe und sie sich in die Besatzung Efrîns nicht einmischen werden. Somit haben auch die USA deklariert, der türkischen Besatzung zuzustimmen.

Die Vereinten Nationen haben von Beginn an die Massaker an der Zivilbevölkerung, die Bombardierungen von Dörfern und die Zerstörung von Häusern, mit denen eine Fluchtbewegung ausgelöst werden sollte, ignoriert und sich somit zu Komplizen dieser Verbrechen gemacht. Es haben zwei Sitzungen des UN-Sicherheitsrates stattgefunden, um die Zivilisten im Krieg in Syrien zu schützen. Beide Male wurde kein expliziter Beschluss zu Efrîn und der dortigen Zivilbevölkerung gefasst.

Der türkische Staat erhält nicht nur politische Unterstützung von den UN, den USA und der EU. Beim Angriff auf Efrîn werden NATO-Waffen, US-Flugzeuge und deutsche Leopard-Panzer eingesetzt.

Dieser Krieg, den die UN, die USA, Russland und die EU mit Verweis auf ‚türkische Sicherheitsbedenken‘ zu legitimieren versuchen, findet jedoch weltweit Beachtung. An vielen Orten Europas wird das Schweigen gebrochen und auf verschiedene Weise gegen die türkische Invasion protestiert. Während die Staaten diese befürworten, deklarieren die westliche Öffentlichkeit und die Medien eine Unterstützung des kurdischen Volkes gegen die türkisch-islamistische Besatzung. Die Solidarität in der Öffentlichkeit ist durch die ständigen Aktivitäten der Kurdinnen und Kurden in Europa und anderen Teilen der Welt möglich geworden.

Um diese Solidarität zu vergrößern und die europäische Öffentlichkeit, Politiker*innen mit einem Gewissen und Einrichtungen in Bewegung zu versetzen, muss der Einsatz weiter verstärkt werden.

Am 50. Tag der Besatzung stehen die türkische Armee Al-Qaida- und IS-Milizen zwei Kilometer vor der Stadt Efrîn. Seit heute werden die anliegenden Dörfer und die Außenbezirke mit türkischen Kampfflugzeugen und Panzern bombardiert. Wenn die UN und die internationalen Kräfte nicht sofort intervenieren, ist ein Massaker an der Zivilbevölkerung unausweichlich.

Die Bevölkerung Efrîns hat in diesem unter sehr ungleichen Bedingungen geführten Krieg einen heldenhaften Widerstand geleistet und 50 Tage lang gegen die zweitgrößte NATO-Armee gekämpft. In diesem Moment hat sich der Krieg vollkommen auf Efrîn konzentriert und ist in eine kritische Phase getreten. Der türkische Staat plant, Efrîn einhergehend mit Bombardierungen, Massakern und Plünderungen zu entvölkern und anschließend die Besatzung zu vollenden.

Unser in Europa lebendes Volk und seine Freund*innen müssen in dieser kritischen Phase unbedingt auf die Straßen gehen und ihren demokratischen Protest zum Ausdruck bringen, um die europäische Öffentlichkeit in Bewegung zu versetzen. Unser Volk muss seinen von Beginn an gezeigten Einsatz noch mehr verstärken und aktiv bleiben, bis ein Ergebnis erzielt wird.

Efrîn gehört den Menschen aus Efrîn. Dieser Kampf wird weitergehen, bis die türkischen Besatzer und die dschihadistischen Milizen aus Efrîn verschwunden sind.“

Heute werden in Deutschland wieder Demonstrationen in Solidarität mit Afrin stattfinden:

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Wenn #Afrin fällt… wird es zu spät gewesen sein!

Hinweis: Die auf unserem Blog veröffentlichten Artikel werden ausschließlich zur Dokumentation publiziert.

Via die Englischsprachigen Enough is Enough Submission Seite.

English version: here.

Seit mehr als 6 Wochen müssen wir mit ansehen, wie der türkische Staat
zusammen mit islamistischen Gruppen wie ISIS und Al-Qaida Afrin, das
westlichste Kanton Rojavas, angreift und besetzt. Auf diesem
Vernichtungsfeldzug schrecken die Invasoren weder vor dem gezielten
Bombardement von Zivilist*innen, noch vor dem Einsatz chemischer Waffen
zurück. Die islamistischen Söldner und faschistischen türkischen
Soldaten hinterlassen eine Spur der Verwüstung, plündern, vergewaltigen
und morden, sie praktizieren eine ethnische Säuberung des Gebiets von
Kurd*innen. Bis jetzt haben mehr als 300 Zivilist*innen und viele
Kämpfer*innen ihr Leben gegeben, dutzende Dörfer wurden zerstört und
Hunderttausende Menschen mussten ihre Heimat verlassen.

Trotz des entschlossenen Widerstandes der Bevölkerung Afrins und ihrer
Verteidigungseinheiten YPG/YPJ/SDF gelingt es der türkischen Armee mit
jedem Tag mehr Boden zu gewinnen. Während die türkische Offensive im
ersten Monat vorallem im Grenzgebiet des Kantons feststeckte, sind in
den letzten Tagen wichtige Kleinstädte wie Raco und Shera von den
Angreifern erobert wurden. Ihr Ziel ist Afrin Stadt, der Ort an den sich
die Zivilist*innen aus den bisher eroberten Dörfern und Kleinstädten
geflüchtet haben.

Ermöglicht wird dies durch den massiven Einsatz modernster
NATO-Technologie wie Kampfjets, Artillerie, Panzern und Drohnen. Der
faschistisch-islamistische Angriffskrieg gegen Afrin ist nicht nur der
Versuch Erdogans die kurdische Freiheitsbewegung zu zerstören; während
Russland der türkischen Luftwaffe die Tür öffnet und das syrische
Assad-Regime de facto untätig zuschaut, unterstützt die NATO diesen
Krieg aktiv mit nachrichtendienstlichen Informationen, militärischer
Technologie, Waffen und Munition aus westlichen Fabriken. Die
heuchlerischen Mitteilungen aus den Palästen der Macht können nicht
darüber hinweg täuschen das dieser Krieg nichts anderes ist als die
Abrechnung der Herrschenden mit der Revolution von Rojava. Es ist eine
Abrechnung mit dem Versuch dem kapitalistischen System eine
selbstbestimmte Alternative aus radikaler Demokratie, Frauenbefreiung,
wirklicher Gleichheit der Geschlechter und Sozialer Ökologie entgegen zu
stellen.

Als radikale Linke in Europa sollten wir uns der historischen Bedeutung
dieser Tage bewusst werden. Der Angriff auf Afrin ist der Versuch das
aussichtsreichste revolutionäre Projekt unserer Generation zu zerstören.
Die Revolution von Rojava ist nicht nur die einzige bedeutende
emanzipatorische Perspektive im Mittleren Osten, sondern auch weltweit
einer der letzten verbliebenen Hoffnungsschimmer im Kampf um eine andere
Welt.

Wie keine andere Revolution der letzten Jahrzehnte hat uns Rojava
inspiriert, uns gezeigt wie radikal und wunderschön der Kampf um die
Befreiung einer Gesellschaft sein kann. Der heldenhafte Widerstand von
YPG und YPJ in Kobani und die Selbstorganisierung der Bevölkerung unter
Initiative der sich selbst befreienden Frauen zog tausende Linke,
Anarchist*innen, Sozialist*innen und Feminist*innen in ihren Bann.
Weltweit wurde diese Revolution diskutiert, bewundert und mit
Solidarität bedacht, Hunderte machten sich auf den Weg nach Rojava und
beteiligten sich am Widerstand gegen ISIS und am Aufbau einer neuen
Gesellschaft. Trotz aller Widersprüche wurde die Bewegung in Rojava mit
ihrer Entschlossenheit, ihrer Verbundenheit zu den Menschen und der
konkreten Umsetzung unserer Utopien zum wichtigsten
Kristallisationspunkt der weltweiten Kämpfe gegen Kapitalismus,
Patriarchat und Rassismus.

Heute steht dieses Projekt mit dem Rücken an der Wand. Der Krieg um
Afrin ist für die Revolution in Rojava ein Kampf um Sein oder
Nicht-Sein. Wenn Afrin fällt, wird auch Minbij fallen. Mit einem Sieg
des türkischen Staates westlich des Euphrats wird auch der amerikanische
Imperialismus seine regionale Strategie neu überdenken und eine Übergabe
Nordsyriens an, mit der Türkei verbündete, islamistische Milizen unter
dem Label der FSA, d.h. ISIS und Al-Qaida/Al-Nusra erwägen. Dies wäre
nicht nur der Beginn ethnischer Säuberungen und das blutige Ende der
Revolution von Rojava, sondern auch der Auftakt einer neuen
Entwicklungsphase des türkischen Faschismus als Nährquelle des
weltweiten Islamismus – Erdogans Träumen vom neuen osmanischen Reich mit
ihm als Sultan an der Spitze würde niemand mehr entgegen stehen. Die
Diktatur nach Innen würde auf jahrzehnte gefestigt, die kolonialistische
Expansion nach Außen ausgeweitet werden. Der Mittlere Osten würde noch
tiefer ins Chaos von Krieg und Vernichtung getrieben, ohne eine Kraft,
die eine emanzipatorische Alternative entwickeln kann.

Das sich die Entwicklungen im Mittleren Osten weltweit und eben auch in
Europa direkt auf politische und gesellschaftliche Prozesse auswirken,
haben nicht nur die Anschläge von ISIS in den letzten Jahren gezeigt.
Der Anstieg von Rassismus, Sexismus und Antisemitismus in den
europäischen Gesellschaften, der neue Militarismus und die immer stärker
werdenden Rufe nach dem autoritärem Staat und damit das Comeback der
radikalen Rechten, stehen damit in direktem Zusammenhang. Wir müssen uns
bewusst sein, dass die Bedingungen, unter welchen wir als radikale Linke
in den Zentren der Macht kämpfen, auch durch die internationalen
Kräfteverhältnisse geprägt sind. Und genauso beeinflussen die
politischen Verhältnisse in den Metropolen des Kapitalismus die
Bedingungen, unter welchen unsere Freund*innen in Afrin kämpfen.

Noch stehen die Menschen von Rojava, stehen YPG/YPJ/SDF diesen
Entwicklungen entgegen. Und dieser Widerstand war bisher nur
erfolgreich, weil Menschen sich entschieden haben, alles für ihn zu
geben. Allerdings wird es ihnen auf Dauer nicht gelingen sich ohne
internationale Unterstützung gegen die brutale Übermacht der
angreifenden türkischen Armee und ihrer islamistischen Helfer zu wehren.
Aber trotz wochenlanger weltweiter Proteste halten die Staaten von
Nordamerika über Europa nach Russland an ihrem grausamen Beschluss,
diese Revolution zu beenden, fest und scheinen das Schicksal der
Menschen in Rojava besiegelt zu haben. Der Widerstand in Afrin, wird nur
erfolgreich sein, wenn wir bereit sind für diesen alles zu geben, und
sei es auch das Wertvollste.

Wir werden diesem Unrecht nicht weiter tatenlos zuschauen. Wir werden
die Menschen in Rojava und unsere kämpfenden Genoss*innen nicht alleine
lassen, denn der Krieg gegen Afrin ist genauso auch ein Krieg gegen uns.
Der türkische Angriff gegen Afrin ist ein von der NATO politisch,
wirtschaftlich und militärisch getragener Stoß ins Herz unserer
revolutionären Kämpfe, Träume und Hoffnungen. Wir werden diesen Krieg
dorthin zurück tragen wo er gebilligt, unterstützt, legitimiert und
produziert wird. Wir werden die Kosten für diejenigen, die von diesem
Krieg profitieren hochtreiben. Wir werden diejenigen zur Verantwortung
ziehen, die den Mord an Zivilist*innen gutheißen und als vermeintlichen
„Krieg gegen den Terror“ legitimieren. Und wir werden die betäubte
europäische Öffentlichkeit aufhorchen lassen, unsere Gesellschaften
daran erinnern das wir alle eine Verantwortung für tragen, was die
Regierungen in unserem Namen geschehen lassen.

In diesem Sinne rufen wir alle emanzipatorischen Kräfte weltweit dazu
auf, die Stille zu durchbrechen und den Menschen von Rojava eine Stimme
zu verleihen die von niemandem mehr ignoriert werden kann. Wenn nicht
wir, wer sonst wird unsere Gesellschaften an ihre Verantwortungen
erinnern können? Die Lage in Afrin ist eine existentielle Bedrohung
unser aller revolutionärer Perspektiven – wann, wenn nicht jetzt, ist es
an der Zeit alles zu riskieren? Wenn Afrin fällt, wird es zu spät sein.
Nur wenn wir alles geben, werden wir alles gewinnen können.

Die bisher gelaufenen Solidaritätsaktionen mit dem Widerstand in Afrin
waren richtig und gut, wir grüßen all die Genoss*innen die seit Wochen
organisieren, demonstrieren und nächtliche Aktionen durchführen. Es
waren wichtige Momente, aber sie reichen nicht aus. In der aktuellen
Lage zwingt uns das mörderische Schweigen und die Unterstützung der
faschistischen Türkei durch die internationale Gemeinschaft zu anderen
Mitteln. Wir müssen von unserem Recht der Selbstverteidigung unserer
Hoffnungen Gebrauch machen.

Direkte Aktionen können nicht nur ein konkreter Eingriff in die Kriegs-
und Propagandamaschinerie des türkischen Staats und seiner Helfer sein,
sondern haben viel mehr noch das Potential auf die außergewöhnliche
Dringlichkeit der Situation aufmerksam zu machen. Brennende türkische
Botschaften, sabotierte Rüstungsunternehmen und massenhaft ausgeführte
militante Aktionen gegen die Symbole kapitalistischer und
imperialistischer Herrschaft werden das Schweigen durchbrechen und das
Gräuel des türkischen Faschismus nicht länger ignorierbar machen. Das
System in Europa lebt davon uns einzubinden und zu betäuben, Konflikte
und Widersprüche zu befrieden – lassen wir diese falsche Illusion des
sozialen Friedens in Flammen aufgehen. Lasst uns den Herrschenden
zeigen, dass wir mit den Menschen in Rojava diesen Angriffen widerstehen
werden und die Revolution in Rojava, die auch unsere Revolution ist, mit
allen Mitteln verteidigen werden.

Wir rufen dazu auf am Montag, dem 12.3.2018 gemeinsam mit dieser
militanten Kampagne überall dort zu beginnen, wo wir die Herrschenden
treffen können: Radikal, kreativ und mutig, beteiligt euch und
organisiert lokale Aktionen als Auftakt eines Widerstandes der den
Mächtigen dieser Welt zeigen wird, dass Afrin nicht alleine ist. Wie die
Menschen in Rojava sagen auch wir: „Gemeinsam werden wir kämpfen,
gemeinsam werden wir verlieren, oder gemeinsam werden wir gewinnen“.

Afrin wird nicht fallen!

Biji Berxwedana Afrin!

Hoch die internationale Solidarität!

Radikale Zellen im Herzen der Bestie
8.3.2018

Wir werden alle direkten Aktionen in Solidarität mit dem Widerstand in
Afrin und mögliche Ziele sammeln auf: fight4afrin.noblogs.org

Kontakt: fight4afrin[at]riseup.net (PGP Key here: https://fight4afrin.noblogs.org/contact/)


Siehe auch: Soli-Aktion: Solidarität mit #Afrin! – #Antifa Enternasyonal (Antifa International) T-Shirts


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#Neuss: Razzia im #Mezopotamien Verlag wird morgen fortgesetzt – Kundgebung

Hinweis: Die auf unserem Blog veröffentlichten Artikel werden ausschließlich zur Dokumentation publiziert.

Reblogged von ANF Deutsch.

Siehe auch: Repression gegen Kurd*innen: Razzia im Mezopotamien-Verlag in Neuss

Update: Die Kundgebung gegen  gegen die Repression gegen den kurdischen Verlag findet Morgen, Freitag den 09. März, 2018 ab 10:00 Uhr vor dem Verlagshaus auf die Gladbacherstraße 407a in Neuss statt (also nicht wie unten 11:00 Uhr).

Die polizeiliche Razzia in den Räumlichkeiten des Mezopotamien-Verlags wird am Freitag fortgesetzt. Bisher wurden vier LKW-Ladungen Material beschlagnahmt.

In den Morgenstunden hat die Polizei die Räumlichkeiten des Verlagshauses Mezopotamien in Neuss gestürmt. Auf der Suche nach „verbotenen Dokumenten“ wurden bisher vier LKW-Ladungen Material des Buchverlags beschlagnahmt.

Die Durchsuchung des Verlagshauses, das niemand betreten darf, soll Morgen fortgesetzt werden.

Gegen das repressive Vorgehen der deutschen Bundesregierung gegen kurdische Einrichtungen wird in Neuss am morgigen Freitag um 11.00 Uhr eine Protestkundgebung stattfinden.

Siehe auch: Soli-Aktion: Solidarität mit #Afrin! – #Antifa Enternasyonal (Antifa International) T-Shirts


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Repression gegen Kurd*innen: Razzia im Mezopotamien-Verlag in #Neuss

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Reblogged von ANF Deutsch.

Die Polizei durchsucht die Räumlichkeiten des Verlags Mezopotamien in Neuss.

Nach dem Besuch des türkischen Außenministers Mevlüt Çavuşoğlu in Berlin wird die Repression gegen kurdische Einrichtungen in der Bundesrepublik fortgesetzt. Momentan findet im Verlagshaus Mezopotamien in Neuss eine polizeiliche Razzia statt. Da die Durchsuchung noch andauert, liegen bisher keine weiteren Informationen vor.

Der Verlag Mezopotamien gibt Bücher zur kurdischen Befreiungsbewegung heraus. In der deutschsprachigen Edition ist unter anderem die Biographie der 2013 vom türkischen Geheimdienst MIT in Paris ermordeten Revolutionärin Sakine Cansiz erschienen.

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Bild: Am Dienstag waren bereits fünf Privatwohnungen und ein Büro in Thüringen durchsucht worden.


Siehe auch: Soli-Aktion: Solidarität mit #Afrin! – #Antifa Enternasyonal (Antifa International) T-Shirts


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