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Zur Verteidigung der anarchistischen Erinnerung: Einhundert Jahre seit dem Tod von Ricardo Flores Magón

Erklärung von Anarchist*innen im so genannten Mexiko, die zu einem Jahr der Aktivitäten zur Verteidigung und Weiterführung der inhaltlichen anarchistischen Erinnerung an Ricardo Flores Magón, einhundert Jahre nach seinem Tod, aufrufen.

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Prozesserklärung der angeklagten Genossin vom „Marsch für’s Läbe“ 2019 [Zürich, Schweiz]

Zürich. Schweiz. 15. Februar. 2022. Prozesserklärung der angeklagten Genossin vom „Marsch für’s Läbe“ 2019.

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Demobericht: Gegen Internierungslagern, Internationale Demo in Polen am 12. Februar

Krosno Ordzańskie. Polen. Am Samstag, 12.Februar 2022, haben 300 Menschen gegen die polnischen Internierungslager demonstriert. Auch der Reisebus von Solibus e.v. aus Berlin kam mit rund 50 Aktivist*innen in das 150km entfernte Krosno Ordzańskie. Gemeinsam mit deutschen und polnischen Gruppen und vielen Einzelpersonen protestierten sie für die Bewegungsfreiheit der Geflüchteten und gegen die Zustände in sämtlichen Ankunftszentren des Landes. Es gab Redebeiträge verschiedener Gruppen und auch Briefe von Betroffenen wurden auf mehreren Sprachen verlesen.

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Langer Aufruf: Schaut nicht weg! Solidarität mit Dilan und allen anderen Betroffenen rassistischer Gewalt! [Berlin]

Berlin. Schaut nicht weg !Solidarität mit Dilan und allen anderen Betroffenen rassistischer Gewalt! Antirassistische Demonstration:
So. 20.02.2022 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Greifswalder Straße (Prenzlauer Berg) | Berlin.

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Kommentar zum heutigen Prozess in Zürich („Marsch für’s Läbe“ 2019, Schweiz)

Zürich. Schweiz. Kämpfen lohnt sich! Am Dienstag, 15.2.22, steht eine Genossin vor Gericht. Sie wird angeklagt, weil sie Teil der breiten Proteste gewesen sein soll, die im Herbst 2019 den “Marsch fürs Läbe” in Zürich in seiner Marschroute empfindlich störten. Viele kamen damals zusammen, um gemeinsam ein klares Zeichen zu setzen: Kein Fussbreit den Fundamentalist_innen, kein Fussbreit jenen, die die Errungenschaften der Frauenbewegung angreifen, kein Fussbreit denen, die am liebsten das Rad der Zeit zurückdrehen würden. Sie wollen vieles davon rückgängig machen, was in vergangenen Jahrzehnten hart erkämpft wurde, darunter etwa das Recht auf Abtreibung – wir sagen klar: Nicht mit uns! Aus dieser Haltung speist sich der breite Protest gegen ihren Marsch, der an dem Tag dafür sorgte, dass sie sich nur auf einer arg verkürzten Route unter konstantem Polizeischutz bewegen konnten. Ein Erfolg, weil es ihre Mobilisierungsfähigkeit schmälert, weil es ihnen erschwert, ihre reaktionäre Propaganda auf die Strassen zu bringen, weil es – kurz und knapp gesagt – den versuchten rechten Vormarsch in die Schranken weist.

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„Ich glaube, dass wir gewinnen werden“ – Zwei Perspektiven zum Thema Verteidigung des Atlanta Waldes

Atlanta. Georgia. Mensch sagt, Atlanta sei eine Stadt in einem Wald. Was passiert, wenn sich Bullen, Projektentwickler und Hollywood zusammentun, um einige der Wälder zu dezimieren, die diese Stadt vorgibt zu schätzen? Im letzten Jahr ist eine breite und vielfältige Bewegung entstanden, um den Wald von Atlanta vor einem geheimnisvollen Vorschlag zu schützen, in einem Waldstück im Südosten von Atlanta eine Trainingsanlage für die Polizei zu bauen, flankiert von einer Drehbühne für Filme. In diesem Interview vom 30. Januar, nur wenige Tage nach einer großen Aktion, die mit einer Handvoll Verhaftungen endete, sprechen wir mit zwei Teilnehmer*innen der Bewegung über ihre Ursprünge, Taktik und aufständische Vision. Sie erzählen, wie sie den Medien einen Schritt voraus waren, die Bullen überlisteten und den Wald durch den Kampf kennenlernten.

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Österreich du Faschist!

Texing. Österreich. Mit den Aufständen des 12. Februar 1934 lieferten die kämpfenden Arbeiter*innen der Welt ein erstes Beispiel des Widerstandes gegen den Faschismus.

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Berufungsprozess zur Rigaerdemo 9. Juli 2016 – Eine Gefährtin vor Gericht [Berlin]

2016 – was war da eigentlich los?
Im Sommer 2016 versuchte Henkels Innensenat die Kadterschmiede zu räumen. Das endete in einer dreiwöchigen Belagerung der Rigaer94, begleitet von zahlreichen Angriffen gegen Symbole der Aufwertung und der städtischen Politik, großen Demonstrationen und einem allgemeinen Gefühl des Aufbruchs in der Stadt. Nach drei Wochen mussten die Bullen unverrichteter Dinge wieder abziehen, die Kadterschmiede gewann gegen die Briefkastenfirma, der Kampf um selbstorganisierte autonome Räume war gefestigter als zuvor.

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„Minecraft-Terrorismus“ – Russisches Gericht verurteilt 16-Jährigen zu fünf Jahren Gefängnis wegen eines Plans zur Sprengung eines virtuellen FSB-Gebäudes im Videospiel

Am Donnerstag, den 10. Februar, hat ein russisches Gericht drei Jugendlichen aus der sibirischen Stadt Kansk eine Strafe wegen Terrorismus auferlegt. Die Jungs wurden im Sommer 2020 verhaftet, weil sie Flugblätter mit politischen Slogans am örtlichen FSB-Gebäude angebracht hatten. Nach der Durchsuchung ihrer Telefone und der Aufdeckung eines „Plans“, ein virtuelles FSB-Gebäude im Videospiel Minecraft in die Luft zu jagen, beschuldigten die Ermittler*innen die Jugendlichen der Herstellung von Sprengstoff und der Teilnahme an einem Training für terroristische Aktivitäten. Am Donnerstag verurteilte ein Militärgericht im Gebiet Krasnojarsk einen der Angeklagten, den 16-jährigen Nikita Uvarov, zu fünf Jahren Gefängnis. Die beiden anderen Angeklagten in dem Fall wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt.

Bild oben: Ein Porträt zur Unterstützung von Nikita Uvarov, das Auszüge aus dem Strafverfahren enthält.

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Wenn es nur keinen Krieg gäbe

Ein Beitrag über die zunehmenden Spannungen in der Ukraine und Belarus aus einer anarchistischen Perspektive.

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