Enough 14 organisiert keine dieser Veranstaltungen, wir veröffentlichen diese Texte, damit Menschen in den USA und Europa sehen können, was passiert. Dieser Texte werden nur zur Dokumentation veröffentlicht.
Internationale Kampagne zur Verteidigung von Afrin (Global Call for Action) am 24. März
Stoppt den Krieg der Türkei gegen die Bevölkerung Afrins!
Verteidigt Afrin!
Den Widerstand zu unterstützen ist eine historische Pflicht!
Macht mit beim globalen Aktionstag für Afrin am 24. März 2018!
Der völkerrechtswidrige Angriff auf Afrin stellt eine neue Phase im Krieg des türkischen Staates gegen das kurdische Volk dar. Diese Invasion, die auf ethnische Säuberung abzielt, wird vor den Augen der Menschheit durchgeführt. Dieser Angriff wäre ohne die Komplizenschaft der globalen Akteure nicht möglich. Der heroische Widerstand der Kurden im Kampf um Kobane führte zum Abbruch des Friedensprozesses und zu einer Intensivierung des Krieges in den kurdischen Regionen Syriens. In den letzten zwei Jahren kam es in der kurdischen Region der Türkei zu schweren Menschenrechtsverletzungen, die zu Tausenden von Toten und Hunderttausenden Vertriebenen führten.
Jetzt eskaliert der Krieg gegen die Kurden mit dem völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türkei auf syrisches Territorium weiter. Die Kriegsverbrechen gegen das kurdische Volk in Afrin sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Widerstand der Kurden ist der Widerstand der ganzen Menschheit. Lang lebe die Basisdemokratie von Rojava und das Modell des demokratischen Konföderalismus!
Wir fordern die sofortige Umsetzung der Waffenruhe in Afrin und in ganz Syrien gemäß der Beschlüsse des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen; den sofortige Abzug der türkischen Armee, deren Präsenz in Afrin eine eklatante Verletzung des Völkerrechts darstellt; und die volle Einbeziehung der syrischen Kurden und ihrer Organisationen in den UN-geführten Friedensprozess für eine politische Lösung des syrischen Konflikts.
Die Türkei setzt das Blutbad von Afrin fort und verstößt damit gegen die Waffenstillstandsresolution der Vereinten Nationen!
Stoppt den Völkermord und die ethnische Säuberung durch die türkische Armee in Afrin!
Für einen Aktionstag für Afrin am 24. März 2018 auf der ganzen Welt!
ErstunterzeichnerInnen
Dr. Thomas Jeffrey Miley, Dozent für Politische Soziologie, Universität Cambridge, GB; Afrin-Solidaritätsplattform Europa; Estella Schmid, CAMPACC (Kampagne gegen die Kriminalisierung von Gesellschaften), GB; David Graeber, Professor für Anthropologie an der London School of Economics, GB; Stephen Bouquin, Professor für Soziologie, Paris Universität; Federico Venturini, Mitglied des transnationalen Instituts für Sozialökologie (TRISE), Italien; Janet Biehl, Autorin, USA; Joost Jongerden, (Sozialwissenschaftler an der Universität. Wageningen/Niederlande; Rojava Solidarität-Belgien; Barbara Spinelli, Anwältin, Italien; Debbie Bookchin, Journalistin, USA; Joe Ryan, Westminster Kommission für Frieden und Gerechtigkeit, GB; Jonathan Spyer; Julie Ward, Mitglied des Europäischen Parlaments; Kariane Westrheim, PhD, Vorsitzende EUTCC & Universität Bergen; Dr Les Levidow, Autor, GB; Louise Regan, Präsidentin der britischen LehrerInnengewerkschaft NUT; Margaret Owen OBE, International Human Rights Lawyer, GB; Simon Dubbins, Direktor der Gewerkschaft Unite the Union, GB; Noura Raad, Europäisches Netzwerk migrantischer Frauen European Network of Migrant Women- ENOMW, GB; Thomas Schmidt, Generalsekretär Europäische Vereinigung von Juristinnen & Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt, Deutschland; Tony Simpson, Bertrand-Russell-Friedens-Stiftung, GB; Dr Vicki Sentas, Juristische Fakultät, Universität New South Wales, Australien; Fabio Marcelli, Jurist, Italien; Costas Mavrides, Mitglied des europäischen Parlaments; Ana Maria Palacios, FeministAlde, Pays Basque, Frankreich ; Olivier Stein, Netzwerk fortschrittlicher Juristin, Belgien; Marie-Christine Vergiat, Mitglied des europäischen Parlaments ; Georges Henri Beauthier, Jurist, Belgien.
Hinweis: Die auf unserem Blog veröffentlichten Artikel werden ausschließlich zur Dokumentation publiziert.
Original Artikel empfangen viaSubmittedto Enough is Enough.
Die Revolution von Rojava geht durch ihre dunkelsten Stunden. Trotz weltweiter und ruheloser Aktionen von Millionen und unzähligen militanten Aktionen in Solidarität mit dem Widerstand von Afrin haben die Herrscher dieser Welt beschlossen die Revolution und Menschen in Rojava zu vernichten. Heute sind die faschistische türkische Armee und ihre islamistischen Söldner in die Stadt Afrin eingedrungen.
Wir sind nicht schockiert. Wir sind rasend vor Wut. Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir dazu bereit sind alles zu riskieren um diese Revolution zu retten. Jetzt ist es an der Zeit den heroischen Widerstand von YPJ / YPG und den Menschen Afrins auf der ganzen Welt zu verbreiten. Jetzt ist es an der Zeit, die Newroz-Feuer mitten im Herzen der Bestie zu entzünden. In diesen Feuern wird unsere Wut, Entschlossenheit und Hoffnung scheinen.
Jetzt werden wir den Krieg gegen den türkischen Faschismus und gegen alle die diesen unterstützen, auf die Straßen der Metropolen tragen. Wir werden unsere Hoffnungen verteidigen! Wir werden alle angreifen, die Teil dieses Komplotts gegen Afrin sind. Was auch immer notwendig sein wird, wir werden diesen Krieg jetzt stoppen!
Steht auf für Afrin und die Revolution von Rojava!
Tod dem türkischen Faschismus und seinen Kollaborateuren!
Am 20. Januar begann die Invasion des kantons Afrin. Die Region im westlichen teil der demokratischen Förderation Nordsyrien wird gnadenlos von Kampfjets, Artillerie und allen arten modernerwaffen die das Sigel der NATO tragen bombardiert. Um sich selbst die Hände nicht dreckig zu machen und ihre Verluste zu verschleiern nutzt die türkische Armee, jihadistische Milizen für die Angriffe . Diese Milizen waren zunächst teil Al-Qaedas, 2015 kannte man sie als Daesh (IS) und heute stellen sie sich unter die flage der FSA. Die Gewalt bilder die, die Invasoren in Socialmedia posten, deren Schreie die zum Krieg gegen die ungläubigen aufrufen, erinnert uns dass Rojava immernoch den gleichen Feind bekämpft denn sie einst in Kobane und Raqqa besiegt haben. Die Flagge unter der sie diesesmal stehen ist die der zweitgrößte Natoarmee. Dazu kommt noch dass die schwarze Flage des Daesh mehrmals mit der roten türkischen Flagge zusammengesehen wurde. Einige der von den in Afrin widerstandleistenden selbstverteidigungs Kräften getöteten kämpfer, wurden als Daesh Kommandanten identifiziert.
Der faschistische und misogyne Diktator des türkischen Staates, Recep Tayyip Erdogan, hat öffentlich gesagt das durch die Invasion gegen ein autonomes Teritorium in einem suvärenen Land, sie “Afrin ihren wahren besitzern zurückgeben” werden soll. Hinter dieser Scharade steht aber die ethnische Säuberung und ein Genocid gegen das kurdische Volk und andere Minderheiten, die seit Jahren in Afrin leben. Afrin war einer der wenigen territorien das einen relativen Frieden im blutigen syrischen Bürgerkrieg der nun seit 7 jahren andauert, genossen hatte. Viele Familien die vom Krieg vertrieben wurden, fanden in dieser Ragion Zuflucht. Nun versucht Erdogan die instabilität und das leiden des syrischen Volkes sich zum Vorteil zu machen um seine imperialistischen Machtansprüche zu legitimieren. Er träumt davon die Regionen wider zu erobern die einst vom Osmanischem-Reich besetzt waren.
Die internationale Gemeinschaft schliesst ihe augen gegenüber den Hilfe rufen die aus Afrin kommen. Der Abzug der russischen Kräfte die in Afrin stationiert waren gab der Invasion das grüne Licht und signalisiert ihre Komplizenschaft mit dem türkischen Staat. Diese Kompliezenschaft ist jedeoch nicht geringer als die der NATO-Mitgliederstaaten. Diese erlauben es der Türkei westliche Waffen und Technologie zu nutzen um Zivilisten zu massakrieren. Die demokratische Föderation-Nordsyrien war die Hauptkraft im Kampf gegen die Barbarei des IS, jedoch erscheint dies als Irrelevant für eben jene staaten, die seit 2014, jedes Massaker die die Daesh Propaganda übernommen hat bedauerten. am 24.Februar, wurde eine UN-Sicherheitsrats resolution verabschiedet die eine Waffenruhen für gesamt Syrien anordnet. Dies hatte einen Hoffnungschimmer geboten um weitere Massaker an Zivilisten zu verhindern. Nichts desdotrotz, ist das Schweigen gegenüber der Intensivierung der türkischen Angriffe unbestreitbar.
Baschar Al-Assads baath Regime, für seinen Teil, hat seine Unfähigkeit der Agression entgegen zu stehen unterbeweis gestellt, nachdem sie noch erklärt hatte dass sie Niemals die Invasion syrischen Bodens durch die Türkei erlauben würde. Trotz den Besitz von Luftabwehrsystemen die, die Türkische Luftwaffe von bombardierungen abhalten könnte, forderte das Regime die Totale unterwerfung und die Aufgabe der Autonomy an den syrischen Staat. Diese wurde durch den revolutioären den Rojava in den letzten jahren durchlaufen hat, erreicht. Es gibt keinen Zweifel dass diese Invasion das Resultat der übereinkunf von Assad, Russland und der Türkei in Sochi ist. Die syrische arabische Armee hat beschlossen jeden direkte Konfrontation die erdogans Pläne entgegenstehen könnte zu meiden und die syrischen demokratischen Kräfte alleine zu lassen. Ihre Anhängigkeit von Russland und ihre feindschaft der demokratischen Föderation-Nordsyrien gegnüber, erlaubt es den neoosmanischen jihadistischen Kräften Afrin zu besätzen.
Die Situation ist kritisch. Die Besatzungsmacht steht an den Stadtgrenzen, einer Stadt die nichtnur ihren Bewohner zuflucht gibt sondern auch zahlreichen geflüchtetetn die ihre Dörfer wegen der Zerstörung durch türkische bombardierungen verlassen mussten beherbergt. Neben dem massiven Beschuss, gab es Berichte über den einsatz chemischer Waffen, besonders Chlorinegas gegen Zivilisten. Nichts desdo trotz ist dies nicht das gesamte Bild der Zerstörung, für die Zivilbevölkerung lebenswichtige Infrastrukturen werden gezielt angegriffen. Vor einer Woche wurde die Wasser und Stromversorgung der Stadt gekappt, was die Bevölkerung zur Flucht zwingt. Die Belagerung hält an und die Bevölkerung sieht sich mit einem bevorstehendem Massaker konfrontiert. Gestern war es der IS in Kobane, heute ist es der türkische Staat in Afrin.
All diese Fakten zur kenntnis nehemnd, schliesst sich die internationalistische Kommune Rojava den zahlreichen Solidaritätsinitiativen mit Afrin an. Wir rufen jeden dazu auf am Tag der Aktionen und der globalen Solidarität teilzunehmen, so wie es am 1.November 2014 für Kobane stattfand. Wie Kobane widerstanden hat so wird auch Afrin widerstehen, wie Kobane gewonnen hat so wird auch Afrin gewinnen.
#WorldAfrinDay wird am 24. März stattfinden. Solidarität mit Afrin wird überall auf der Welt gehört und gespürt werden, wir werden beweisen das Afrin nicht alleine steht und das demokratische und antipatriarchele Projekt das in Afrin lebt, weltweit verteidigt wird!
#WorldAfrinDay Hoch die internationale Solidarität Biji Berxwedana Afrin!
Heute haben Aktivist*innen ein Transpi in Solidarität mit Afrin am AZ Wuppertal aufgehängt. An der Rückseite des Gebäudes hängt jetzt ein Transparent mit den Text “Biji” Berxwedan Afrin” (Lang Lebe den Widerstand Afrin). Die Besucher*innen der Wuppertaler DITIB Moschee werden dieses Transpi jedes Mal sehen wenn sie die Moschee besuchen. Die DITIB Moscheen in Deutschland werden durch das Erdogan Regime unterstützt.
In den vergangenen Wochen haben Kleriker in den DITIB Moscheen in Deutschland immer wieder für den „heiligen Krieg“ in Afrin gebeten. Die DITIB Kleriker werden durch Erdogan’s Regime ausgebildet und nach Deutschland geschickt. Abgesehen von das Transpi wurden diverse Stauen in Wuppertal aufgehübscht.
Stuttgart: Hausbesuch und Gefährderansprache wegen Solidarität mit Afrin
Überall in Deutschland gehen Menschen gegen den Angriffskrieg der Türkei in Afrin auf die Straße. Der deutsche Staat versucht die AktivistInnen zu kriminalisieren, durch das Verbot von verschiedenen kurdischen Symbolen, Demonstrationsverbote oder auch in Form von Angriffen auf Demonstrationen.
Am 12.03.18, kam es in Stuttgart bei mindestens zwei InternationalistInnen zu sogenannten „Gefährderansprachen“. Bei dem Einschüchterungsversuch bezogen sich die Cops auf eine Internetmobilisierung für Solidaritätsaktionen mit Afrin, die gerade im Rahmen der Proteste gegen den türkischen Einmarschversuch stattfinden. Außerdem machten sie dabei deutlich, dass sie nicht nur die beiden Personen, sondern auch weitere auf dem Schirm haben und unter Beobachtung halten.
Eine weitere Genossin die mehrere Solidaritätskundgebungen angemeldet hatte wurde von der Polizei bedroht, dass wenn anschließende Demonstrationen aus der Kundgebung entstehen sollten, sie allein die Konsequenzen dafür tragen werde.
Die Einschüchterungen und Schikanen reihen sich in die Repression ein, die sich gegen die Afrin- Solidaritätsbewegungen in der BRD richtet. In der aktuellen Phase, in der in Afrin ein entschlossener Widerstand gegen den türkischen Angriffskrieg stattfindet, wächst auch die internationale Solidarität. Mit den Einschüchterungsversuchen will der deutsche Staat die Bewegung spalten und damit die Solidarität mit Afrin schwächen.
Wir lassen uns weder einschüchtern noch spalten!
Jetzt erst recht: Solidarität mit dem Widerstand in Afrin!
Achtet auf Ankündigungen und beteiligt euch an den Solidaritätsaktionen. Jeden Tag finden Kundgebungen oder Demonstrationen statt, ab 17 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz (beim Denkmal).
„Wir protestieren gegen die deutschen Waffenlieferungen an die Türkei!“ – An der Blockade beteiligten sich Mitglieder der kurdischen Jugend und der Interventionistischen Linken.
Heute morgen blockierten ca. ein Dutzend Aktivistinnen und Aktivisten die Rheinmetall- Tochterfirma Pierburg in der Siemensstraße 2 (Berlin-Wedding). An der Blockade beteiligten sich Mitglieder der kurdischen Jugend und der Interventionistischen Linken. Das Haupttor der Fabrik wurde für ca. eine halbe Stunde blockiert. Ankommende LKWs und Autos konnten nicht auf das Fabrikgelände gelangen.
Ein Aktivist erklärte: „Wir protestieren gegen die deutschen Waffenlieferungen an die Türkei! Die türkische Armee und ihre islamistischen Verbündeten ermorden heute mit deutschen Leopard-Panzern von Rheinmetall, G3-Gewehren von Heckler&Koch und Mercedes-Fahrzeugen Zivilisten in Afrin. Der deutsche Staat, die deutsche Regierung und die deutsche Wirtschaft sollten sich schämen! Diese Exporte müssen sofort enden! Wir hoffen, dass noch mehr Menschen in diesem Land sich unserem Protest gegen die deutsche Unterstützung für den Krieg der Türkei im nordsyrischen Kanton Afrin anschließen.“
Das Sicherheitspersonal und einige Angestellte reagierten mit provokativen Äußerungen, bedrohlich nahem Heranfahren mit ihren Autos und abfälligen Bemerkungen. Es kam aber auch zu spontanen Solidaritätsbekundungen durch Passantinnen und Passanten. Die Blockade wurde nach ca. einer halben Stunde durch die Aktivistinnen und Aktivisten beendet.
Hinweis: Die auf unserem Blog veröffentlichten Artikel werden ausschließlich zur Dokumentation publiziert.
Reblogged von ANF Deutsch. Screenshot Heutige Demonstrationen in Solidarität mit Afrin in Deutschland von Enough is Enough.
Der europaweit tätige kurdische Dachverband KCDK-E ruft dazu auf, „in dieser kritischen Phase“ unbedingt auf die Straßen zu gehen und auf demokratische Weise die europäische Öffentlichkeit für die Situation in Efrîn (Afrin, EIE) zu sensibilisieren.
Am 50. Tag der Angriffe des türkischen Staates mit Unterstützung von Al-Qaida-, Al-Nusra- und IS-Milizen auf den nordsyrischen Kanton Efrîn hat sich der kurdische Dachverband KCDK-E mit einem dringenden Aufruf an die Öffentlichkeit gewandt.
In einer heute herausgegebenen Erklärung verweist der KCDK-E auf die Situation in Efrîn. Vor der türkischen Militärinvasion sei die Stadt einer der ruhigsten Orte Syriens gewesen, an dem Zehntausende Menschen aus den umkämpften Gebieten des Landes Zuflucht gefunden hätten. Unter UN-Aufsicht seien dort Flüchtlingslager errichtet worden, so der KCDK-E.
Weiter heißt es in der Erklärung:
„Russland hat den Angriff des türkischen Staates auf Efrîn unterstützt und befürwortet, indem die russischen Soldaten aus Efrîn und Umgebung abgezogen wurden. Die USA haben erklärt, dass die Zusammenarbeit mit den Kurden gegen den IS nur die Ostseite des Euphrat betreffe und sie sich in die Besatzung Efrîns nicht einmischen werden. Somit haben auch die USA deklariert, der türkischen Besatzung zuzustimmen.
Die Vereinten Nationen haben von Beginn an die Massaker an der Zivilbevölkerung, die Bombardierungen von Dörfern und die Zerstörung von Häusern, mit denen eine Fluchtbewegung ausgelöst werden sollte, ignoriert und sich somit zu Komplizen dieser Verbrechen gemacht. Es haben zwei Sitzungen des UN-Sicherheitsrates stattgefunden, um die Zivilisten im Krieg in Syrien zu schützen. Beide Male wurde kein expliziter Beschluss zu Efrîn und der dortigen Zivilbevölkerung gefasst.
Der türkische Staat erhält nicht nur politische Unterstützung von den UN, den USA und der EU. Beim Angriff auf Efrîn werden NATO-Waffen, US-Flugzeuge und deutsche Leopard-Panzer eingesetzt.
Dieser Krieg, den die UN, die USA, Russland und die EU mit Verweis auf ‚türkische Sicherheitsbedenken‘ zu legitimieren versuchen, findet jedoch weltweit Beachtung. An vielen Orten Europas wird das Schweigen gebrochen und auf verschiedene Weise gegen die türkische Invasion protestiert. Während die Staaten diese befürworten, deklarieren die westliche Öffentlichkeit und die Medien eine Unterstützung des kurdischen Volkes gegen die türkisch-islamistische Besatzung. Die Solidarität in der Öffentlichkeit ist durch die ständigen Aktivitäten der Kurdinnen und Kurden in Europa und anderen Teilen der Welt möglich geworden.
Um diese Solidarität zu vergrößern und die europäische Öffentlichkeit, Politiker*innen mit einem Gewissen und Einrichtungen in Bewegung zu versetzen, muss der Einsatz weiter verstärkt werden.
Am 50. Tag der Besatzung stehen die türkische Armee Al-Qaida- und IS-Milizen zwei Kilometer vor der Stadt Efrîn. Seit heute werden die anliegenden Dörfer und die Außenbezirke mit türkischen Kampfflugzeugen und Panzern bombardiert. Wenn die UN und die internationalen Kräfte nicht sofort intervenieren, ist ein Massaker an der Zivilbevölkerung unausweichlich.
Die Bevölkerung Efrîns hat in diesem unter sehr ungleichen Bedingungen geführten Krieg einen heldenhaften Widerstand geleistet und 50 Tage lang gegen die zweitgrößte NATO-Armee gekämpft. In diesem Moment hat sich der Krieg vollkommen auf Efrîn konzentriert und ist in eine kritische Phase getreten. Der türkische Staat plant, Efrîn einhergehend mit Bombardierungen, Massakern und Plünderungen zu entvölkern und anschließend die Besatzung zu vollenden.
Unser in Europa lebendes Volk und seine Freund*innen müssen in dieser kritischen Phase unbedingt auf die Straßen gehen und ihren demokratischen Protest zum Ausdruck bringen, um die europäische Öffentlichkeit in Bewegung zu versetzen. Unser Volk muss seinen von Beginn an gezeigten Einsatz noch mehr verstärken und aktiv bleiben, bis ein Ergebnis erzielt wird.
Efrîn gehört den Menschen aus Efrîn. Dieser Kampf wird weitergehen, bis die türkischen Besatzer und die dschihadistischen Milizen aus Efrîn verschwunden sind.“
Heute werden in Deutschland wieder Demonstrationen in Solidarität mit Afrin stattfinden:
Seit mehr als 6 Wochen müssen wir mit ansehen, wie der türkische Staat zusammen mit islamistischen Gruppen wie ISIS und Al-Qaida Afrin, das westlichste Kanton Rojavas, angreift und besetzt. Auf diesem Vernichtungsfeldzug schrecken die Invasoren weder vor dem gezielten Bombardement von Zivilist*innen, noch vor dem Einsatz chemischer Waffen zurück. Die islamistischen Söldner und faschistischen türkischen Soldaten hinterlassen eine Spur der Verwüstung, plündern, vergewaltigen und morden, sie praktizieren eine ethnische Säuberung des Gebiets von Kurd*innen. Bis jetzt haben mehr als 300 Zivilist*innen und viele Kämpfer*innen ihr Leben gegeben, dutzende Dörfer wurden zerstört und Hunderttausende Menschen mussten ihre Heimat verlassen.
Trotz des entschlossenen Widerstandes der Bevölkerung Afrins und ihrer Verteidigungseinheiten YPG/YPJ/SDF gelingt es der türkischen Armee mit jedem Tag mehr Boden zu gewinnen. Während die türkische Offensive im ersten Monat vorallem im Grenzgebiet des Kantons feststeckte, sind in den letzten Tagen wichtige Kleinstädte wie Raco und Shera von den Angreifern erobert wurden. Ihr Ziel ist Afrin Stadt, der Ort an den sich die Zivilist*innen aus den bisher eroberten Dörfern und Kleinstädten geflüchtet haben.
Ermöglicht wird dies durch den massiven Einsatz modernster NATO-Technologie wie Kampfjets, Artillerie, Panzern und Drohnen. Der faschistisch-islamistische Angriffskrieg gegen Afrin ist nicht nur der Versuch Erdogans die kurdische Freiheitsbewegung zu zerstören; während Russland der türkischen Luftwaffe die Tür öffnet und das syrische Assad-Regime de facto untätig zuschaut, unterstützt die NATO diesen Krieg aktiv mit nachrichtendienstlichen Informationen, militärischer Technologie, Waffen und Munition aus westlichen Fabriken. Die heuchlerischen Mitteilungen aus den Palästen der Macht können nicht darüber hinweg täuschen das dieser Krieg nichts anderes ist als die Abrechnung der Herrschenden mit der Revolution von Rojava. Es ist eine Abrechnung mit dem Versuch dem kapitalistischen System eine selbstbestimmte Alternative aus radikaler Demokratie, Frauenbefreiung, wirklicher Gleichheit der Geschlechter und Sozialer Ökologie entgegen zu stellen.
Als radikale Linke in Europa sollten wir uns der historischen Bedeutung dieser Tage bewusst werden. Der Angriff auf Afrin ist der Versuch das aussichtsreichste revolutionäre Projekt unserer Generation zu zerstören. Die Revolution von Rojava ist nicht nur die einzige bedeutende emanzipatorische Perspektive im Mittleren Osten, sondern auch weltweit einer der letzten verbliebenen Hoffnungsschimmer im Kampf um eine andere Welt.
Wie keine andere Revolution der letzten Jahrzehnte hat uns Rojava inspiriert, uns gezeigt wie radikal und wunderschön der Kampf um die Befreiung einer Gesellschaft sein kann. Der heldenhafte Widerstand von YPG und YPJ in Kobani und die Selbstorganisierung der Bevölkerung unter Initiative der sich selbst befreienden Frauen zog tausende Linke, Anarchist*innen, Sozialist*innen und Feminist*innen in ihren Bann. Weltweit wurde diese Revolution diskutiert, bewundert und mit Solidarität bedacht, Hunderte machten sich auf den Weg nach Rojava und beteiligten sich am Widerstand gegen ISIS und am Aufbau einer neuen Gesellschaft. Trotz aller Widersprüche wurde die Bewegung in Rojava mit ihrer Entschlossenheit, ihrer Verbundenheit zu den Menschen und der konkreten Umsetzung unserer Utopien zum wichtigsten Kristallisationspunkt der weltweiten Kämpfe gegen Kapitalismus, Patriarchat und Rassismus.
Heute steht dieses Projekt mit dem Rücken an der Wand. Der Krieg um Afrin ist für die Revolution in Rojava ein Kampf um Sein oder Nicht-Sein. Wenn Afrin fällt, wird auch Minbij fallen. Mit einem Sieg des türkischen Staates westlich des Euphrats wird auch der amerikanische Imperialismus seine regionale Strategie neu überdenken und eine Übergabe Nordsyriens an, mit der Türkei verbündete, islamistische Milizen unter dem Label der FSA, d.h. ISIS und Al-Qaida/Al-Nusra erwägen. Dies wäre nicht nur der Beginn ethnischer Säuberungen und das blutige Ende der Revolution von Rojava, sondern auch der Auftakt einer neuen Entwicklungsphase des türkischen Faschismus als Nährquelle des weltweiten Islamismus – Erdogans Träumen vom neuen osmanischen Reich mit ihm als Sultan an der Spitze würde niemand mehr entgegen stehen. Die Diktatur nach Innen würde auf jahrzehnte gefestigt, die kolonialistische Expansion nach Außen ausgeweitet werden. Der Mittlere Osten würde noch tiefer ins Chaos von Krieg und Vernichtung getrieben, ohne eine Kraft, die eine emanzipatorische Alternative entwickeln kann.
Das sich die Entwicklungen im Mittleren Osten weltweit und eben auch in Europa direkt auf politische und gesellschaftliche Prozesse auswirken, haben nicht nur die Anschläge von ISIS in den letzten Jahren gezeigt. Der Anstieg von Rassismus, Sexismus und Antisemitismus in den europäischen Gesellschaften, der neue Militarismus und die immer stärker werdenden Rufe nach dem autoritärem Staat und damit das Comeback der radikalen Rechten, stehen damit in direktem Zusammenhang. Wir müssen uns bewusst sein, dass die Bedingungen, unter welchen wir als radikale Linke in den Zentren der Macht kämpfen, auch durch die internationalen Kräfteverhältnisse geprägt sind. Und genauso beeinflussen die politischen Verhältnisse in den Metropolen des Kapitalismus die Bedingungen, unter welchen unsere Freund*innen in Afrin kämpfen.
Noch stehen die Menschen von Rojava, stehen YPG/YPJ/SDF diesen Entwicklungen entgegen. Und dieser Widerstand war bisher nur erfolgreich, weil Menschen sich entschieden haben, alles für ihn zu geben. Allerdings wird es ihnen auf Dauer nicht gelingen sich ohne internationale Unterstützung gegen die brutale Übermacht der angreifenden türkischen Armee und ihrer islamistischen Helfer zu wehren. Aber trotz wochenlanger weltweiter Proteste halten die Staaten von Nordamerika über Europa nach Russland an ihrem grausamen Beschluss, diese Revolution zu beenden, fest und scheinen das Schicksal der Menschen in Rojava besiegelt zu haben. Der Widerstand in Afrin, wird nur erfolgreich sein, wenn wir bereit sind für diesen alles zu geben, und sei es auch das Wertvollste.
Wir werden diesem Unrecht nicht weiter tatenlos zuschauen. Wir werden die Menschen in Rojava und unsere kämpfenden Genoss*innen nicht alleine lassen, denn der Krieg gegen Afrin ist genauso auch ein Krieg gegen uns. Der türkische Angriff gegen Afrin ist ein von der NATO politisch, wirtschaftlich und militärisch getragener Stoß ins Herz unserer revolutionären Kämpfe, Träume und Hoffnungen. Wir werden diesen Krieg dorthin zurück tragen wo er gebilligt, unterstützt, legitimiert und produziert wird. Wir werden die Kosten für diejenigen, die von diesem Krieg profitieren hochtreiben. Wir werden diejenigen zur Verantwortung ziehen, die den Mord an Zivilist*innen gutheißen und als vermeintlichen „Krieg gegen den Terror“ legitimieren. Und wir werden die betäubte europäische Öffentlichkeit aufhorchen lassen, unsere Gesellschaften daran erinnern das wir alle eine Verantwortung für tragen, was die Regierungen in unserem Namen geschehen lassen.
In diesem Sinne rufen wir alle emanzipatorischen Kräfte weltweit dazu auf, die Stille zu durchbrechen und den Menschen von Rojava eine Stimme zu verleihen die von niemandem mehr ignoriert werden kann. Wenn nicht wir, wer sonst wird unsere Gesellschaften an ihre Verantwortungen erinnern können? Die Lage in Afrin ist eine existentielle Bedrohung unser aller revolutionärer Perspektiven – wann, wenn nicht jetzt, ist es an der Zeit alles zu riskieren? Wenn Afrin fällt, wird es zu spät sein. Nur wenn wir alles geben, werden wir alles gewinnen können.
Die bisher gelaufenen Solidaritätsaktionen mit dem Widerstand in Afrin waren richtig und gut, wir grüßen all die Genoss*innen die seit Wochen organisieren, demonstrieren und nächtliche Aktionen durchführen. Es waren wichtige Momente, aber sie reichen nicht aus. In der aktuellen Lage zwingt uns das mörderische Schweigen und die Unterstützung der faschistischen Türkei durch die internationale Gemeinschaft zu anderen Mitteln. Wir müssen von unserem Recht der Selbstverteidigung unserer Hoffnungen Gebrauch machen.
Direkte Aktionen können nicht nur ein konkreter Eingriff in die Kriegs- und Propagandamaschinerie des türkischen Staats und seiner Helfer sein, sondern haben viel mehr noch das Potential auf die außergewöhnliche Dringlichkeit der Situation aufmerksam zu machen. Brennende türkische Botschaften, sabotierte Rüstungsunternehmen und massenhaft ausgeführte militante Aktionen gegen die Symbole kapitalistischer und imperialistischer Herrschaft werden das Schweigen durchbrechen und das Gräuel des türkischen Faschismus nicht länger ignorierbar machen. Das System in Europa lebt davon uns einzubinden und zu betäuben, Konflikte und Widersprüche zu befrieden – lassen wir diese falsche Illusion des sozialen Friedens in Flammen aufgehen. Lasst uns den Herrschenden zeigen, dass wir mit den Menschen in Rojava diesen Angriffen widerstehen werden und die Revolution in Rojava, die auch unsere Revolution ist, mit allen Mitteln verteidigen werden.
Wir rufen dazu auf am Montag, dem 12.3.2018 gemeinsam mit dieser militanten Kampagne überall dort zu beginnen, wo wir die Herrschenden treffen können: Radikal, kreativ und mutig, beteiligt euch und organisiert lokale Aktionen als Auftakt eines Widerstandes der den Mächtigen dieser Welt zeigen wird, dass Afrin nicht alleine ist. Wie die Menschen in Rojava sagen auch wir: „Gemeinsam werden wir kämpfen, gemeinsam werden wir verlieren, oder gemeinsam werden wir gewinnen“.
Afrin wird nicht fallen!
Biji Berxwedana Afrin!
Hoch die internationale Solidarität!
Radikale Zellen im Herzen der Bestie 8.3.2018
Wir werden alle direkten Aktionen in Solidarität mit dem Widerstand in Afrin und mögliche Ziele sammeln auf:fight4afrin.noblogs.org
Update: Die Kundgebung gegen gegen die Repression gegen den kurdischen Verlag findet Morgen, Freitag den 09. März, 2018 ab 10:00 Uhr vor dem Verlagshaus auf die Gladbacherstraße 407a in Neuss statt (also nicht wie unten 11:00 Uhr).
Die polizeiliche Razzia in den Räumlichkeiten des Mezopotamien-Verlags wird am Freitag fortgesetzt. Bisher wurden vier LKW-Ladungen Material beschlagnahmt.
In den Morgenstunden hat die Polizei die Räumlichkeiten des Verlagshauses Mezopotamien in Neuss gestürmt. Auf der Suche nach „verbotenen Dokumenten“ wurden bisher vier LKW-Ladungen Material des Buchverlags beschlagnahmt.
Die Durchsuchung des Verlagshauses, das niemand betreten darf, soll Morgen fortgesetzt werden.
Gegen das repressive Vorgehen der deutschen Bundesregierung gegen kurdische Einrichtungen wird in Neuss am morgigen Freitag um 11.00 Uhr eine Protestkundgebung stattfinden.
Die Polizei durchsucht die Räumlichkeiten des Verlags Mezopotamien in Neuss.
Nach dem Besuch des türkischen Außenministers Mevlüt Çavuşoğlu in Berlin wird die Repression gegen kurdische Einrichtungen in der Bundesrepublik fortgesetzt. Momentan findet im Verlagshaus Mezopotamien in Neuss eine polizeiliche Razzia statt. Da die Durchsuchung noch andauert, liegen bisher keine weiteren Informationen vor.
Der Verlag Mezopotamien gibt Bücher zur kurdischen Befreiungsbewegung heraus. In der deutschsprachigen Edition ist unter anderem die Biographie der 2013 vom türkischen Geheimdienst MIT in Paris ermordeten Revolutionärin Sakine Cansiz erschienen.
SŪNZǏ BĪNGFǍ NR. #43 – 13. Dezember 2022 ALS PDF DATEI: Online lesen (PDF): sunzibingfa43 Print-Version (PDF): sunzibingfa43-print Bonus im PDF: Auszüge aus Souvernirs d’un Révolté von Romain Louvel – Eine Interpertation der Erzählung von Alexandre Marius Jacob Themen in diese Ausgabe: Happiness Is a Warm Gun Kommuniqué Numero Zero Morgen war Schahrivar 1401: Anmerkungen […]
Sunzi Bingfa Redaktion All things are ready, if our mind be so. William Shakespeare Zweieinhalb Jahre Sunzi Bingfa, vierundvierzig Ausgaben. Tausende Seiten geschrieben, übersetzt, lektoriert. Lange Tage, lange Nächte, zu viele Zigaretten, zu viel Koffein, zu wenig geschlafen, recherchiert, gefeilt, immer auf der Suche, müde, erschöpft, stolz. Am Anfang war da dieser Mangel und eine […]
Wir sind post, wir sind autonom, wir sind Anarchist*innen, wir sind Kommunist*innen, wir leisten humanitäre Hilfe in der Ukraine, wir jagen den Aufständen hinter her, wir sind brutale Feminist*innen und passen aufeinander auf, auf der Suche nach Wahrheit und doch desorientiert, wir kämpfen in unseren Nachbarschaften und suchen jede Gelegenheit einen Stein zu werfen. Wir […]
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Auf der ganzen Welt protestieren Menschen zusammen gegen Praktiken und Maßnahmen und Praktiken, die zur Erwärmung unseres Planeten und zur Zerstörung von Ökosystemen führen. Eine sehr wichtige Frage ist bei diesem Thema jedoch: “Sind die Klimastreiks ein wirksames Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels?” Dieser Frage werden wir in diesem Blogartikel […] The post Klimastreiks – […]
Das Fediverse kann als ein Netzwerk von Plattformen erklärt werden. Diese Plattformen arbeiten wie beliebte Social Media Dienste, doch es gibt einen wichtigen Unterschied. Sie gehören allen! Als Beispiel können wir PeerTube, die Alternative zu YouTube oder die Alternative zu Twitter, Mastodon, nennen. Aber können Alternativen zu den starken Social […] The post Das Fediverse […]
Wenn sich vor allem junge Menschen beispielsweise an Klimastreiks beteiligen möchten, halten sie meistens Ausschau nach Organisationen wie Fridays For Future, Global Climate Strike, Extinction Rebellion und anderen. Diese Gruppen stehen an der Spitze der neuen Klimabewegung und sind global aufgestellt. Sie haben Zweigstellen in vielen großen Städten der Welt, […] The post Alternativen zu […]
Die offizielle Definition von Aktivismus beschreibt Folgendes: Aktivismus ist eine Doktrin oder Praxis, die ein direktes, energisches Handeln betont, insbesondere zur Unterstützung oder zum Widerstand gegen eine Seite einer kontroversen Angelegenheit. Aktivismus sind Bemühungen, politische, soziale, ökologische oder wirtschaftlichen Reformen den Rücken zu stärken, diese zu lenken, zu behindern, oder […] The post Willkommen bei […]
Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Aprilrückblick 2026: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit Kurznews, unserer Politik-Satire, einem Gespräch zur aktuellen Situation im Iran, Eindrücke einer Buchvorstellung zu Resilienz und Utopien, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.
Am 28.4. haben wir die Implenia AG in Basel besucht und die Fensterscheiben eingeschlagen. Dies in Solidarität mit den Hungerstreikenden im Ausschaffungsgefängnis Bässlergut.
Am 06.05.2024 wurde unsere Freundin und Genossin Hanna von den Bullen festgenommen und sitzt seitdem hinter Gittern! Durch eine Vielzahl von Bannern und einer kämpferischen Spontandemonstration wurde vorgestern deutlich gemacht dass wir konsequenten Antifaschismus verteidigen und uns weiter für die Freilassung von Hanna einsetzen! Freiheit für Hanna und alle politischen und sozialen Gefangenen! Video der Spontandemonstration: […]
Mehrere 10.000 Menschen beteiligten sich an der revolutionären 1. Mai-Demonstration in Berlin, die dieses Jahr vom Oranienplatz startete und mit einigen Hinternissen zu kämpfen hatte.
Mehrere hundert Menschen protestierten am Samstag 25.04. im Görlitzer Park nicht nur gegen die geplante 24-Stunden-Überwachung mit KI-Unterstützung des Görli und anderer sogenannter "kriminalitätsbelasteter Orte", sondern auch gegen die allgemeine und zunehmende Überwachung und Kontrolle durch Staat und Big-Tech-Konzerne, gegen Gesetzesverschärfungen und die permanente weitere Aushöhlung des Datenschutzes.
Wir danken den Alliierten! Am 08. Mai 1945 kapitulierten die deutschen Truppen. Die Alliierten – Sowjetunion, USA, Frankreich und Großbritannien - siegten somit über den Nazifaschismus. Doch der militärische Sieg bedeutete noch lange nicht den ideologischen. Mit der Besatzung hätte ein strikter Prozess der Entnazifizierung beginnen müssen, aber das geschah nur unzureichend. Während […]
Im Mai, Juni und Juli finden im Rahmen der „AntiRep-Wochen“ der Roten Hilfe Leipzig viele Veranstaltungen zum Thema Repression statt. Es geht z.B. um Spitzel, Hausdurchsuchungen, DNA, Soli-Arbeit und den Umgang mit der ganzen Scheiße.Mehr Infos auf: https://antirepression.noblogs.org/antirep-wochen/
Vor 50 Jahren - am 9. Mai 1976 - wurde sie ermordet. Sie starb in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1976 im Knast Stuttgart-Stammheim. . Menschen, die damals die staatlich verordnete „Selbstmord“-Version in Frage stellten, wurden kriminalisiert. Ulrike ist 1934 geboren . Sie engagierte sich seit 1957 politisch und war Mitglied der […]
Letzte Nacht haben wir der Theodor Heuß-Kaserne der Bundeswehr in Canstatt einen Besuch abgestattet. Die Kaserne wurde schon für die vergangenen zwei Weltkriege genutzt und steht nun auch für die zukünftigen deutschen Kriegspläne zur Verfügung. Massive Aufrüstung und die immer näher rückenden Zwangsrekrutierung von uns Jugendlichen? Dem haben wir was entgegenzusetzen! Das haben […]
In der Nacht des 1. Mai haben wir der Junge-Tat-WG im Eigental bei Kloten ZH einen Besuch abgestattet. In der Nacht des 1. Mai haben wir der Junge-Tat-WG im Eigental bei Kloten ZH einen Besuch abgestattet. Die Hütte der Braunen brauchte nämlich dringend einen neuen Anstrich. Jetzt leuchtet sie rundum in allen Farben! Auch der […]
Am Abend des 2. Mai haben wir uns mit einer Party im Skatepark bei der Bäckeranlage den öffentlichen Raum genommen. Doch obwohl wir am Tag zuvor die Bullen aus dem Quartier gejagt haben, gibt es nichts zu feiern. Der 1. Mai ist ein Kampftag. Das Quartier um die Bäcki ist geprägt von Gentrifizierung und Verdrängung. […]
Am Sonntag, 24. Mai ab 18:00 auf dem Wagenplatz (Uferstrasse 40, Basel) 18:00 Input und Diskussion mit Gefährt:innen aus Deutschland und Frankreich zur Militarisierung des Gesundheitswesens 20:00 Konzerte: Doule et Skuravy (blues/folk/singer-songwriter) 22:00 Karaoke ***Soliabend für den Verein der Interkommunalen Pflege aus Frankreich, welcher über zwei autonome Krankenwagen verfügt und an den Grenzen und bei […]
Nach St.Gallen nun Luzern - die extreme Rechte erstarkt und wagt sich erneut auf die Strasse. Treten wir Massvoll, der Jungen Tat und Co. entschlossen entgegen. Kommt in den antifaschistischen revolutionären Block an der bewilligten Platzkundgebung. Bringt Fahnen und Transpis für einen starken antifaschistischen Ausdruck. 🚩🏴Kein Fussbreit dem Faschismus! 🚩🏴 FERTIG LUSCHTIG - NAZIDEMO VERHINDERN […]
Zur diesjährigen 1. Mai Demo in Aarau haben wir uns als Bande diverser linker Menschen unter dem Namen "revolutionäres 1. Mai Kollektiv Aarau" zusammengetan und zum revolutionären Block aufgerufen. Die vielen Krisen, die es aktuell auf dieser Welt gibt haben den Kapitalismus als Ursache. Denn im Kapitalismus sind wir in allen Bereichen des Lebens gegeneinander […]
Am Donnerstag dem 7.5.2026 gedenken wir denen, ale nicht menr unter uns sina, den Uberlebenden und Hinterbliebenen. Wir nehmen uns den Ni Una Menos-Platz, weil wir wütend sind. Wütend, weil erneut zwei FEMINIZIDE geschehen sind. Wir gedenken den 9 FEMINIZIDEN im Jahr 2026 in der Schweiz, von denen wir wissen. Doch wir wissen auch, dass […]
Eine gesammelte Übersicht zum 1. Mai 2026 auf barrikade.info Aarau Communiqué vom 1. Mai 2026 in AarauZürich: Farbe gegen Google El Pueblo Unido - FLINTAQS kämpfen weltweit für die revolutionäre Perspektive - Heraus zum 1.Mai Heraus zum anarchistischen 1. Mai in Zürich ZH: Politwochenende zum 1. Mai Kampf dem Kapital – für Frieden und Kommunismus!Basel: […]
Drei Anekdoten zu unserem Buch „Wie die Polizei verhört und wie wir uns dagegen verteidigen können». Im Jahr 2022 veröffentlichten wir 2.000 französische und 2.000 deutsche Exemplare der ersten Auflage unseres Buches „Wie die Polizei verhört und wie wir uns dagegen verteidigen können“. Seitdem hat sich der Inhalt unseres Handbuches weiter verbreitet und viele Formen […]
Das KuZeB ist ein nicht-kommerzielles, autonomes Kulturzentrum in Bremgarten AG und soll ein Freiraum und Experimentierfeld für andere und neue Gesellschafts- und Lebensformen sein. Das Ziel ist eine befreite, selbstbestimmte, offene, vielfältige und solidarische Gemeinschaft, in welcher alle freiwillig und gleichberechtigt partizipieren und mitbestimmen. Wir wollen noch Ziele und Utopien haben und unsere Träume leben! […]
Call to action against the International Drone Show in Denmark, Odense! On 3.-4. June 2026 at Hans Christian Andersen Airport, so-called “global players” and local startups will meet and show off their newest death toys. These people who “just do their job” are making machines of “dual use technology”. The technology both makes you dependent […]
Der Autonome 1. Mai in Wuppertal startete viel zu früh um 9:30 beim DGB. Dort wurde auf der Demonstration ein lauter und antiautoritärer Block gebildet, aus dem antifaschistische, anarchistische und kommunistische Parolen gerufen wurden. Auf Transparenten wurde „Lifestyle Teilzeit für Alle!“, „Antifaschismus verteidigen“ und „Free all antifas“ gefordert.Die Demo zog zum Laurentiusplatz, einige Autonome waren […]
09:30 DGB-Demo am Hbf13:00 autonomes Radrennen – Mirker Bahnhof15:00 Straßenfest auf dem Schusterplatz Der 1. Mai ist mehr als nur ein Feiertag, er ist ein Tag des Widerstands. Seit 40 Jahren gehen wir zusammen in Wuppertal autonom und revolutionär auf die Straße. Gegen ein System, das Profite über Menschen stellt. Am 1. Mai geht es […]
Die Welt brennt.Wir ersticken an Nachrichten aus Katastrophen, wir erleben auf der ganzen Welt, wie uns die Selbstbestimmung über unsere Körper, unser Begehren und unser Zusammenleben abgesprochen wird. Wir sehen fast täglich Bilder davon, wie Staaten mit extremer Gewalt darauf reagieren, wenn Menschen sich selbst bestimmen wollen. Wir verfolgen mit Sorge, wie auch hierzulande der […]
Kundgebung vor der JVA in Ronsdorf, am 03.03.2026 um 18 Uhr Kommt am 03.03. mit uns zum Jugendknast in Wuppertal-Ronsdorf. Nele hat Geburtstag und wir möchten solidarische Geburtstagsgrüße über die Knastmauern schicken. Solidarität mit allen inhaftierten Antifas! Im Januar 2026 ist der sogenannte “Budapest-Komplex” Prozess in Düsseldorf gegen 6 Antifaschist*innen, darunter Nele, gestartet. Das Konstrukt […]
Schluss mit der städtisch finanzierten „akzeptierenden Jugendarbeit“ bei den Erdogan-hörigen Moscheevereinen ATIB, DITIB und „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e.V.“ (IGMG)! Graue Wölfe-Vereine verbieten! Offener Brief an die demokratischen Kräfte im Wuppertaler Stadtrat. Tischvorlage für die Ratssitzung am 26.1.2026 Während wir diese Presseerklärung schreiben, kämpfen einmal mehr die kurdischen Kämpfer*innen in Rojava um ihr Überleben. Die […]
Wir sind erstaunt, dass der kritischen Öffentlichkeit die „Selbstkritik“ von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft im Fall der Brandstiftung Normannenstraße ausreicht. Der WDR hat in zwei Formaten ausführlich berichtet: „Die Wuppertaler Polizei räumt im WDR-Gespräch jetzt auch Fehler in einem weiteren Fall von Brandstiftung ein, bei dem ebenfalls Vieles für Daniel S. als Täter spricht.Anfang 2022 brennt […]
Vom 5. bis 7. September alle nach Wuppertal! Kommt zu den Aktionstagen! Alle zusammen gegen Faschismus und Islamismus! AZ bleibt an der Gathe! Seit über 50 Jahren wird in Wuppertal leidenschaftlich für selbstverwaltete Zentren gestritten. Seit über 10 Jahren wird die Existenz des Autonomen Zentrums an der Gathe bedroht. Bedroht, sowohl durch die im Stadtrat […]
Das Bündnis „Gathe für alle“ möchte vor der richtungsweisendenKommunalwahl am 14. September 2025 zur öffentlichen Debatte für den 3.September 2025 19:00 Uhr in die Alte Feuerwache in betroffenen Stadtteil einladen! Wir sind sehr erfreut, dass wir für unsere, nunmehr dritteStadtteilveranstaltung, mit Murat Kayman und Erol Ünal, zweihochkarätige Referenten und gleichzeitige Insider der DITIB und der […]
Kommt vom 5.-7. September nach Wuppertal! Autonomes Zentrum verteidigen! Das erste Septemberwochenende möchten wir vom Bündnis 8. März gerne dem solidarischen Kampf um den Erhalt des Autonomen Zentrums an der Gathe widmen. Die Bedrohung des AZs durch die DITIB und die Stadt Wuppertal bedeutet einen Angriff auf uns alle! Die DITIB steht mit ihrer Nähe […]
„Vom achten Mai auf den neunten im Stammheimer knastjahr sechsundsiebzig ist Ulrike Meinhof gestorben worden. Aus Christian Geissler (k) Maideutsch, Sonderdruck der Christian-Geissler-Gesellschaft e.V.“ Am 9. Mai jährt sich der Tod von Ulrike Meinhof zum 50ten Mal. Auch viele jüngere Menschen haben ihren Namen wohl schon mal gehört. Doch nur wenige kennen ihre Biografie. Eine […]
Eine Konferenz für Gewerkschafter*innen, Umweltaktivist*innen und Mietrebell*innen könnte der Startschuss für einen Widerstand gegen Google, Amazon und Co. werden Mehrere Jahre versuchte die Initiative „Berlin versus Amazon“ die Ansiedlung des AmazonKonzerns im Stadtteil Friedrichshain zu verhindern. Die Proteste hielten sich in Grenzen und der Amazon-Tower wurde 2025 bezogen. Doch jetzt hat die Initiative einen späten […]
BUCHVORSTELLUNG Gigantische Rüstungspakete, ein nach oben offener Wehretat, ein fortwährender Appell an „Kriegstüchtigkeit“: Die BRD opfert die Reste des Sozialstaats und baut diesen zu einem autoritären Sicherheits- und Ordnungsstaat um. Der Arbeitskreis Antimilitarismus hat sich zur Aufgabe gemacht, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen. Er hat einen Sammelband herausgegeben, in dem sich 19 Autor*innen in 21 Beiträgen […]
Ende Januar 2026 veröffentlichten wir den zweiten Recherche-Output zu den „Deutschen Patrioten voran“. Damals war wenig Aktivität der Gruppierung zu verzeichnen. Die Inhaftierung von Mandy Gietz im September 2025 hatte die (eigenständigen) Gruppenaktivitäten fast vollständig zum Erliegen gebracht. Stattdessen waren einige Rückzüge von vorher aktiven Mitgliedern zu verzeichnen und die Orientierung an deutlich aktiveren Gruppen […]
[english below] Nach dem Willen des Berliner Senats soll jetzt der nächste Schritt in eine dystopische Kontrollwelt kommen, für die der Roman „1984“ von George Orwell die Vorlage ist. Nach einer Testphase am Alex, am Kotti, auf der Warschauer Brücke sowie am Görli, soll in der zweiten Jahreshälfe auch im sogenannten kriminalitätsbelasteten Ort (kbO) Rigaer […]
❌ KRIEG BEGINNT HIER ✊ Protest gegen Rheinmetall-Aktionärsversammlung vor der Berliner Waffenfabrik 📅 12.05.2026 🕔 17:00 Uhr 📍 Rheinmetall, Scheringstraße 2, Wedding Rheinmetall profitiert weltweit von Krieg, Aufrüstung und Militarisierung – und feiert am 12. Mai wieder seine stetig steigenden Profite. Während Milliarden in Waffen und Kriegsproduktion fließen, fehlen Gelder für Wohnen, Bildung, Gesundheit und […]
Am 12. Mai und am 2. Juni wird ein weiteres Verfahren gegen einen anarchistischen Gefährten zur „Tag X“-Demo vor dem Amtsgericht Leipzig stattfinden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Landfriedensbruch in Tateinheit mit tätlichem Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in 18Fällen in Tateinheit mit Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel vor. Dies ist kein […]
Am 12.05.26 findet um 10:00 Uhr ein weiterer Prozess am Amtsgericht Leipzig im Kontext des Tag-X-Kessels statt. In den Tagen nach der Urteilsverkündung im Antifa-Ost-Verfahren am 31.05.23 kam es zu mehreren Protestaktionen in Leipzig und es wurde zu einer Großdemo aufgerufen. Die Stadt Leipzig hatte für das gesamte Wochenende alle Versammlungen mit Bezug zum Antifa-Ost-Verfahren […]
Im Jahr 2022 veröffentlichten wir [2.000 französische->https://projet-evasions.org/interrogatoire/] und 2.000 deutsche Exemplare der ersten Auflage unseres Buches „[Wie die Polizei verhört und wie wir uns dagegen verteidigen können“->https://projet-evasions.org/polizeiverhor/]. Seitdem hat sich der Inhalt unseres Handbuches weiter verbreitet und viele Formen angenommen, wie zum Beispiel die von uns durchgeführten [Workshops->https://projet-evasions.org/vortrage/], eine „[Verhör->https://lucas-c.itch.io/blades-in-the-dark-interrogation]“-Erweiterung für das Rollenspiel Blade in […]
In den frühen Stunden des 28. April besuchten wir den REWE Supermarkt an der Ecke Schönhauser Allee/Milastr. in Berlin und zerstörten mit Hammer und Steinen die Scheiben. Es ist nicht irgendein Supermarkt, sondern eines der Testlabore des Lebensmittelhändlers REWE, wenn es um die Einführung neuer Kassentechnologien geht. Vor der Tür steht ein Schild mit einer […]
[english below] Nach dem Willen des Berliner Senats soll jetzt der nächste Schritt in eine dystopische Kontrollwelt kommen, für die der Roman „1984“ von George Orwell die Vorlage ist. Nach einer Testphase am Alex, am Kotti, auf der Warschauer Brücke sowie am Görli, soll in der zweiten Jahreshälfe auch im sogenannten kriminalitätsbelasteten Ort (kbO) Rigaer […]
In 2017, the Koukaki Squatting Community was created. Three abandoned houses were occupied at the streets of 45 Matrozou, 21 Panaitolio and 3 Arvali in the neighbourhood of Koukaki. A neighbourhood, close to the Filopappou Hill and the Acropolis, which was downgraded during the memorandum years [1] and then exploited by tourism and heavily gentrified. […]
We are Rigaer94, a self-organised house in Berlin. The house is one of many that wassquatted in the 90s. Since then, it has been a space that has resisted pacification.Our house is a living archive of over 30 years of movement history and it keeps buildingitself. For years, many people have shaped the house collectively. […]
In the morning of March 24th, a big-scaled police operation happened throughout Germany. Mainly in Berlin, in total 17 appartments and projects got searched by the cops, including the anarchist library Kalabalik in Kreuzberg, L5 Späti in Neukölln and Scherer8 in Wedding. We see this operation of the state as a desperate attempt of showing […]
For our comrades that died for the defense of life For the fighters, that were willing to do the necessary For the comrades, that decided to take life into their own hands For the revolutionaries, that demanded nothing less than everything And for the people, that were kids like you and me For you, Kyriako […]
[deutsch unten] This is a speech we held at different events and demonstrations in the last weeks: We are the R94,We are a house in Friedrichshain.We have been around since the 1990s.We fight against capitalism, colonialism, patriarchy, and all other forms of exploitation and oppression. We fight for spaces where an emancipatory way of life […]
[deutsch unten] The following is a short update about the court dates that have happened. If you want more context regarding the legal situation of Rigaer94, here are links to our recent texts. On October 8th, the decision in the trial against Kadterschmiede and Keimzelle took place at Landgericht II. Once again and as hinted […]
[eng below] Wenn hier die Straßen sprechen könnten, dann würden sie von Diskussionen, begleitet vom blauen Rauch des Tabaks, erzählen und sich dabei mit Schlappen in einen Plastikstuhl setzen. Wenn hier die Straßen sprechen könnten, dann würden sie mit deiner Stimme die Geschichte der kämpfenden Projekte erzählen, der Selbstorganisierung und Breite einer Bewegung bevor, während […]
Von RIGAER 94 bis nach ZONE NEUTRE: HÄUSERKAMPF ÜBERALL English below Heute wurde das Kollektiv Zone Neutre – eine Gemeinschaft von Genoss*innen ohne Papiere – aus dem Gebäude geräumt, das sie seit März 2025 besetzt hatten. Das Haus Dsteht an der Ecke Square de l’Aviation und Boulevard Poincaré in Brüssel.70 Menschen leben dort, darunter 18 […]
Two weeks after the raid, the first of three days of appeal hearings began on September 10 at the Regional Court 2. The lawsuits were directed against the former rent contract owners, individuals who were added to the corresponding lawsuits in the course of the raid in October 2021, against Kadterschmiede and Keimzelle, and against […]