Lesbos. Griechenland. Ein offener Brief von Menschen aus Moria 2.0 an alle Europäerinnen und Europäer.
Lesbos – Offener Brief: Weihnachtsgruß aus Moria 2.0 weiterlesen
Lesbos. Griechenland. Ein offener Brief von Menschen aus Moria 2.0 an alle Europäerinnen und Europäer.
Lesbos – Offener Brief: Weihnachtsgruß aus Moria 2.0 weiterlesen
Eine Erklärung der Anarchistischen Initiative Ljubljana zur Situation in Slowenien in Zeiten des Corona-Virus.
Anarchistische Initiative Ljubljana: Produzieren, konsumieren, gehorchen! weiterlesen
Frankreich. Seit ein paar Tagen inszenieren die Medien einen Fall von „Terrorismus“, der als „ultralinks“ bezeichnet wird. Am frühen Morgen des Dienstag, den 8. Dezember, gerade nach einem Wochenende, das von einer sehr starken Mobilisierung gegen das „globale Sicherheitsgesetz“ geprägt war, wurden 7 Personen in mehreren Städten verhaftet und 5 nach 4 Tagen in Polizeigewahrsam unter einem „antiterroristischen“ Regime für ein „gewalttätiges Aktionsprojekt“ inhaftiert.Zwei Tage zuvor hatte Macron dazu aufgerufen, „die schwarzen Blöcke“ mit allen notwendigen Mitteln zu brechen. Kurz darauf lobte ein Abgeordneter von En Marche (Auf dem Marsch) „die Professionalität der Polizeibeamten und der Teams der DGSI“ und fügte hinzu, dass „jeder Terrorismus mit der gleichen Entschlossenheit bekämpft werden muss“. Diejenige, die aus der islamistischen Ideologie stammt, sowie diejenige, die aus der „ultra-linken“ Bewegung stammt. Eine schöne Show, gut organisiert, mit dem Ziel, Repression zu legitimieren. Und um eine „ultralinke“ Vogelscheuche wiederzubeleben.
Frankreich: Haben Sie „Terrorismus“ gesagt? Haben Sie „ultralinks“ gesagt? weiterlesen
Bosnien. Einige hundert Meter von der Besetzung entfernt sah ich ein paar Männer neben einem kleinen Feuer kauern. Ich ging zu ihnen hin und sie luden mich sofort ein, mich zu ihnen zu setzen. Einer bereitete einen „Stuhl“ für mich vor, mit irgendeinem runden Müll-Ding, das sie hier gefunden hatten, und legte mit viel liebevoller Mühe so etwas wie einen Lappen darüber. Sie waren gerade mit dem Kochen fertig und luden mich in ihren kleinen Schuppen ein, den sie für einige Zeit von einem „netten muslimischen Mann“ nutzen konnten. „Iss, iss!“, sagten sie mir und reichten mir etwas von dem Brot, welches sie in einer Pfanne auf dem Feuer zubereitet hatten.
Bosnien: Gegenüber anderen so einladend und selbst nirgends willkommen – Ein Blick in das alltägliche Leben einer Gruppe von Menschen auf der Flucht weiterlesen
Innsbruck. Österreich. Am 19.12.2020 blockierten rund 30 Aktivist*innen mehrere Straßen in der Innsbrucker Innenstadt, um auf die unmenschlichen Bedingungen im Abschiebelager Bürglkopf aufmerksam zu machen. Zudem kritisieren die Demonstrant*innen lautstark die letzlich durchgeführten Deportationen von geflüchteten Menschen nach Afghanistan, Russland und Nigeria.
Blockade Innsbruck 19.12.2020 – Rückkehrzentren schließen! weiterlesen
Athen. Griechenland. Trotz des allgemeinen Polizeistaats, den der Staat und die Bosse versuchen, jedem Quadratzentimeter der Stadt aufzuerlegen, des Demonstrationsverbots und des Versammlungsverbots, gingen Genoss:innen, einer neben dem anderen, am Montag, den 21. Dezember, hinaus und machten eine Nachbarschaftsdemonstration gegen die staatliche Entführung von Errol.
Athen: Demo als Reaktion auf die Abschiebung von Errol [Video] – Aufruf zu einer Aktionswoche in Solidarität mit dem anarchistischen Genossen Errol weiterlesen
Genossen und Genossinnen, in Griechenland und im Ausland,
im Mai 2020 hat der Solifonds einen internationalen Aufruf zu seiner finanziellen Unterstützung gestartet. Umgeben von generellen Bewegungs- und Versammlungseinschränkungen, der Räumung öffentlicher Orte und des Verbots jeglicher öffentlicher Aktionen, ist es der Struktur des Fonds buchstäblich unmöglich, ihre geplanten Aktionen zu realisieren: Die Veranstaltungen, Konzerte, Festivals und Buchbasare, die jedes Jahr stattgefunden haben und die hauptsächliche Einnahmequelle darstellten. Das Geld der Struktur, mit dem jeden Monat 25 Gefangene unterstützt werden, reicht nicht mal mehr einen Monat und es stand die Möglichkeit im Raum, dass wir die monatliche Summe, die wir jedem/r Gefangene monatlich schicken, noch weiter reduzieren müssen (was ohnehin in der Vergangenheit schon passiert ist). Wir waren gleichzeitig beunruhigt, dass wir im schlimmsten Fall aufgrund unserer geringen Einnahmen die finanzielle Unterstützung komplett einstellen müssen.
Griechenland: Finanzielle Unterstützung für den Solifonds für gefangene und verfolgte Kämpfer*innen weiterlesen
Es gibt Zeiten, in denen man innehält, um sich dieses System anzuschauen, und man bekommt ein seltsames Gefühl. Das Gefühl ist ähnlich wie in einem Traum, wenn die Abfolge der Dinge mit einer Absurdität geschieht, die sowohl beunruhigend als auch natürlich ist. In einem Moment der Klarheit sagt man sich, dass es keinen Sinn hat, dass die Dinge so geschehen, und man zögert, aber die Ereignisse laufen auf Hochtouren, und man kann sich nur anpassen, sich sagen, dass es so sein muss, dass, wenn der Rest sich normal verhält, es normal sein muss, und dass man die Verwirrung, die in den Magen gelangt, überwinden wird.Es ist kein Zufall, dass während der revolutionären Welle, die 1917 begann, der Mechanismus der Entfremdung in der künstlerischen Avantgarde auftaucht. Es ist auch nicht so, dass viele derer, die sie in Gang gesetzt haben, wie Maiakovski, Einsenstein oder Brecht, ihre Tätigkeit direkt mit den Hoffnungen auf die Weltrevolution verknüpft hätten. Dieser Mechanismus, der darin besteht, die Trägheit zu durchbrechen, mit der der Empfänger die Informationen annimmt, die auf ihn zukommen, ihn zu verrücken und in ihm ein Gefühl der Fremdheit angesichts dessen, was er beobachtet, zu erzeugen, wurde in dem Versuch eingesetzt, ihn aus der Passivität herauszuholen und seinen Blick zu verändern: um ihn darauf vorzubereiten, so könnte man sagen, die neue Welt zu sehen, die geboren wurde.
Grupo Barbaria: Eine Welt, die verschwunden ist weiterlesen
Im Juli 2017 fand der G20-Gipfel in Hamburg statt. Zehntausende haben dies zum Anlass genommen, um gegen die kapitalistischen Verhältnisse zu protestieren. Dabei haben sie sich weder von Verbotszonen noch von massiver Polizeigewalt abschrecken lassen. Am 06.07.2017 wurde auf der Straße „Rondenbarg“ in Hamburg ein Demonstrationszug durch die für Gewaltausbrüche bekannte Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) Blumberg der Bundespolizei zerschlagen. Durch den Angriff der BFE wurden viele Demonstrierende verletzt, 14 von ihnen schwer.
Prozessbeginn Rondenbarg: Sondersendung „Gemeinschaftlicher Widerstand“ [Podcast] weiterlesen
Der lange Weg von Abid Khan. Ein Weg voller Polizeigewalt und Repression.
„Diese Geschichte handelt von illegalen Grenzüberschreitungen“ – Abid Khan’s Erfahrungen weiterlesen