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No Border Kitchen #Lesvos: Neuer Pakt zu Migration und Asyl wird ein Alptraum werden

Lesbos. Griechenland. Erklärung von No Border Kitchen Lesvos zum „Neuen Pakt zu Migration und Asyl“.

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Stimmen aus #Moria: Mohammed

Lesbos. Griechenland. Der folgende Text ist aus der Perspektive Mohammeds geschrieben, der zehn Monate lang in Moria „gelebt“ hat und die von ihm gefundenen Worte mit uns teilen möchte. Wir haben uns bei der Übersetzung an der Originalversion orientiert, die nicht in perfektem Englisch ist, aber es ist deutlich zu verstehen, was Mohammed uns sagen will…

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#Moria, eines Tages werden wir dafür bezahlen: Die qualvollen Schreie der Migrant:innen, die von Riot-Cops mit Tränengas angegriffen werden [Video]

Lesbos. Griechenland. Als sie mit den Schrecken des Krieges und der Gewalt konfrontiert waren, haben wir sie im Stich gelassen, so dass sie gezwungen waren, die Orte, an denen sie lebten, zu verlassen. Als sie die Grenzen überquerten, um nach Europa zu fliehen, haben wir sie auf unbestimmte Zeit in überfüllten Lagern am Rande des Kontinents, wie auf der Insel Lesbos, eingepfercht und ihnen verboten, sich innerhalb Europas frei zu bewegen. Als die Pandemie kam, sperrten wir sie fast 5 Monate lang wie Gefangene in den Lagern ein. Als eines dieser überfüllten Lager in Moria (das für 3.000 Menschen gebaut wurde, während es 13.000 Menschen beherbergte) vollständig ausgebrannt war, schickten wir eine Armee von Bereitschaftspolizist:innen, um sicherzustellen, dass sie die Insel Lesbos nicht verlassen konnten. Als sie versuchten, nach Mytilene, der Hauptstadt der Insel, zu ziehen, um Nahrung und Wasser zu holen, versperrten wir ihnen den Weg mit Dutzenden von Bereitschaftspolizist:innen und örtlichen Rassist:innen. Als sie über den Mangel an Hilfe frustriert waren, protestierten sie, weil sie absichtlich ausgehungert wurden, um dann gezwungen zu sein, in ein Lager umzuziehen, wo sie als Gegenleistung für Nahrung und Wasser inhaftiert werden, wir haben ihre kleinen Kinder und ihre älteren Menschen mit Tränengas angegriffen, wir haben sie alle mit Tränengas angegriffen.

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No Border Kitchen #Lesvos: Nach dem Brand – Keine neuen Lager, keine (neuen) Zäune, keine (neuen) Grenzen!

Lesbos. Griechenland. 13. September. 2020. Eine weitere Erklärung von No Border Kitchen Lesvos nach dem Brand in Moria.

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#Lesbos nach dem Brand in #Moria: Statt Essen und Wasser serviert die Polizei Tränengas zum Frühstück

Lesbos. Griechenland. 13. September. 2020. Ein Bericht vom Dunya Kollektiv nach dem Brand in Moria auf Lesbos.

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Riot Turtle nach dem Brand in #Moria: „Wenn europäische Politiker:innen über Freiheit sprechen, sprechen sie über ihre Freiheit, Nicht-Europäer zu unterdrücken.“

Die Gräueltaten auf der Balkanroute und im Mittelmeer sind seit Jahren ein täglicher Praxis, und jeder in Europa weiß das. Nun ist Moria abgebrannt, und es war kein Unfall. Ein persönlicher Bericht über die Balkanroute: An europäische Politiker:innen zu appellieren macht keinen Sinn.

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Erklärung No Border Kitchen #Lesvos: #Moria ist abgebrannt

Lesbos. Griechenland. Erklärung der Genoss:innen von No Border Kitchen Lesvos, nach dem Brand in Moria.

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#Lesbos: Zweiter Hungerstreik im Abschiebegefängnis von #Moria in diesem Jahr

Lesbos. Griechenland. Am 26. August 2020 traten etwa 60 überwiegend arabischsprachige Häftlinge im Abschiebegefängnis von Moria (PRO.KE.K.A.) in den Hungerstreik. Seit dem 5. März ist Griechenland aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht mehr in der Lage, Abschiebungen in die Türkei durchzuführen. Die Gefangenen wurden 174 Tage lang ihrer Freiheit beraubt, während derer eine Abschiebung – der einzige Grund für ihre Inhaftierung – unmöglich war. Sie werden ohne Rechtfertigung unter Bedingungen eingesperrt, die sie zur Verzweiflung treiben sollen.

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Festung Europa: Gefangen im Niemandsland

Während u.a. die CDU und SPD gestern in Wuppertal gegen rechte Gewalt auf die Straße gingen, wurden an der EU Außengrenze Geflüchtete mit Tränengas beschossen, geschlagen und mit Warnschüssen eingeschüchtert. 2016 war neben Erdogan, auch Merkel maßgeblich an dem EU/Türkei Deal beteiligt. Die SPD hat es damals als treuer Koalitionspartner mitgetragen und tut dies auch heute noch. Schon damals wurde gewarnt, dass Erdogan die Geflüchteten als Druckmittel einsetzen würde.

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#FreeTheMoria35 Solidarität mit den #Moria 35 und den Petrou Ralli Strafprozessen

Hinweis: Die auf unserem Blog veröffentlichten Artikel werden ausschließlich zur Dokumentation publiziert.

Reblogged von: Refugee Accommodation and Solidarity Space City Plaza

Für ein würdiges Leben zu kämpfen ist ein Recht, keine Straftat!

Das City Plaza (Geflüchteten Unterkunft und Solidaritäts Zentrum) erklärt seine Unterstützung und Solidarität mit den 35 Asyl-Bewerber*innen aus dem Moria Geflüchteten Camp auf Lesvos, die am 18ten Juli 2017, in Folge von friedlichen Protesten ungerechtfertigt festgenommen worden, ebenso wie mit den 8 Asyl-Bewerber*innen aus dem Petrou Ralli Gefangenenlager. Diese waren bei dem Versuch mit der Lager Leitung über die Haftbedingungen zu sprechen extremer Polizei Gewalt ausgesetzt und erwarten nun ein Verfahren.

An dem zweiten Tag eines Protests an dem Hunderte Insassen des Moria Hotspots auf Lesvos teilnahmen, intervenierte die griechische Polizei gewaltsam und nutzzte Tränen gas um die friedliche Mobilisierung aufzulösen. Diese Intervention war so gewaltsam, dass Amnesty International und andere Menschenrechtsorganisationen sofort ein Statement veröffentlichten, dass den exzessiven Gebrauch von Gewalt seitens der griechischen Polizei verurteilte. Die Polizei führte in Folge dessen eine Razzia in dem afrikanischen Sektor Morias durch, in dem die Lebensbedingungen die schlimmsten des gesamten Camps sind, und verhafteten 35 Bewohner*innen die für ihre Versuche Opposition gegen die inhumanen Haftbedingungen laut zumachen bekannt sind. Diese sind seit dem inhaftiert (in Chios und Athen) und erwarten ihr Verfahren am 20ten April 2018 in Chios.

Laut des Legal-Teams die die Moria 35 vertreten, nahmen einige der Angeklagten weder teil an den friedlichen Protesten, noch waren sie vor Ort als die Polizei eingriff. Die Moria 35 wurden alle den gleichen Anklagen unterworfen, darunter Brandstiftung, Widerstand gegen Festnahme, versuchte Angriffe, Ausschreitungen, Beschädigung von Brivateigentum und Störung des öffentlichen Friedens. Dies impliziert, dass diese Verhaftungen durchgeführt wurden um Geflüchtete einzuschüchtern und daran zu hndern, sich gegen die Lager Bedingungen auszusprechen und nicht auf Grundlage einzelner Handlungen der Angeklagten. Diese Prozesse sind nicht nur unfair: sie werden genutzt als exemplarische Bestrafungen um andere Geflüchtete in Moria davon abzuhalten, sich gegen die fürchterlichen Bedingungen zu wehren und sie zu bekämpfen. Die Situation wurde von der „Free Moria 35“ Kampagne konstant angeprangert, in der die Ungerechtigkeit dieser Verhaftungen und der Gewalt durch die griechische Polizei hervorgehoben wird. Das City Plaza (Refugee Accomodation and Solidarity Space) prangert außerdem die ungerechten Verhaftungen der 8 Asyl-Bewerber*innen in dem Gefangenenlager Petrou Ralli an. Am 31ten Mai 2017, haben Geflüchtete die in dem Lager festgehalten wurden gebeten mit der leitung zu sprechen um über ihre Haftprozesse informiert zuwerden. Anstatt ihnen diese Anfrage zu gewähren, führte die griechische Polizei einen gewaltsamen Angriff durch, der zu mehreren Krankenhausaufenthalten führte. Um dieses ungerechtfertigte Brutalität zu vertuschen, fabrizierten die involvierten Beamt*innen ein Verfahren gegen die Geflüchteten und behaupteten diese hätten versucht aus der Haft zu entkommen und hätten sich dabei selbst verletzt. Seit dem befinden sie sich im Gefängnis und erwarten ihren Prozess am 27ten April 2018 in Athen, die Anklagen beinhalten Widerstand gegen Autoritäten, versuchter Angriff und mitführen gefährlicher Gegenstände.

Die Moria 35 und die Petrou Ralli 8 werden dafür bestraft sich gegen die schrecklichen Bedinungen der Festung Europa aufzulehnen und ein Grenz Regime anzufechten, welches sich auf systematische Inhaftierung und die Unterzeichung von Deals stützt, die darauf abzielen Geflüchtete in inhumane Grenzzonen wie die auf Lesvos seit dem EU-Türkei Deal ungerechtmäßig festzusetzen. Diese Prozesse sind Teil einer größeren Strategie die die schrecklichen Erfahrung Geflüchteter und ihre politischen Kämpfe nach Gerechtigkeit und das Recht auf Bewegung zum Schweigen und auslöschen soll.
Das City Plaza steht in Solidarität mit den Geflüchteten der Moria 35, den Petrou Ralli 8 und allen anderen Geflüchteten die um ihre Rechte kämpfen!

Wir rufen alle solidarischen Kollektive in Griechenland und überall in der Welt auf mit den Geflüchteten dieser zwei wichtigen Verfahren zu stehen, auf Chios am 20ten April und in Athen am 27ten April. 

Refugee Accommodation and Solidarity Space City Plaza

Athen, Griechenland


Cars of Hope ist über den ganzen Monat April auf Lesbos um dort zusammen mit Geflüchteten zu arbeiten. Sie brauchen dabei eure Unterstützung. Sie auch: Interview Cars Of Hope über #Lesbos: „Eine Politik, die der Abschreckung neuer Flüchtlinge dienen soll“

Ihr könnt die Arbeit vom Cars of Hope Kollektiv mit eine Spende Unterstützen:

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Aktuelle Crowdfunding Kampagne “Ostern hinter Stacheldraht”