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Eine anarchistische Analyse über die Anarchist*innen im ukrainischen Widerstand gegen die russische Invasion

Eine Gruppe ukrainischer Anarchist*innen, die in Kiew lebt, erklärte, dass sie sich dem breiten Widerstand gegen die russische Invasion angeschlossen hat und ihre eigene Gruppe organisiert – was zu vielen Debatten in anarchistischen Kreisen führte. Solange wir ihre Lebensumstände nicht genau kennen, könnte mensch denken, dass es sich um reine NATO-Befürworter, verwirrte nationalistische Anarchist*innen oder sogar Neonazi-Anhänger*innen handelt. Das sind sie aber nicht! Ihren Erklärungen vor und während des Krieges zufolge wissen sie genau, was die NATO, Kapitalismus, Nationalismus und Imperialismus sind; und sie sind gegen all das. Für mich sind sie einfach eine Gruppe von Genoss*innen, die sich inmitten eines Krieges befinden und versuchen, einen Weg zu finden, ihr eigenes Leben und ihre eigenen Ideen zu verteidigen.

Bild oben: Antiautoritärer Kämpfer*innen von Resistance Committee in der Ukraine.

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Krieg in der Ukraine: Zehn Lehren aus Syrien – im Exil Lebende Syrer*innen berichten, wie ihre Erfahrungen den Widerstand gegen die Invasion beeinflussen können

Im März 2011 brachen in Syrien Proteste gegen den Diktator Bashar al-Assad aus. Assad ging mit der ganzen Macht des Militärs gegen die daraufhin entstandene revolutionäre Bewegung vor, doch eine Zeit lang schien es möglich, dass diese seine Regierung stürzen könnte. Dann griff Wladimir Putin ein und ermöglichte es Assad, zu einem enormen Preis an Menschenleben an der Macht zu bleiben, und sicherte der russischen Macht in der Region ein Standbein. Im folgenden Text denken ein Kollektiv im Exil lebender Syrer*innen und ihre Genoss*innen darüber nach, wie ihre Erfahrungen mit der syrischen Revolution in die Arbeit zur Unterstützung des Widerstands gegen die Invasion in der Ukraine und die Antikriegsbewegung in Russland mit einbezogen werden können.

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Scheiß auf den linken Westzentrismus

Ein Kommentar von Zosia Brom (Freedom News) zum linken Westzentrismus im Zusammenhang mit dem Angriff des russischen Staates auf die Ukraine.

Bild von Jedimentat44, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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Ein Fazit zu den letzten Sponti- Versuchen, die über Signal mobilisiert wurden! [Leipzig]

Leipzig. Dieser Text ist aus Leipziger Perspektive geschrieben, bezieht sich auf vergangene Spontis in der Stadt und die Einladungspolitik zu diesen per Smartphone-Messengerdienst Signal. Vieles lässt sich auch auf andere Städte übertragen und darf dort auch gerne verbreitet werden!

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Schweden – Was aus dem Sonderweg zu lernen ist – Was bleibt von der schwedischen Corona-Politik?

Staaten sind eine zentrale Quelle von Ausbeutung, Unterdrückung, milliardenfachem Elend, Rassismus und einer nicht endenden Kette von Kriegen. Das gilt auch für Schweden.

Bild: Stockholm während der Pandemie, Dezember 2020. / Frankie Fouganthin (CC BY-SA 4.0)

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Es bleibt kompliziert!

Da die Debatte zu den rechtspopulistisch dominierten Protesten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen in verschiedenen Städten sehr unterschiedlich ausgeprägt ist, hier ein einzelnes Statement aus einem lokalen Kontext in Jena zur Diskussion.

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Eine anarchistische Ablehnung der COVID-Kulturkampf

Zu Beginn der Pandemie behauptete der Staat, Masken seien nutzlos, was jedoch auf die Knappheit und die Weigerung der Regierung zurückzuführen war, den freien Markt zu regulieren, um die Folgen der Pandemie zu lindern. Als es den Unternehmen gelang, die Nachfrage zu befriedigen, änderte sich die Sichtweise. Infolgedessen sind vermutlich viele Menschen unnötigerweise gestorben.

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Kapitalismus ist keine Verschwörungstheorie

In diesem Text über die linke Umgang mit den staatlichen Corona Maßnahmen gibt es einige Punkte, die wir nicht teilen. Aber wir teilen die Stoßrichtung dieses Textes. Vor allem die Art und Weise, wie viele Linke den Rechten Platz gelassen haben, damit die Rechten die Corona-Proteste an sich reißen konnten. Kritik an staatlichen Corona-Maßnahmen oder eine Impfpflicht mit Corona-Leugnung gleichzusetzen, ist ein Armutszeugnis, das einen notwendigen Diskurs mundtot macht. Stellt euch vor, es gibt Menschen, die geimpft sind, die Corona für eine gefährliche Krankheit halten und trotzdem gegen eine Impfpflicht, einen Gesundheitspass und andere staatliche Maßnahmen sind.

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Warum stehen wir immer noch vor den Polizeirevieren? [Portland, Oregon]

Portland. OR. Heute Abend, am 4. Februar, haben wir es der Polizei in Portland gezeigt, indem wir sie ein paar Stunden lang angeschrien haben. Und sie gezwungen haben, mit ihren Streifenwagen von der Straße in die Tiefgarage des IJC zu fahren. Beeindruckend. Warum machen wir das immer noch? Weil es im Juni 2020 wirksam war? War es damals überhaupt effektiv oder fühlte es sich nur effektiv an?

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#FriedlicheSabotage: Tadzio Müller’s Newsletter für #Klimagerechtigkeit & gegen den Normalwahnsinn – Klimagerechtigkeit vs. Deutschland

Wir sind nicht immer einer Meinung mit Tadzio Müller, dennoch finden wir seine Beiträge im Bezug auf der Klimabewegung oft interessant und Lesenswert. Was folgt ist Tadzio Müller’s Newsletter für #Klimagerechtigkeit & gegen den Normalwahnsinn.

Liebe Leute!

Unten folgt der erste Text meines (Tadzio Müller’s) Newsletters. Als langjähriger Aktivist für globale und Klimagerechtigkeit, als durchtriebene queere Schlampe, und als Politikwissenschaftler versuche ich seit über zwei Jahrzehnten, in diesen Kämpfen die Sache der Befreiung, der Emanzipation, des guten (& geilen) Lebens für Alle voranzutreiben.

Was ich im Sinne der und für die Sache denke, rede und schreibe, möchte ich in diesem Newsletter mit Euch teilen: Alle zwei Wochen werdet Ihr einen Text von mir zugeschickt bekommen. Die werden vor allem von Taktiken, Strategien und Perspektiven der Klimabewegung – und von Klimagerechtigkeit handeln. Doch  der Kampf gegen den Normalwahnsinn ist kompliziert, hat viele Fronten. So wird mein affirmativ-exzessives queeres Leben auch mal im Newsletter auftauchen, weil: Das Private ist nunmal politisch.

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