Wuppertal. 23. Mai. 2020. Redebeitrag von RASH Wuppertal, auf der „Wuppertal von links“ Kundgebung auf dem Laurentiusplatz.
RASH #Wuppertal: Redebeitrag auf der „Wuppertal von links“ Kundgebung auf dem Laurentiusplatz [23. Mai, 2020] weiterlesen
Wuppertal. 23. Mai. 2020. Redebeitrag von RASH Wuppertal, auf der „Wuppertal von links“ Kundgebung auf dem Laurentiusplatz.
RASH #Wuppertal: Redebeitrag auf der „Wuppertal von links“ Kundgebung auf dem Laurentiusplatz [23. Mai, 2020] weiterlesen
Ein Abschiedsgruss an den italienischen Anarchisten Franco Di Gioia weiterlesen„Doch wir Anarchist*innen werden es immer schwierig finden, uns verständlich zu machen. Wir sind keine Partei, welche ins Parlament oder ins Fernsehen geht, um unsere Ideen zu erklären. Wir haben nicht viele Instrumente, die es uns erlauben, Propaganda zu machen, wir haben keine Fernsehkanäle, keine großen Zeitungen, keine finanziellen Mittel, denn wir sind eine Bewegung von freien Menschen, Arbeiter*innen, Arbeitslosen, Student*innen, und wir verbreiten unsere Ideen mit den wenigen Instrumenten, zu denen wir Zugang haben, und mit Taten.“
Di Gioia
Die neue Wirklichkeit
Jemand meinte einmal, die Unterdrückbarkeit des Menschen kenne keine Grenzen. Der Mensch ist ein Gewöhnungstier und nach einem kurzen Schock, scheint er sich an jeden Zustand anpassen und gewöhnen zu können, egal wie erniedrigend und beengend dieser auch sein mag. Eine Weltbevölkerung unter Quarantäne, Regieren per Ausnahmezustand, Verbot jedes sozialen Lebens – und nach einigen Wochen fühlt es sich schon fast normal an. Man gewöhnt sich an die Einschränkungen – an das Home Office ebenso wie an den Verlust der Bewegungsfreiheit. In dieser harten Stunde rücken wir zusammen, zeigen uns einsichtig und zollen der Kanzlerin Respekt, dass sie den Schutz der Gesundheit über den Schutz der Wirtschaft stellt…
Das alltägliche Blutbad der Ausbeutung weiterlesen
Unser Genosse ist heute Morgen (13. Mai) dem spanischen Staat übergeben worden und befindet sich derzeit im Gefängnis von Badajoz (Extremadura). Es geht ihm gut und er ist wie stets stark. Sicherlich wird er 14 Tage in einer vorgeschriebenen Quarantäne bleiben müssen und dann vermutlich in ein anderes Gefängnis verlegt werden. In dieser Hinsicht werden weitere Informationen folgen.
Der anarchistische Genosse Gabriel Pombo da Silva von Portugal an Spanien ausgeliefert weiterlesen
UPDATE: Nachdem Regierungskreise in den letzten Wochen wiederholt darauf bestanden den EU-China-Gipfel in Leipzig wie geplant stattfinden zu lassen, teilte nun der deutsche Regierungssprecher am 03.06.20 mit, dass der Gipfel verschoben wird.
Eine neuer Termin soll schnell gefunden werden. Leipzig soll weiterhin Tagungsort bleiben. Die Einsicht, dass auch Staats- und Regierungschef*innen, sowie mehrere tausend Mitarbeiter*innen und Journalist*innen bei einer solchen Veranstaltung nicht vor dem Coronavirus geschützt werden können, brauchte einige Zeit. Wichtig war es der Deutschen Regierung und dem Europäischen Rat wohl auch, dass es nicht so aussieht, als ob die Verschiebung des Gipfels etwas mit den aktuellen Entscheidungen der chinesischen Staatsführung zu tun hat. Trotz des neuen Sicherheitsgesetzes für Hongkong wurde nur noch stärker an dem Treffen festgehalten.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Trotz des ungewissen Datums halten wir daran fest:
Wenn es soweit ist, kommt nach Leipzig um mit uns zusammen den Gipfel anzugreifen! Den Herrschenden keine Ruhe – nicht hier in Leipzig und nicht anderswo! Nein zum EU-China-Gipfel!
Weitere Infos folgen. Die Vorbereitungen gehen weiter!
https://keingipfel.noblogs.org/post/2020/06/06/gipfel-verschoben/
Aufruf von „Kein Gipfel“, zu Aktionen gegen den EU-China-Gipfel in Leipzig, vom 13. September bis 15. September 2020 (verschoben).
Gegen den #EU – #China-Gipfel in #Leipzig weiterlesen
Am Samstagabend griffen die Bullen Menschen an, die gerade auf dem Kallithea-Platz saßen, und jagten sie mit Knüppeln und Chemikalien durch die engen Straßen von Ano Poli (Thessaloniki). Gleichzeitig werden die Schulen in Betrieb genommen, die Arbeiter*innen werden jeden Morgen in Massentransportern zusammengepfercht, um zu Arbeitsplätzen zu fahren, an denen sie so gut wie nichts verdienen, große Geschäfte haben geöffnet, und es wurde gerade bekannt gegeben, dass die Bars früher als erwartet öffnen werden, zwei Tage nach dem Fest des Bürgermeisters Bakoyiannis auf dem Omonoia-Platz in Athen, zu dem sich dreimal so viele Menschen versammelten wie in Ano Poli. Der Staat zeigte, dass seine Dreistigkeit so außer Kontrolle geraten ist, dass die Polizei zum Angriff auf die Menge geschickt wurde und mindestens einer Person Kopfverletzungen zugefügt hat. Natürlich wurden während des Bürgermeisterfestes in Omonoia keine Warnungen an die Organisator*innen ausgesprochen und es kam zu keinerlei Kopfverletzungen. Vor den schicken Cafés in der Stadt, die in ihren Außenbereichen Partys mit Hunderten von Besucher*innen veranstalteten, haben die Bullen nur sehr freundliche Verwarnungen ausgesprochen.
#Thessaloniki, #Griechenland: Der Polizei-Abschaum verkörpert die grenzenlose Dreistigkeit der Staatsmacht weiterlesen
Am Dienstag haben wir mit einem FAU-Gewerkschafter*in über der Streik der Erntearbeiter*innen in Bornheim gesprochen.
Enough Radio: Interview mit FAU-Gewerkschafter*in über den anhaltenden Streik der Erntearbeiter*innen in #Bornheim weiterlesen
Pandemie Kriegstagebücher – Erinnern weiterlesenDer Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Albert Camus
Wuppertal. Eine vierte Erklärung von einigen Aktiven des Enough Info-Cafés zu Zeiten des Coronavirus. Wie erwartet gefiel unsere vorherige Erklärung nicht allen. Aber das war nicht wirklich überraschend. In der vergangenen Woche starteten wir ein gegenseitiges Hilfsprojekt (Mutual Aid) mit dem Cars of Hope Kollektivs, und es lief ziemlich gut.
Über das Enough Info-Café in Zeiten des #coronavirus Teil 4: „Eine inspirierende Woche“ weiterlesen
(La Paz, 17. März 2020, Radio Deseo).- Ich habe Corona. Denn auch wenn es scheint, als sei die Krankheit noch nicht in meinem Körper angekommen, hat sie bereits Menschen erreicht, die ich liebe. Weil das Coronavirus die Städte durchwandert, die ich in den vergangenen Wochen besucht habe; weil das Coronavirus wie mit dem Fingerschnipsen alles, absolut alles, verändert hat, als sei ein Wunder, besser, eine Katastrophe eingetreten, eine Tragödie ohne Heilmittel. Egal wo du hinkommst – es war schon vor dir da. Heutzutage lässt es sich an nichts denken, ohne das Virus mit einzubeziehen. Es scheint, als hätte nicht nur ich Corona. Nein, wir alle haben Corona. Alle Institutionen, alle Länder, alle Stadtteile und alles, was wir tun.
„Ungehorsam, dank dir werde ich überleben“ weiterlesen