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Eine anarchistische Analyse über die Anarchist*innen im ukrainischen Widerstand gegen die russische Invasion

Eine Gruppe ukrainischer Anarchist*innen, die in Kiew lebt, erklärte, dass sie sich dem breiten Widerstand gegen die russische Invasion angeschlossen hat und ihre eigene Gruppe organisiert – was zu vielen Debatten in anarchistischen Kreisen führte. Solange wir ihre Lebensumstände nicht genau kennen, könnte mensch denken, dass es sich um reine NATO-Befürworter, verwirrte nationalistische Anarchist*innen oder sogar Neonazi-Anhänger*innen handelt. Das sind sie aber nicht! Ihren Erklärungen vor und während des Krieges zufolge wissen sie genau, was die NATO, Kapitalismus, Nationalismus und Imperialismus sind; und sie sind gegen all das. Für mich sind sie einfach eine Gruppe von Genoss*innen, die sich inmitten eines Krieges befinden und versuchen, einen Weg zu finden, ihr eigenes Leben und ihre eigenen Ideen zu verteidigen.

Bild oben: Antiautoritärer Kämpfer*innen von Resistance Committee in der Ukraine.

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Krieg in der Ukraine: Zehn Lehren aus Syrien – im Exil Lebende Syrer*innen berichten, wie ihre Erfahrungen den Widerstand gegen die Invasion beeinflussen können

Im März 2011 brachen in Syrien Proteste gegen den Diktator Bashar al-Assad aus. Assad ging mit der ganzen Macht des Militärs gegen die daraufhin entstandene revolutionäre Bewegung vor, doch eine Zeit lang schien es möglich, dass diese seine Regierung stürzen könnte. Dann griff Wladimir Putin ein und ermöglichte es Assad, zu einem enormen Preis an Menschenleben an der Macht zu bleiben, und sicherte der russischen Macht in der Region ein Standbein. Im folgenden Text denken ein Kollektiv im Exil lebender Syrer*innen und ihre Genoss*innen darüber nach, wie ihre Erfahrungen mit der syrischen Revolution in die Arbeit zur Unterstützung des Widerstands gegen die Invasion in der Ukraine und die Antikriegsbewegung in Russland mit einbezogen werden können.

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Internationalistische Vollversammlung – Gegen Krieg und Faschismus, 10.03. [Berlin]

Berlin. Einladung zur internationalistische Vollversammlung gegen Krieg und Faschismus. Donnerstag, den 10.03.2022, 18:30 Uhr. Mehrgenerationenhaus, Gneisenaustraße 12, Berlin-Kreuzberg.

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Queerfeministischer Stadtrundgang – alles muss mensch selber machen! [Frankfurt am Main]

Frankfurt am Main. Dies ist eine Einladung zum queerfeministischen Stadtrundgang am 8. März. Intersektional, autonom, anarchistisch, den ganzen Tag, das ganze Jahr! Mit den Markierungen machen wir unsere Wut über die bestehenden Kackverhältnisse sichtbar und schaffen Momente des Empowerments. Gleichzeitig verstehen wir sie als Zeichen der Solidarität.

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Solidaritätsfonds für sudanesische Anarchist*innen [Sudan]

Sudan. Wie ihr vielleicht gehört habt, hat die militärische Führung im Sudan Ende Oktober letzten Jahres einen Staatsstreich durchgeführt und die bürgerliche Regierung nach einer Phase der Instabilität nach der Absetzung des Autokraten Omar al-Bashir vor zwei Jahren gestürzt. Seit Dezember 2018 befindet sich das Land faktisch in einer Revolution, doch als Tausende auf die Straße strömten, kam es bei diesem jüngsten Aufstand zu einer Welle der Gewalt von staatlicher Seite.

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Sūnzǐ Bīngfǎ #34 – 07. März 2022

Heute ist der neue Sūnzǐ Bīngfǎ erschienen. Sūnzǐ Bīngfǎ wird vierwöchentlich veröffentlicht.

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Scheiß auf den linken Westzentrismus

Ein Kommentar von Zosia Brom (Freedom News) zum linken Westzentrismus im Zusammenhang mit dem Angriff des russischen Staates auf die Ukraine.

Bild von Jedimentat44, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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Huize Ivicke: Räumung in 3 Monaten – Nutzen wir diese Zeit! [Wassenaar, Niederlande]

Wassenaar. Niederlande. Am Montag (28. Februar 2022) erhielten wir das Urteil im Verfahren der einstweiligen Verfügung gegen den berüchtigten Immobilienspekulanten und Eigentümer von Ivicke, Ronnie van de Putte alias der Slum Lord, und die Stadtverwaltung von Wassenaar.

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Anarchistische Organisierung in Zeiten von Krieg und Krise [Ukraine]

Ein weiteren Beitrag mit Denkanstößen von ein Anarchist*in aus der Ukraine in Zeiten des Krieges. Wir gehen mit einigen Dingen, die in diesem Beitrag gesagt werden, nicht konform. Dennoch sind wir der Meinung, dass es sich um ein interessanter Beitrag handelt. Dieser Beitrag wurde mit Hilfe von Übersetzungstools übersetzt. Wir hoffen, dass ihr uns eventuelle kleine Fehler verzeiht.

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Kundgebung vor Gazprom: Klimaschutz statt Krieg! [Berlin]

Berlin. Junge Antimilitarist*innen und Pazifist*innen der Antimilitaristischen Aktion Berlin (amab) protestieren heute (03. März, 2022, Enough 14) vor der Deutschland-Zentrale des Konzerns Gazprom in der Berliner Markgrafenstraße. Sie forderten die umgehende Schließung der Erdgas-Pipeline Nord Stream 1. Auf Bannern und Schildern zeigten die Aktivist*innen das Gazprom-Logo statt mit Feuerzeug mit einer Rakete und dekorierten damit den gesamten Straßenzug um. Auch Anwohner*innen platzierten die Poster in ihren Fenstern. Außerdem zersägten als Bauarbeiter*innen verkleidete Aktivist*innen symbolisch eine Papp-Pipeline. „Statt weiter aufzurüsten, müssen wir die Geldströme nach Russland stoppen, weil damit der Krieg in der Ukraine finanziert wird“, sagt Jan Hansen Sprecher*in der Antimilitaristischen Aktion Berlin (amab): „Die Pipelines müssen geschlossen und die erneuerbaren Energien ausgebaut werden, damit die Wirtschaft unabhängig vom Öl und Gas der Kriegstreiber*innen und autoritären Machthaber*innen wird.“

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